Neue Velogesetze: E-Bikes für Kinder ab 12 erlaubt, mehr Freiheit für Cargobikes und neue Regeln für Velowege

Der Bundesrat hat neue Veloverkehrsregeln in die Vernehmlassung geschickt. Eines der neuen Gesetze soll es Kindern ab 12 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person künftig erlauben, ein E-Bike ohne Führerausweis zu verwenden. Weitere Punkte für die Vernehmlassung betreffen Cargobikes und die Benutzung von Velowegen.

Am 28. Juni hat der Bundesrat verschiedene neue Verkehrsregeln für Velos und E-Bikes in die Vernehmlassung geschickt, die nun von den zuständigen Departementen geprüft werden. Die vorgeschlagenen Regeln sind definitiv ein Schritt in die richtige Richtung und sollen dem Veloverkehr mehr Platz und Sicherheit bringen. Es müssen aber nach wie vor noch viele weitere Hürden für das Velo abgebaut werden. Wie aus der Medienmitteilung von Pro Velo hervorgeht, sieht auch Pro-Velo-Präsident Matthias Aebischer viel Positives in den neuen Veloregelungen, aber auch weiteres Optimierungspotenzial: „Die Vorschläge des Bundesrates zeigen, dass er die Chancen des Velos zur Lösung von Verkehrs-, Klima- und Gesundheitsproblemen erkennt. Sie können aber nur ein erster Schritt sein, denn noch immer behindert oder gefährdet das Verkehrsrecht das Velo unnötig.“

Kinder auf E-Bikes – mehr Möglichkeiten für den Schweizer Tourismus

Eine sehr spannende Änderungen ist die neue Regelung für die Verwendung von E-Bikes. Bereits im Dezember 2020 wurde ein Vorstoss für die Verwendung von E-Bikes durch Kinder ab 12 Jahren unter strengen Auflagen angenommen (siehe hier).

Der damalige Vorstoss zielte vor allem auf die Unterstützung des Tourismus ab. Demnach hatten die Schweizer Tourismus-Destinationen im Vergleich zu unseren Nachbarsländern Österreich und Deutschland, wo die Benutzung des E-Bikes bereits ab 12 Jahren gestattet ist, einen klaren Nachteil, da dies die Schweiz als Land für Veloferien mit der Familie weniger attraktiv machte.

So wurde im damaligen Gesetz auch beschränkt, dass die Nutzung von E-Bikes für 12-jährige nur in definierten Tourismusgebieten gestattet wurde. Nun soll die uneingeschränkte Nutzung auch ausserhalb von Tourismusregionen erlaubt werden.

Die neue Regelung soll Kindern ab 12 Jahren unter Begleitung von einer erwachsenen Person die Benutzung von E-Bikes erlauben.

Nun soll mit dem neusten Vernehmlassungsverfahren das Gesetz noch einmal gelockert werden. Folgender Beschluss wurde vom Bundesrat definiert:

„Kindern ab 12 Jahren soll das Fahren mit langsamen E-Bikes ohne Führerausweis erlaubt werden, sofern sie von einer mindestens 18-jährigen Person beaufsichtigt werden. Damit wird der immer wichtigeren Rolle von E-Bikes im Tourismus Rechnung getragen und die Möglichkeiten der Freizeitausgestaltung von Familien mit Kindern erweitert.“ (Quelle: Medienmitteilung ASTRA)

Weitere Veloverkehrsregeln: Schnelle E-Bikes auf der Strasse erlaubt und weniger Einschränkungen für Cargobikes

Neben dem Punkt zur Benutzung von E-Bikes für 12-jährige, wurden noch einige weitere Punkte in die Vernehmlassung geschickt. So wurden beispielsweise Regulierungen für Cargobikes bezüglich dem Maximalgewicht angepasst und es werden mehr und speziell ausgeschilderte Abstellflächen für Cargobikes erstellt.

Sowohl Pro Velo als auch Veloplus begrüssen diese Entscheidungen, da dadurch weitere Fortschritte für die Velomobilität und Veloförderung erzielt werden und unnötige Hürden abgebaut werden. Wir sind überzeugt davon, dass Cargo- und Lastenvelos in der Mobilität der Zukunft (und auch schon heute) einen sehr hohen Stellenwert haben und es ist wichtig, dass die Infrastruktur darauf ausgerichtet und erweitert wird.

Mit den neuen Veloverkehrsregeln sollen Hürden für Velofahrende abgebaut werden, was ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Folgende Punkte wurden in der Medienmitteilung von Pro Velo besonders hervorgehoben:

  • Blau signalisierte Radwege dürfen weiterhin mit schnellen Elektrovelos befahren werden. Künftig dürfen sie jedoch auch auf der Strasse fahren. Damit werden Überholmanöver und Konfliktrisiken auf dem Radweg reduziert.
  • Auf mit Sitzen eingerichteten Lastenvelos dürfen neu so viele Kinder transportiert werden, wie vom Hersteller vorgesehen sind, sofern das Gesamtgewicht eingehalten wird. Heute können nur zwei Kinder mitfahren, was die Nutzung dieser Fahrzeuge unnötig einschränkt.
  • Mehrspurige Cargovelos dürfen neu ein Betriebsgewicht von 450 kg aufweisen. Damit werden ihre Einsatzmöglichkeiten in der Citylogistik erweitert.
  • Mit dem neuen Signal „Lastenvelo“ können künftig spezifische Parkierflächen ausgewiesen werden. Lastenvelos haben ein grosses Potenzial und benötigen daher mehr Abstellflächen.
Cargovelos dürfen künftig ein Betriebsgewicht von 450 kg haben, was mehr Möglichkeiten für die Citylogistik bietet.

Was denkst du?
Bist du der Meinung, dass E-Bikes in der Schweiz für Kinder ab 12 Jahren erlaubt sein sollten? Oder findest du das total verantwortungslos? Und welche anderen Gesetzesanpassungen findest du sinnvoll? Uns interessiert deine Meinung.

Schreib uns in den Kommentaren unten, was du zu den neuen Gesetzen denkst!


Follow us:

64 Kommentare

Peter Stüssi
7. Juli 2023

Dringend wäre die gesetzliche Regelung des seitlichen Minimalabstands beim Überholen von Velos von 1.5 m, wie im angrenzenden Ausland.

    Veloplus – Béla Brenn
    7. Juli 2023

    Hallo Peter
    Ja ein seitlicher Mindestabstand wäre definitiv ein Gesetz, das mehr Sicherheit bringen würde. Noch wichtiger wären allerdings Velowege die, wo es möglich ist, komplett vom Autoverkehr abgetrennt sind, damit es zu noch weniger gefährlichen Situationen kommt.
    Freundliche Grüsse, Béla vom Veloplus-Team

Kurt Schnyder
7. Juli 2023

Kinder brauchen Bewegung und nicht Töffs, die ihre Bequemlichkeit unterstützen. E-Bikes sind zu schwer für Kinder. Das gilt auch für Erwachsene. Vor allem Leute mit 45er Bike fahren rücksichtslos und sind nicht fähig, zu verlangsamen oder auszuweichen. Sie gehören auf die Strasse! Kinder wollen „umegöpple“ und brauchen dazu nur ein leichtes Velo. Zudem sollte man endlich wegkommen von der blödsinnigen, unnötigen Stromverschlurzung.

Peter Stuessi
7. Juli 2023

Schnelle E-Velos gehören nicht auf blau markierte Velowege. Grosses Gefährdungspotetial.

Vochezer Walter
7. Juli 2023

Sorry, ich bin der Meinung, dass Jugendliche zuerst ihre eigenen Kräfte einsetzen müssten und nicht schon mit Strom unterstützt werden sollten.

Bei so vielen übergewichtigen Jugendlichen wäre das zielführend.

Velofahrerin
7. Juli 2023

Zuerst sollte die Helmpflicht für alle Fahrzeuge mit E-Antrieb eingeführt werden auch für die Mietroller. Kinder gehören grundsätzlich nicht auf E-Bikes, wir haben heute schon zu viele übergewichtige Kinder.

Fredrik Holgersson
7. Juli 2023

E-Bikes (i.e. Motorräder) auf die Strasse, Velos of Velowege (wenn Vorhanden) und klare Trennung von Velowege und Fussgängerzonen – So könnte viele brenzliche Situationen vermieden werden.

Oder einfach Rücksicht nehmen auf schwächere Verkehrsteilnehmer wäre auch eine Alternative.

Peter Roth
7. Juli 2023

Ich begreife nicht, dass die Helmpflicht für Alle immer noch nicht eingeführt wird. Völlig dumm!

T. B.
7. Juli 2023

Ich als Normalvelofahrerin sehe mich zunehmend gefährdet, weil weder für E-Velos, E-Trottis noch ähnliche Fahrzeuge eine praktische Prüfung zu absolvieren ist. Ob sich jemand selber gefährdet, ist eine Sache. Eine ganz andere ist die Fremdgefährdung. Ich finde eine Prüfpflicht für sämtliche E-Fahrzeuge angemessen. Zum Selbstschutz, aber auch in Mitverantwortung aller anderen Verkehrsteilnehmenden.
Hat jemand eine Prüfung Kat. B, ist die Auflage erfüllt.

Daniel Knecht
7. Juli 2023

Ich bin auch der Meinung, dass schnelle E-Bikes nicht auf Velowege gehören, denn schliesslich sind sie eher Elektromotorräder als Velos und einfach zu schnell. Vor allem bei Velowegen mit Gegenverkehr (nicht Richtungs getrennt) entstehen so laufend sehr gefährliche Situationen. Noch gefährlicher wird es, wenn solche Wege auch noch Schulwege sind. Die meisten dieser Velowege mit Gegenverkehr sind aber schlicht auch für normale Velos zu schmal. Die übliche Trottoir Breite reicht hier nicht. Hier machen sich viele Planer wohl keine Gedanken. Vermutlich fahren sie selber nicht Velo.

Dominik Burkhardt
7. Juli 2023

Finde ich sinnvoll, wobei E-Bikes und Jugendliche für mich nicht im Vordergrund steht, sondern dass E-Bikes nicht von den Velowegen verbannt werden. Denn das würde die positive Entwicklung gefährden: Pendler:innen steigen vom Auto auf E-Bike um. Das funktioniert nur längerfristig, wenn es schnelle und angenehme Strecken gibt – also Velofahrende nicht im Auto-Stau stecken bleiben.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass „Cargovelo“ resp. „Lastenvelo“ immer auch Velo mit Anhänger miteinschliesst? Andernfalls würde ich das beliebt machen. Anhänger dienen demselben Zweck, sind aber flexibler einsetzbar.

Stefan
7. Juli 2023

Dass schnelle e-Bikes trotz Veloweg auf der Strasse fahren dürfen finde ich sehr sinnvoll. Das sollte aber allen anderen Velofahrenden gestattet werden. Rennvelofahrer*innen sind oft schneller als e-Biker*innen….
Wer schnell fahren will, soll das auf eigene Gefahr auf er Strasse tun dürfen.

M. P.
7. Juli 2023

Die immergleichen Kommentare, sehr enttäuschend. Jede-r, der/die einen Teenager zuhause hat, hat vielleicht schon gemerkt, dass gemeinsame und einigermassen entspannte Veloferien nur dank E-Bikes überhaupt erst möglich werden. Weil es einfach auch bergauf enorm Spass macht. Ich bin sicher: Gäbe es wie im umliegenden Ausland auch in der Schweiz keine E-Bike-Altersgrenze, es wäre kein einziges Kind weniger dick. Diese Korrelation ist also absolut obsolet. Ich bin auch kein Fan von abgegrenzten Radwegen, weil es mir schlicht zu gefährlich ist, mich bei Hofausfahrten mit unachtsamen Auto- und Traktorfahrern rumzuschlagen und bei jeder Einfahrt/Kreuzung abbremsen zu müssen. Wieso die Fahrbahnen nicht einfach einen Meter breiter bauen und die Radstreifen als Sperrfläche für Autos definieren? Dann noch etwas zur Helmpflicht: Gegen ein Auto als Unfallgegner hilft nur ein Chassis aus Stahl und Blech – und ganz bestimmt kein Styropor-Schälchen auf dem Kopf. Helmtragen ist zwar eine gute Sache, soll aber freiwillig bleiben. Nicht zuletzt auch deshalb, weil britische Studien gezeigt haben, dass Autofahrer bei Helmtragenden Velofahrern tendenziell näher und gefährlicher überholen als bei Opponenten ohne Helm.

Beat Schilliger
7. Juli 2023

Den Vorschlag, S-Pedelecs auf den Radwegen UND der Strasse zuzulassen, kann ich nicht nachvollziehen! Aus meiner Sicht – bin aktiver S-Pedelec-Fahrer mit ca. 10’000 km/Jahr – birgt diese Regelung sehr grosses Konflikt- und Unfallpotential.

Auf nicht für S-Pedelec geeigneten Abschnitten von abgesetzten Verkehrsflächen kann mit der Signalisation «Fussweg – Radfahren gestattet» erwirkt werden, dass S-Pedelecs auf der Strasse fahren MÜSSEN. Dies reicht m.E. vollkommen aus, nur kennen die wenigsten Verkehrsteilnehmenden und leider auch Verkehrsplanenden diese Regelungen!

freidenker
7. Juli 2023

wir habenzehnjährige zwillinge, die wir auf veloausflügen in unserer region mit vielen steilen hügeln einfach nicht mitnehmen können, da es zu steil ist für sie (und an einigen stellen auch für uns ohne tretunterstützung). das gleiche problem ist in den bergferien noch verschärft. das argument, dass e-bikes für faule menschen seien ist uninformiert. es ist erwiesen, dass man mit dem e-bike auf ausflügen weiter fährt, und vor allem in der schweiz mit ihren vielen höhenunterschieden ist es durchaus vernünftig, ein e-bike zu fahren, man kommt auch so ins schwitzen. wir freuen uns jedenfalls, bald unseren schätzlis zwei schöne ebikes zu kaufen, damit mir zusammen durch die landschaft biken können. mit helm…und diskreter klingel…und rücksicht auf alle anderen verkehrsteilnehmer.

Jack Beglinger
7. Juli 2023

Ich kann die Tourismus-Regionen verstehen, wenn sie die E-Bikes ab 12 Jahre anbieten möchten. Die Kinder könnten so mit ihren Eltern grosse Touren machen.
Ich denke aber speziell bei den Kindern sollte die Bewegung und Fitness im Vordergrund stehen und man kann ja die Touren den Kinder anpassen. Das haben wir zumindest in den letzten Jahren so gemacht und inzwischen sind die Kinder vor mir auf dem Berg.
Dafür sprechen würde, dass mit dem E-Bike auch Personen (Kinder und Erwachsene) sich noch bewegen, die wegen fehlender Fitness sonst Garnichts mehr machen würden.
Bei Abwägen bin ich aber doch eher für ein Nein, denn viel Kinder sind jetzt schon sehr bequem.

Silvan
7. Juli 2023

Angleichen an Europa für den Tourismus ist wichtig!
Wichtiger jedoch ist das Helm-Obligatorium allgemein, sei es auf E-Trottis, diese schrägen E-Töfflis (diese Harley-ähnlichen an denen man den Motor ausgebaut hat), E-Velos und Velos!
Müssten alle einen Helm tragen, gäbe es bereits eine natürliche Zurückhaltung, alle möglichen stombetriebenen, auch illegalen Fahrzeuge aus China zu kaufen! Denn nicht jede/jeder will einen Helm tragen…
Zusätzlich muss eben genau diesen illegalen, viel zu schnellen, strombetriebenen Kamikaze-Geräten dringend einhaltgeboten werden…!!!

Beat
7. Juli 2023

Ich habe etwas Mühe mit den oben publizierten Pauschalverurteilungen. Es ist leider Tatsache, dass es 45er-Raser gibt. Aber ebenso gibt es völlig rücksichtslose FussgängerInnen, Bio-Radfahrende, Autofahrende. Ich begegne z.B. auch Bio-Radfahrenden, die ihr Gefährt nicht im Geringsten im Griff haben. Diese nun pauschal zu verurteilen macht weder Sinn, noch ist es zielführend.

Ich bin täglich als Verkehrsteilnehmer mit diversen Fortbewegungsmittel unterwegs: Voraus-Schauen, Rücksicht-Nehmen, sich den Gegebenheiten anpassen hilft ungemein. Und wenn meine Toleranzgrenze nicht provokativ bis zum Limit herausgefordert wird, ziehe ich ein ‚Hoppela!‘ einem etwas unhöflicherem Ausruf vor, sollte es mal zu einer brenzlichen Situation kommen (die nicht ich verursacht habe).
Als Radfahrer (ob Bio, Schwachstrom oder Vollgas) fühle ich mich immer als Radfahrer und bin damit identischen Gefahren ausgesetzt. Wenn ich mit dem 45er die Radwege resp. die mit den Fussgängern geteilten Wege in der Stadt (Velos erlaubt) nicht mehr benützen darf, werte ich das als falsches Zeichen. Die Städte wollen politisch motiviert je länger je weniger Autos in der Stadt und fördern den 2-Rad-Verkehr. Aus den Agglomerationen fahren Personen bis zu 40km täglich mit dem 2-Rad zur Arbeit, um diesem politischen Wunsch zu entsprechen. Die maximale Geschwindigkeit wird oft erst dann zur Herausforderung, wenn die Menge an Verkehrsteilnehmenden zunimmt (je näher man an den Stadtkern heranrückt).
Eine Limitierung der Tempi auf diesen Verkehrsflächen wäre aus meiner Warte betrachtet eine sinnvollere Lösung. Ich kann damit mit dem 45-er Geschoss zügig in die Stadt fahren, ordne mich dort in den +/- 25h/km Velo-Stadtverkehr ein und erreiche gefühlt sicherer das Ziel.
Werden die 45-er Velos auf die Strasse verbannt, wo sie sich den Raum mit den Autos teilen müssen und in der Autokolonne im Stau stehen, wird sich die eine oder andere Person wieder ins Auto setzen (Witterung nimmt man oft nur in Kauf, wenn es anderweitig Vorteile hat). Und ich als Automobilist fühle mich damit auch nicht von Velos blockiert, wenn ich dann ‚endlich‘ mal fahren darf…. 😉

Die Politik ist hier sehr stark gefordert, nicht dem ‚Schrei der Minderheiten‘ zu folgen (dazu gilt auch meiner), sondern sich parteiübergreifend gemeinsam und zielorientiert für eine Gesamtlösung einzusetzen.

Ich meine (jetzt nicht ganz ernst gemeint):
Warum müssen FussgängerInnen als die schwächsten Verkehrsteilnehmende keine Signalweste tragen? Damit würde man sie in der Nacht, bei Regen sichtbar machen?

Warum muss der 25-er per Definition Licht haben (ja: Damit er sichtbar ist), das in der Stadt beliebte Rennvelo aber nicht – von welchen ich aber notabene laufend überholt werde?

Warum enden Velostreifen immer dann, wenn wir Velofahrenden sie eigentlich am Dringensten nötig hätten?

Warum gibt es an den Stadträndern keine Fünfliber-Parkhäuser mit direkten Express-Shuttles in die Stadtmitte, damit die Autos draussen bleiben?

Warum behindert man den Fluss der Autos bewusst, obwohl man weiss, dass man damit dem Ziel, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, keinen Schritt weiter kommt?

… und fördert die Elektromobilität, und will dieselbe bei ersten Anzeichen von Stromknappheit gleich wieder verbieten?

Ich beneide die Politik nicht, die sich mit einer Fülle von zum Teil zielantinomen Herausforderungen konfrontiert sieht, und diese zudem noch rational und damit zum Teil im eigenen Interessenskonflikt lösen soll (und irgendjemand schreit dann immer noch bäh – mich manchmal eingenommen!).

Isabelle
7. Juli 2023

Kinder unter Aufsicht von Erwachsenen aufs eBike finde ich gut für Ferien und Ausflüge. Das schliesst ja dann Schulweg etc. automatisch aus.
Also alle eBiker sind rücksichtslos? Das ist doch einfach Quatsch! eBike selbstverständlich auf dem Veloweg. Auf der Strasse sollte nur gestattet sein, wenn keine Veloroute verfügbar ist. eAntrieb muss nicht immer schnell fahren heissen, kann ja einfach heissen dank Unterstützung überhaupt Velo fahren, das geht auch rücksichtsvoll. Das hängt nicht vom fahrbaren Untersatz ab sondern von Charakter dessen Benützer. Rücksichtslose eBike Fahrer sind das dann wohl auch im Auto, im Tram, auf dem Dreirad… Und 30er Zonen zählen für alle, da kann ich auch mit dem eBike nicht brettern was das Velo hergibt.
Richtig, dass Velowege oder -streifen meist zu schmal sind.
Ein grosses Ärgernis: Autos, Lieferwagen etc. verstellen den Velostreifen und zwingen mich zum ausweichen, das ist gefährlich.
Ich fahre Velo UND Auto. Ebenfalls gefährlich: so viele Velos geben keine ordentlichen Handzeichen oder fummeln womöglich noch am Handy rum, das geht gar nicht.
Gibt es Leute die NUR Velo fahren? Sie meisten von uns sind doch mal so und mal so unterwegs. Ist es denn so schwierig auch etwas für die anderen mitzudenken und sich rücksichtsvoll zu verhalten? auf dem Velo und überhaupt?

Peter Holzner
7. Juli 2023

ZUERST muss zwingend die Helmpflicht für ALLE motorisierten Gefährte, also neben den E-Bikes auch die E-Scooter eingeführt werden!
Dazu Helmpflicht für ALLE Fahrradfahrer und auch Radfahrerinnen, Frisur hin oder her ….
Dann zwingend 1.5 m Minimalabstand zu den Fahrrädern für PkWs und LkWs.
Klar getrennte Verkehrswege zwischen Fussgänger und Fahrrädern.
Dann kann man die aufgeführten Vorschlage auch umsetzen.

Der_Chrigu_bin_ich…
7. Juli 2023

Wer einen Helm trägt (Selbstverantwortung) oder nicht, ist jedem selbst überlassen aber der Mindestabstand von 1.5m beim überholen MUSS ENDLICH KOMMEN, der Umstand ist relevant. Und das Kinder, weil sie ab 12 Jahren zukünftig Velo fahren können und dadurch weniger Übergewichtig sind oder nicht steht überhaupt nicht im Zusammenhang. Übergewicht kommt durch falsche Ernährung und nicht nur vom mangelndem Sport.

Marcel
7. Juli 2023

Rennradfahrer müssen unbedingt auch von der Radwegpflicht befreit werden, wenn dieser von der Strasse getrennt sind. 99 % der von der Strasse getrennten Radwege sind für das Rennradfahren absolut ungeeignet (Verkehrsführung, Verschmutzungsgrad, Belagszustand, zu wenig Platz zum sicheren Überholen langsamer Radfahrer).

Michael Müller
7. Juli 2023

Das klingt ja alles wunderbar, nur finde ich es wäre zeitig auch dringend nötig die Helmpflicht zu erweitern. Ich finde auch die Kinder welche heute Fahrrad fahren sollten besser darin ausgebildet werden und finde es schwierig wenn diese dann schon kaum mit den normalen Velo kaum fahren können nun mit dem E-Bike fahren… ich erinnere mich an mein 12 jähriges-Ich zurück das sich ständig überschätzte und natürlich immer aus die Erwachsenen gehlrt habe. Ich finde es gut das die Regeln angepasst werden aber zuerst sollte die Infrastruktur angepasst werden, mehr Velowege.

Dieter Holtkamp
7. Juli 2023

Ich fahre seit mehr als vierzig Jahren Rennvelo und Mountainbike und habe im Alter von 84 Jahren ein E-Moutainbike gekauft. Für mich ist das kein Velo, sondern ein Töff. Mein Sohn ist Anfang 50 und Mountainbiker. Er zeigte Interesse an meinem E-Bike. Ich als Vater habe ihn angewiesen mit einem Kauf noch dreissig Jahre zu warten.

Roland A
7. Juli 2023

12-jährige Kinder gehören definitiv nicht auf ein E-Bike. Wenn schon Erwachsene nicht in der Lage sind, ein 25-Kg-Bike korrekt zu steuern, dann können Kinder es erst recht nicht. Und bei 12-Jährigen sind die Eltern in der Regel auch noch in einem Alter, in dem sie noch fit genug sein sollten für ein normales Bike, dann gibts beim Familienausflug auch keine Probleme, und alle profitieren erst noch gesundheitlich.

Erwin
7. Juli 2023

Was soll das „Gstürm“ mit der Helmpflicht?
Jeder darf sich selber schädigen, solange kein Gericht andere dafür zur Verantwortung zieht. Bei einem Unfall soll einfach beurteilt werden, welche Verletzungen mit Helm mutmasslich zur Schädigung geführt hätten. Was ohne Helm an zusätzlichen Schäden durch Helmverzicht gemäss Beurteilung durch unabhängige Experten geführt hat, darf nicht dem Verursacher zur Last gelegt werden. Das gilt natürlich auch für alle Folgen und Kosten. Dann kann man sich überlegen, ob man selber bereit ist, das Risiko, die Folgen und die zusätzlichen Kosten für freies Fahren ohne Helm zu tragen. Und schon werden immer mehr Leute einen Helm tragen.

Rob
7. Juli 2023

In den Niederlanden gibt es auch keine Helmpflicht. Dort wurde sogar erwiesen, das Velofahrer ohne Helm weniger Risiken eingehen. Die Fahrraddichte dort ist enorm, ohne das man von verheerenden Unfällen hört. Helmpflicht für schnelle Velos/E-Fahrzeuge macht Sinn. Für langsamere nein. Es verleitet nur zu riskantem Verhalten.

Ueli
7. Juli 2023

Wer regelmässig mit dem Velo unterwegs ist kennt die vielen kritischen Situationen mit E-Biks. Viele Lenke haben das E-Bike leider nicht wirklich unter Kontrolle. 12jährige gehören definitiv nicht auf ein E-Bike.
Jeder der ein Fortbewegungsmittel benützt das einen Motor hat, sollte eine theoretische und praktische Prüfung ablegen und die Helmpflicht ist einzuführen
Schnelle E-Bikes gehören auf die Strasse und nicht auf den Radweg auch nicht mit ausgeschaltetem Motor.
Das Pro Velo und Veloplus die Entscheidung begrüssen würde 12 Jährige auf E-Biks zu setzten ist entäuschend aber es geht eben auch da nur um Geld. Schade!

Ändu
7. Juli 2023

Jaja, die Politiker:
Viel Gerede, Fehlinterpretation von Statistiken, dann ein seltsamer Konsens à la „Alle e-Bikes benötigen auch am Tag Licht, aber nur vorne. Auch wenn sie abseits geteerter Strassen fahren. Die Nicht-E-Bikes sind aber von der Lichtpflicht ausgenommen“ … „E-Bikes ab 12 Jahren in Begleitung Erwachsener“ … „Noch mehr Cargovelo Trottoir zuparke Theater“ … „Keine Glocke mehr am Velo, dafür aber am E-Trotti“ …

Im Anschluss darf die Polizei, dann den beschlossenen Unsinn versuchen umzusetzen. Dies natürlich mit zu wenig Personal und zur Verfügung gestellter Zeit… oder gar nicht, da man ja davon ausgeht, dass sich sobald die Tafel steht/hängt alle daran halten, da es ja genau dort so viel „Sinn“ macht …

War vor kurzem im Kt. Graubünden mit dem EMTB auf Trails und Wanderwegen unterwegs. Etwas Rücksicht auf/untereinander und es geht ohne Probleme. Wenige Ausnahmen natürlich ausgeschlossen, welche keine Augen im Kopf haben u/o Piktogramme nicht interpretieren können. Das Verbotstafelntheater (Allgemeine Fahrverbote) in den anderen Kantonen auf breiten Feld-/Waldwegen oder auch auf Wanderwegen gehört seit langem abgeschafft. Hinzu kommt noch, dass jede Gemeinde/Forstrevier sich teilweise herausnimmt ohne vorgängiges Einholen von Bewilligungen/Ausschreiben irgendwelche Verbote aufzuhängen.
Helmpflicht: Solange es Velofahrende Politiker gibt, wird es immer Widerstand geben. Eben die Frisur könnte ja Schaden nehmen.
Grundsätzlich sollte aber jeder selbst entscheiden können, wie er sich die Frisur zerstören kann…

Phipu
7. Juli 2023

Ja für ein e-Bike für 12 Jährige. Ich wohne im Jura und sehe Täglich viele Eltern die ihre Kinder 2 mal Täglich (= 4 fahrten) ins Tal in die Schule Fahren. Zu Fuss oder mit dem normalen Fahrrad geht das Zeitlich häufig nicht auf um über den Mittag nach Hause zu kommen und wieder rechtzeitig in der Schule zu sein. Ich weiss dass zu viele Kinder auch ohne Hügel in die Schule gefahren werden. Aber grad in den Hügelregionen bin ich mir sicher dass vom neuen Gesetz viele gebrauch machen würden wenn nicht die Begleitung eines Erwachsenen sein müsste. Das finde ich überflüssig. Dass die Begleitung ein Kind schützen kann ob mit oder ohne Unterstützung ist für mich fraglich. Da sind die Eltern gefrag dafür zu sorgen dass ein Kind sicher im Verkehr unterwegs ist mit einem gut gewartetem Fahrrad.
Aus eigener Erfahrung weiss ich dass seit es E-Bike gibt viel mehr Leute viel mehr fahren und daher auch fitter sind. Ich bin mir sicher dass dieser Effekt auch bei den Jugendlichen zu sehen sein wird.

Velofahrer
7. Juli 2023

Keep it simpel,
heute werden die Regeln ständig verletzt (e-Biker und e-Trotties auf dem Trottoir [jung bis alt]).
Unter 12 jährige sollen e-Bike fahren dürfen, aber nur auf der Strasse, wie alle e-Bikes.
Bitte die Regel klar kommunizieren und prüfen Danke.

Knist
7. Juli 2023

Meiner Meinung nach sollten Kinder unter 16 Jahren kein E-Bike fahren. Sie sollen erst das Velo fahren auf jedem Gelände,( steile Abfahrten ) im Griff haben und lernen. Im Strassenverkehr, mit und ohne Velostreifen rücksichtsvoll und sicher sein. Für ein E-Bike eine theoretische und praktische Prüfung ablegen wie für ein Mofa.

Es wäre wünschenswert wenn alle Velofahrer sich mit der Veloglocke oder ähnlichem bemerkbar machen würden auf Wegen die auch für Wanderer und Fussgänger sind.

Daniel
7. Juli 2023

Das mit den schnellen e-Bikes ist wieder so ein typisch schweizerischer Kompromiss sprich weder Fisch noch Vogel. Ein solch schnelles Fahrzeug gehört definitiv nicht auf den Veloweg. E-Bikes für Kinder ab 12 ist ok. Es ist immer noch besser, dass sich ein Kind mit dem e-Bike bewegt anstatt gar nicht und es muss ja von einem Erwachsenen begleitet werden. Als vorbildliche Eltern fahren diese ja eh mit einem Bio-Bike und so ergibt sich ja kein Bedarf für ein e-Bike 🙂

Edi rupp
7. Juli 2023

Kinder dürfen erst ab 14 Jahren mopets fahren und das mit Prüfung deshalb soll das auch für e-biks gelten die Tourismusbranche braucht keine Ausnahmen viel wichtiger ist für Velofahrer der 1,5 m Abstand,ich bin 77 Jahre und bin rennvelo gefahren seit 20 Jahren Mountainbike und fahre seit 8 Jahren auch ein schnelles E-Bike ebenfalls nehme ich natürlich auch Rücksicht auf Velos eine andere Gefahr sind die Roller mit oder ohne elektro

Olivier Klossner
7. Juli 2023

Ich bin auch (Arbeitsweg) Biker und verstehe die 1,5m Forderung nicht richtig. Wenn mir ein Aute 1m neben durch fährt ist dies kein Problem und auch keine Gefährdung, aber die, die immer 10cm an mir vorbeidrücken sind ein Problem, das aber mit einem Gesetz nicht ändern würde. Raser gibts mit Gesetz auch immer noch.

Samuel Nogler
7. Juli 2023

Danke für die gute Arbeit für die Sicherheit von uns Velofahrer. Doch möchte ich einmal ein paar Dinge los werden. Leider sind die Velowege weiterhin von schlechter Qualität, dass ich doch lieber die Strasse benutze (die Velostreifen am Rande, sind allerdings oft sehr gut). Als häufiger Benutzer eines Strassenvelos, verfahre ich mich regelmässig auf Velowege, weil die Signalisation ungenügend ist (fehlt ganz, ist hinter Bäume, Hecken, andere Schilder etc. versteckt, oder einfach ungenügend (nur eine Nummer, statt Richtung), oder strande auf einem schlecht präparierten Wanderweg im Wald und muss umkehren oder Ende an einer Treppe, wo ich das Velo hochschleppen müsste. Oft sind die Zufahrten erschwert (hohe Randsteine) oder schlecht signalisiert, zudem gibt es in Kreiselnähe oft gefährliche Strassen zu queren, was viel gefährlicher ist, als den Kreisel zu befahren. Es kommt zudem vor, dass Abschnitte beliebte Spaziergängerrouten sind und man darauf kaum Velo fahren kann.
Ich wäre es einmal gut, ein sinnvolles Konzept zu erstellen, auch, aber nicht nur von der Politik.

Was ich zudem fordere sind strengere Kontrollen Seitens der Polizei bezüglich Velofahrer. Kann nicht sein, dass man bei rot an der Ampeln rechts und links von anderen Velofahrer überholt wird, die dann am Fussgängerstreifen fast Leute überfahren und diese zum anhalten bringen. Im Anschluss muss ich diese oft im Schritttempo rollende Verkehrshindernisse wieder überholen, was im Stadtverkehr nicht ganz ungefährlich ist.

Das dritte Ärgernis sind die Veloreservationen in Intercity-Züge. Ich weiss, ihr habt euch dagegen stark gemacht dazumal. Die 2 Franken sind nicht der Rede wert, doch, wenn ein Zug einfährt und nirgends im Universum eine Angabe steht, wo der reservierte Wagon stehen wird, dann steigt man halt dort ein, wo man gerade steht und stellt das Velo im Gang ab, weil es keinen anderen Platz hat. Ich wäre froh, wenn man da bei der SBB einmal anklopfen könntet, damit diese die Züge endlich an den Bahnhöfen anschreiben, wo welche Wagon-Nr. zu stehen kommt. (Das bringen sogar die mittelalterlichen Bahnhöfe in England zustande). Dies brächte definitiv nicht nur für uns Velofahrer grosse Vorteile, sondern für alle Gäste, die Sitze reserviert haben.

Ich danke euch für euren Einsatz… und alle Leser, geniesst den Sommer und die wunderbar-erschaffene Landschaften besonders, aber nicht nur auf euren Velofahrten.

Andreas
7. Juli 2023

Der Anspruch, dass jeder immer jedes Ziel erreichen kann, egal ob es seinem Können und Fitness entspricht, ist so irational wie gefährlich.
Und Kinder auf E-Bikes, wie auch fitte Menschen auf Fullys, habe nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Sondern entsprechen im Gegenteil einer ungebremsten Konsumgesellschaft.
Schade, dass die Schweiz hier mitzieht.

Joel
8. Juli 2023

Alles schön und gut. Es wird einfach noch belebter auf Radwegen, wo schnelle E-Bikes (und vor allem rassige Rennvelofahrende) eher am falschen Ort sind. Ich persönlich vermisse ein pendant zum Verkehrszeichen 277.1 in Deutschland: Verbot des Überholens von einspurigen Kfz. Velos werden auf Biegen und brechen trotz Gegenverkehr und knapper Strassenbreite überholt. Aber das kommt ja vielleicht noch, nachdem einige Velofahrende mehr unter die Räder geraten sind.

Daniel
8. Juli 2023

Wieso wollen Leute Andere zum Helm zwingen?

Ich persönlich trage immer einen Helm, seit ein paar Monaten auch wieder konsequent auf den PubliBikes.
Ich darf also machen, wie es für mich passt.
Aber Anderen muss ich das nicht aufzwingen.

Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass eine Helmpflicht potentielle Velofahrer vom Velo abhalten kann.

Georg Peter Trachsel
8. Juli 2023

Weil ich nicht alles lesen wollte, da der Tag nur so viele Stunden hat, habe ich eine Zusammenfassung der Kommentare verfassen lassen. Ich habe nicht wahnsinnig viel daraus gelernt:

Die Kommentare behandeln verschiedene Themen im Zusammenhang mit Fahrrädern, E-Bikes und Verkehrssicherheit. Einige Kommentatoren betonen die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung für den seitlichen Mindestabstand beim Überholen von Fahrrädern, ähnlich wie im angrenzenden Ausland. Es wird angemerkt, dass neben dem seitlichen Mindestabstand auch separierte Fahrradwege, die vom Autoverkehr getrennt sind, die Sicherheit erhöhen würden.

Es gibt auch Kritik und Bedenken bezüglich der Verwendung von E-Bikes und schnellen E-Bikes. Einige Kommentatoren sind der Meinung, dass Kinder nicht auf E-Bikes fahren sollten und dass E-Bikes nicht auf Fahrradwegen, sondern auf der Straße fahren sollten. Es wird argumentiert, dass E-Bikes zu schwer für Kinder sind und dass die Nutzung von E-Bikes die Bewegung und Fitness beeinträchtigen könnte.

Die Helmpflicht ist ein weiteres Thema, das diskutiert wird. Einige Kommentatoren befürworten eine Helmpflicht für alle motorisierten Fahrzeuge, einschließlich E-Bikes und E-Scooter. Andere sind der Meinung, dass das Tragen eines Helms eine persönliche Entscheidung sein sollte, weisen jedoch darauf hin, dass rücksichtsvolles Verhalten im Verkehr wichtig ist.

Es gibt auch Vorschläge zur Verbesserung der Infrastruktur, wie breitere Fahrradwege, klare Trennung von Fahrrad- und Fußgängerzonen sowie Begrenzung der Geschwindigkeit auf bestimmten Strecken. Einige Kommentatoren betonen die Bedeutung von Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

Die Kommentare zeigen eine Vielfalt an Meinungen und Anliegen rund um das Thema Fahrradfahren, E-Bikes und Verkehrssicherheit. Es gibt Diskussionen über die optimale Nutzung von Fahrradwegen, die Eignung von E-Bikes für verschiedene Altersgruppen und die Rolle von Helmen im Verkehr.

Pady
8. Juli 2023

Ich fahre mit meinem 25-er E-Bike auf gerader Strecke meistens um die 30km/h.
Dabei erlebe ich oft, dass ich auf Radwegen von E-Trottis und diesen E-Rollern in, sicherlich nicht mehr angepasstem, Tempo überholt, bzw. gekreuzt werde.
Um andere Verkehrsteilnehmer scheren sich deren Lenker, meist Junge Erwachsene, überhaupt nicht.
Auf Schotterwegen darf man dann die nächsten Meter Staub schlucken, Helmträger sieht man ebenfalls selten.
Für diese Gefährte sollten unbedingt andere Regeln gelten, heute sind sie anscheinend den 25-er E-Bikes gleichgestellt, und häufiger durch die Polizei kontrolliert werden.
Es gibt durchaus noch Bussgeldpotenzial abseits des motorisierten Verkehrs.

Max
8. Juli 2023

Erstmal möchte ich M.P. und Ändu voll zustimmen.
Aus meiner Sicht könnten viele Probleme, die mit den E-Bikes entstanden sind, auf andere Art gelöst werden. Wie kommt es eigentlich, dass wir sogenannt schnelle und langsame E-Bikes haben? Und ist diese Zweispurigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes) denn sinnvoll?
Ich überhole oft „langsame“ E-Bikes auf meiner flachen Pendelstrecke (mit normalem Tourenvelo). Es scheint mir unattraktiv mit 25 km/h flach zu radeln und ständig überholt zu werden. Gleichzeitig sind 45 km/h schnelle Velos (so werden sie von anderen Verkehrsteilnehmenden wahrgenommen) einfach viel zu gefährliche Velos. Mir wäre jedenfalls nicht wohl auf so einem Geschoss.
Könnten nicht fast alle profitieren, wenn es nur noch eine Kategorie E-Bikes gäbe mit einer Limite von sagen wir 30 km/h? Auch für E-Gravel (oder teilweise E-MTB) wäre das eine Verbesserung. Wäre mindestens mal zu überdenken.

Bruno
9. Juli 2023

Es ist falsch zu denken, E-Bikes würde mehr übergewichtige Menschen hervorbringen, Sprichwort „Töff“. Genau das Gegenteil ist der Fall. Als lethargisch veranlagter Mensch macht es Spass, auf einem E-Bike zu fahren. Mit einem normalen Fahrrad fahre ich nur mal schnell Einkaufen. Mit meinem E- Bike mache ich grosse Touren, Genf, Frankreich, oder innert 4 Tagen nach Rust zum Europapark, alles mit der gesammten Familie.

Daher ganz klar JA für 12 jährige auf dem E-Bike in Begleitung. Besser unterstüzte Bewegung als gar keine!

Andy
10. Juli 2023

Auch wenn ich der Meinung bin, dass Kinder mit eigener Kraft fahren sollen, sehe ich ein, dass die Anpassung zeitgemäss ist. Was ich mir aber wünsche, wäre eine bessere obligatorische Fahrradprüfung mit theoretischem Teil. Und diese sollte auch für E-Trotti gelten. Alle müssen die regeln kennen.

Man kann nicht mehr alles regellos liberalisieren, für das sind es zu viele Menschen auf dieser Welt und Rücksicht ist heute leider ein grosses Fremdwort.

Daniel
10. Juli 2023

Ich finde, dass die 1.5m beim Überholen wichtiger sind als 12-jährige auf dem E-Bike. Bei Familienausflügen nehme ich immer mein normales Bike.
So sollte auch die Helmpflicht eingeführt werden. Wenn ich ohne Helm einen Unfall habe, dann entstehen deutlich höhere Kosten, unter Umständen auch eine längere Arbeitsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall ein Invalidenfall. All dies wird dann über unsere solidarischen Versicherungen bezahlt. Das heisst dann, dass ich die Folgen der Freiheit, einen Helm zu tragen oder nciht , mitfinanzieren muss. Da hört dann für mich die Freiheit auf. Zudem ist jedes verhinderte Schädelhirntrauma wichtig, gerade für die Betroffenen. Im Auto gilt schließlich auch eine Gruttragpflicht.
Es sollte auch von allen Verkehrsteilnehmern (da zähle ich auch die Fussgänger dazu) wieder mehr Rücksicht genommen werden. So könnten viele brenzlige Situationen vermieden werden.

Philemon Roth
10. Juli 2023

Anmerkung zum Kommentar von Joel vom 8.Juli: Ausweichen oder verbannen auf die Strasse ist eine schlechte Lösung. Es braucht einen anderen Ansatz. Auch ich fahre ein schnelles E-Bike im Tösstal. Hier wären die 45er E-Bikes auf der gesamten Strecke auf dem Töss-Radweg verboten (dreigeteiltes Fahrverbot). Die Hauptstrasse ist wirklich gefährlich und mühsam und so eine schlechte Alternative zum Radweg.

Eduard J. Belser
10. Juli 2023

1. Ein seitlicher Mindesabstand von 1,5 m zu Velos müsste unbedingt ins Gesetz.
2. Liegetrikes müssten auch als S-Pedelecs mit Motorunterstützung bis 45 km/h zugelassen sein. Sie wären ideale Pendlerfahrzeuge mit kleinem ökologische Fussabdruck.
3. Die Gesamtlänge von Veloanhängern müsste auf 3,5 m erhöht werden, damit auch sperrig Gegenstände und Sportgeräte, wie Kajaks usw., transportiert werden können.
4. Eine festeingebaute Velobeleuchtung und eine Glocke müssten vorgeschrieben werden. Ich sehe immer wieder «Velokamikazes» di bi Dämmerung oder sogar Dunkelheit unbeleuchtet herumfahren.

Peter RR
10. Juli 2023

Die “schnellen eBikes” sind wie andere motorisierte Zwei- und Mehrräder zu beurteilen und sollten nicht „auch auf der Strasse fahren dürfen“ sondern NUR auf der Strasse fahren MÜSSEN. Besonders im Stadtverkehr und auf rege befahrenen Velowegen oder -streifen stellen diese schweren Fahrzeuge eine erhebliche Gefahr für uns Velofahrende dar und verursachen Angst und jede Menge (Beinahe-) Unfälle!

Myriam
10. Juli 2023

Auch ich, als Radfahrerin, fühle mich, durch, oft rücksichtslos schnell überholende E-Bikefahrer gefährdet. Verstehe nicht, warum diese auf Velowegen, Radspuren fahren dürfen. Mit einem Tempo von nahezu 50 gehören diese mit dem motorisierten Verkehr gleichgestellt und auf die Strasse. der Tempounterschied von schnellen e-bikefahrern und Radfahrer ohne Strom ist deutlich grösser, als jener von Autos und schnellen e-Bikes.

Beat
11. Juli 2023

Fahrerlaubins für jugendliche E-Bikefahrer sollte nur für Schulwege in abgelegenen und hügeligen Gegenden erlaubt sein. Keinesfalls aber für Ausflugs – oder Sportfahrten

Weiter begrüsse ich für die schnellen E-Bikes die Möglichkeit trotz Radweg die Strasse zu benutzen.
Die schmalen Radwege bergen eine zu grosse
Kollissionsgefahr

Andreas
12. Juli 2023

ich debke es ist nicht so eifach zulösen, Veloweg ja oder nein

auch die „45er“ E-Roller, … sollten von der Strasse weg um die Allgemeine Sicherheit zuförden. Da meine ich vorallem die schnellen Verkehrswege den Hauptstrassen lang und die Velohauptverkehrsachsen. Denke da sollte es möglich sein Baulich Velowege zu schaffen, die den „schnellen“ und den Normalen Veloverkehr genügend platz schafft, so das auch die Fussgänger sich wohlfühlen.

Aber auf den Freizeit Velowegen, Feldwegen und im Wald haben all die „schnellen“ nichts zusuchen! Wer ein „schnelles“ oder so E-Fahrzeuge fährt, sollte diese ausschlisslich für den Weg von A nach B (Arbeitsweg) nutzen und hat im Freizeitbereich nichts zusuchen.

Zu den 12j, ja finde auch das diese trampen sollen, sehe aber auch Möglichkeiten in den Ferien, Freizeit um mit den Eltern unterwegszusein und so auch die Möglichkeit von E-Bikes zu nutzen, nur sollte man da natürlich Kindgerechte leichte E-Bikes auf dem Markt bringen
und im Virschlag ist ja erwähnt „nur mit Erwachsenerbegleitung“

Christian Moricchi
12. Juli 2023

Grundsätzlich bin ich auch klar der Meinung, dass Kinder auf normalen Velos fahren lernen sollte, aus all den bereits genannten Gründen.
Allerdings ist für mich auch die Intention nachvollziehbar, die hinter dem Vorschlag des Bundesrats liegt, der Tourismus.
Wenn eine Famile in die Schweiz kommt um Ferien zu machen, dann möchten sie oftmals die Gegend etwas weitläufiger erkunden und dabei hilft ein ebike. Wenn dann aber ausgerechnet der/die Kleinste mit einem normalen Velo hinterherhecheln muss, ist das blöd und schränkt den Radius der Touristen unnötig ein.
Aber klar, das Gesetz gilt dann nicht nur für Touristen, die 1 Woche hier sind, sondern für alle 12 Jährigen, die Bewegung dringend nötig hätten. Ein Dilemma.

Ernst von Holzen
13. Juli 2023

Jedes Bike sollte eine Klingel haben! Dies müsste gesetzlich gefordert werden. Auf diese Weise kann sich der Bikefahrer und Bikefahrerin bei den Fussgängern bemerkbar machen.
Ich habe viele positive Reaktionen bei Fussgängern auf mein Klingeln erhalten.

Roger K.
13. Juli 2023

Auch ich finde das die 1.5m Abstandsregel schon lange eingeführt werden soll. Gewisse Autofahrer habe das Gefühl, dass 20cm Abstand reichen!
12 Jährige gehören nicht aufs E-Bike! Eine weitere bescheuerte Idee von Bern. Wenn der Nachwuchs nicht mehr mag, dann gibt es unter anderem Abschleppmöglichkeiten.
Schnelle E-Bikes sind für mich auf der Strasse (auch Veloweg) den normalen Velos gleich zu stellen. Das bringt doch nix, diese auf die Strasse zu verbannen. Es sind wie immer die schwarzen Schafe, die solche Diskussionen ins rollen bringen. 95% passen ihre Fahrweise der Situation an.
Wo ich Handlungsbedarf sehe, sind die E-Trotties. Die Leute haben keine Ahnung wo und wie sie fahren sollen, dürfen und müssen.

Sonja Vogel
14. Juli 2023

Unterscheidung 45er E-Bike und Velotöffli

Mein Mann hat ein 45er E-Bike und ich ein 25er mit Kinderanhänger. Sind wir zusammen unterwegs, fährt er auch nur so schnell wie ich ohne Abgase oder Lärm zu verursachen. Darum ist es für unsere Veloferien und Ausflüge das dreifache Verbotsschild (Auto, Motorrad, Velotöffli) ein Hindernis. Denn inzwischen fahren auch die Kinder mit (5j und 6j) – wir meiden also Strassen ohne Trottoir. Ich fände es stellenweise sinnvoll die Signalisation zu überdenken.
Was hier sinnvoll wäre finde ich schwierig zu sagen, je nach Strecke vermutlich etwas anderes. Vielleicht hat hier jemand eine gute Idee?. Nur ein Zweifachverbotschild (Auto, Motorrad) mit Geschwindigkeitsbegrenzung (z B 30 km/h) für Velos mit Geschwindigkeitsanzeige evtl?

Kitsune
15. Juli 2023

Apropos Helmpflicht, ich hatte noch das Vergnügen ohne Helm Motorrad zu fahren. Man staune, mein Kopf ist immer noch ganz. Wenn das Teil, das heute unter dem Helm versteckt ist, eingeschaltet wird, wären viele Vorschriften und Gesetze überflüssig.

Konrad Stähli
15. Juli 2023

In hügeligen Gegenden fände ich es sinnvoll, wenn 12 jährige für den Schulweg, das E- Bike benutzen dürften. Immer noch besser als wenn die Eltern mit dem Auto den Taxidienst übernehmen.

A. Brunner
17. Juli 2023

Allen Menschen Respekt und Rücksicht auf Andere Menschen zu LERNEN ist wesentlich NACHHALTIGER, als ständig neue Täfelis und Randsteine zu bauen und dann bald wieder nach neueren Ideologien umzubauen !
Oeffentliches Geld soll nur für mehr und breitere, freie Fuss- und Zweiradwege ausgegeben werden, aber nicht für Verbotstafeln, Hindernisse wie Randsteine und Lichtsignale ! Alle Leute sollen meines Erachtens noch selbst denken und sich auch freundlich vertragen dürfen !?

Andreas Betschart
24. Juli 2023

Das E-Bike ist eine Super-Sache für Leute, die von der Kondition oder vom Wohnort her nicht oder nur mühsam velofahren können. Es hilft dem Velo weiter zum Durchbruch. Wer aber kann, sollte ohne Motor fahren. Es ist ja gerade das Faszinierende am Velo, dass man es mit Muskelkraft bewegt und ohne Fremdenergie vorwärtskommt.

Kinder sollten ohne Motor velofahren und so ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Die Massnahmen, mit 12 Jahren in Begleitung Erwachsener E-Bike fahren zu dürfen, ist ein Schritt, dass in 5 Jahren auch das Hello-Kitty und das Flizzy einen Motor hat. Es gibt ja bereits Laufräder mit Motor für 2-Jährige.

Die Veloindustrie ist versucht, möglichst allen Velofahrerinnen und Velofahrern die E-Bikes anzudrehen. Man schaue in die Schaufenster der Händler, man lese das Velojournal, man versuche in Tourismusregionen ein normales Mountainbike zu mieten. Überall wird das E-Bike gefördert – Klar, gibt auch mehr Umsatz.

Esther
8. August 2023

Ich wäre sehr froh, wenn in gute Velowege investiert werden würde. Meine Tochter kommt mit 12 in die Oberstufe. Da heisst es 7km mit Steigung pro Weg. Klar, das ist zu bewältigen jedoch gibt es viele, die dann mit dem Bus gehen oder von den Eltern chauffiert werden, oder sobald sie alt genug sind mit dem Töffli fahren. Ich denke nicht, dass e-bikes das Übergewicht fördern. Im Gegenteil, so nimmt man eher mal das Velo statt das Auto. Auch bezgl. Gefahr finde ich das e-bike nicht schlimmer als ein anderes Fahrrad. Ich fahre mit meinem immer in der kleinsten Unterstützung und brauche es hauptsächlich bei Steigung. So werde ich nicht selten von Rennern ohne Strom überholt die z.T. deutlich risikoreicher fahren; über Rot, ohne zu verlangsamen in den Kreisverkehr…da habe ich schon vieles gesehen.

Holzer Roland
23. Oktober 2023

Wenn die Eltern selber ohne Motor unterwegs sind, können sie das auch von ihren 12 jährigen Kindern verlangen (Vorbild). Allenfalls müssen sie die Routenwahl entsprechend anpassen. Eltern, welche selber ohne Motorunterstützung nicht den Berg hochkommen, verhalten sich natürlich unfair, wenn sie den Kindern motorlose Bikes zumuten. Anstatt sich selber ohne Motor etwas mehr anzustrengen ist es viel einfacher für sie, wenn sie die Kinder auch gleich auf Motorvelos mitfahren lassen. Es sind weniger die Belange der Kinder als vielmehr die eigene Bequemlichkeit welche überwiegt. Grundsätzlich bin ich der Meinung dass junge gesunde Menschen mit Velos durchaus ohne Motor fahren sollten und die (sehr hochwertige) Elektrische Energie nur dort einsetzen sollten wo es keine stromlosen Alternativen gibt und schon gar nicht in der Freizeit. Diejenigen, welche diese Motorvelo- Ausflüge dann auch noch als „Sport“ bezeichnen, finde ich besonders „daneben“. Die Mofa- Fahrer/Innen von früher haben sich ja damals auch nicht als „Sportler“ bezeichnet obwohl die Mofas ja auch Pedale usw. hatten wie heute die E- Bikes.

Mat
1. November 2023

Ich bin Ausländer und sehe sehr selten einen Radfahrer, der nach hinten schaut, bevor er abbiegt oder die Spur wechselt. Wenn Sie Ihre Hand freilegen, kann dies zu Verletzungen oder zum Tod führen.
Macht jemand so bei Autofahren.)?
Ich treffe auch sehr selten einen Radfahrer, der eine Klingel oder eine Stimme benutzt!!!!, ein sich schnell bewegendes Fahrrad ist von hinten nicht zu hören (Wind, Straßenverkehr, Helm, Kopfhörer).
Obligatorische Bremsbeleuchtung.
Für mich kann ein 45er sicher auf einem Fahrradweg fahren, vorausgesetzt, die Geschwindigkeit wird an die Fahrbedingungen angepasst (wie bei Autos).
Ein zu kompliziertes Gesetz wird nicht viel ändern
E-Velos für Kinder? ja aber nur in Begleitung von Erwachsene

Kaufi
14. Mai 2024

Ich möchte einfach einen Gedankengang hier lassen, zu all denen die von „dicken“ übergewichtigen Kindern/Jugendlichen reden. Diese Kinder bewegen sich nicht weniger wenn E-Bikes erlaubt wären, den sie bewegen sich ja ohne auch zu wenig. Aber ein Kind/Jugendlicher könnte evt mit entsprechender Motivation zum E-Biken kommen und jede Bewegung ist mehr als keine. Mein Sohn würde mit dem E-Bike zur OS fahren, mit dem normalen Bike ist es für ihn nicht machbar, also wird er wie alle mit dem Bus fahren, wie alle anderen aus unserem Dorf auch… (mein Sohn ist nicht übergewichtig 😉
Wer bereits in dem Alter Übergewicht hat, hat dies nicht weil er kein Fahrrad fährt. Und Kinder die Fahrradfahren fahren auch mit Unterstützung weiterhin Fahrrad, die werden dadurch nicht dick

Roger
12. Juli 2024

Kinder ab 12 Jahren sollen E-Bikes mit einer Unterstützung bis 25 km/h ohne Begleitung fahren dürfen.
Viele Kinder sind auf das Fahrrad als Transportmittel angewiesen, um ihren Schul- oder Freizeit-Beschäftigungen nachzugehen. Nicht wenige von ihnen haben auf diesen Wegen grosse Steigungen zu bewältigen und genau dort ist in meinen Augen der hauptsächliche Einsatzzweck für E-Bikes bei Kindern. So geht es zumindest uns. Ob ein 12-jähriges Kind Strassenverkehrs-tauglich ist, sollte in der Verantwortung der Eltern liegen, und nicht beim Staat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Kommentare werden zuerst von uns gesichtet und freigeschaltet. Dein Kommentar erscheint deshalb mit Verzögerung.