Es ist ein Ärgernis im Strassenverkehr, wenn andere dich mit ihrem Licht blenden. Das geschieht, wenn Velolichter nicht richtig eingestellt sind. Der Grund ist in den meisten Fällen einfach Unwissen. Daher kommt hier unsere Anleitung zum Selbsttest und zum richtigen Einstellen des Velolichts.
Du kennst es: Ein Velo kommt dir entgegen, und für ein paar Sekunden siehst du nur noch einen grellen Lichtpunkt. Strasse, Trottoir und Fussgänger verschwinden daneben in Dunkelheit. Wer andere so blendet, tut das nicht mit Absicht. Die meisten sind sich einfach nicht bewusst, dass ihr Licht falsch eingestellt ist.
Der Selbsttest: Blende ich andere mit meinem Velolicht?
Ob du andere blendest, findest du in wenigen Sekunden selbst heraus. Versetze dich einfach in die Position anderer Verkehrsteilnehmender. Du siehst dann sehr einfach und schnell, wie die anderen dich sehen.
Stell dazu dein Velo aufrecht und eben hin und schalte das Licht ein, am besten auf der Stufe, mit der du normal fährst, oder auf die hellsten. Stell dich nun 10 Meter vor dein Velo und schaue auf normaler Augenhöhe zurück. Du siehst dann unmittelbar, wie dich andere im Strassenverkehr wahrnehmen. Nimmst du also nur einen hellen Lichtpunkt wahr, der alles andere in Dunkelheit verschwinden lässt, dann blendest du die anderen.
Mach diesen Test am besten im Dunkeln.
Warum manche Lampen mehr blenden als andere
Nicht jedes Velolicht lässt sich so einstellen, dass es andere nicht blendet. Rundstrahler werfen, wie es der Name verrät, einen runden Lichtkegel nach allen Seiten. Auch wenn du ihn korrekt einstellst, wird ein Teil des Lichts immer noch auf die Augen entgegenkommender Personen treffen. Rundstrahler sind aber in der Regel nicht problematisch, da ihre Leuchtkraft nicht so stark ist. Es handelt sich dabei meist um Alltagslichter für die Stadt. Deren Funktion ist auch eine andere. Es geht primär darum, gesehen zu werden.

Wirklich gut einstellen lassen sich Lampen mit Abblendkante, auch Hell-Dunkel-Grenze genannt. Sie funktionieren wie ein Autoscheinwerfer. Nach unten leuchten sie die Strasse voll aus, nach oben dafür deutlich weniger oder fast gar nicht. In der Mitte liegt eine Abblendkante, eine möglichst scharfe und horizontale Grenze zwischen Licht und Dunkelheit.
Der Apollo 1300 F Scheinwerfer von Veloplus im Test
Was es mit der Hell-Dunkel-Grenze auf sich hat, lässt sich am besten an einem konkreten Beispiel demonstrieren. Veloplus führt den Apollo 1300 F Scheinwerfer neu im Sortiment. Er zeichnet sich durch eine starke Leuchtkraft aus und bietet viele Features. Das Highlight ist aber der Lichtkegel und insbesondere die scharfe Abblendkante. Sie ist sehr gut erkennbar, wenn man den Lichtkegel auf eine Wand projiziert. Alles unterhalb ist voll ausgeleuchtet, alles darüber bleibt dunkel.

Das Abblendlicht des Apollo 1300 F leuchtet mit bis zu 900 Lumen, das Fernlicht sogar mit 1300 Lumen. Er eignet sich für Fahrten in sehr dunklen Gebieten wie ausserorts oder durch den Wald. Dazu bietet er viele Funktionen, die die Bedienung einfach machen. Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung inbegriffen. Via Bluetooth koppelst du den Scheinwerfer und bedienst ihn, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen. Das ist besonders im Dunkeln oder wenn es nass oder glatt ist, ein wichtiges Sicherheitsfeature.
Tipp: Kombiniere den Apollo 1300 F mit dem Sichtbar Smart Rücklicht. In dieser Kombination lassen sich beide mit der Fernbedienung koppeln und bequem vom Lenker aus bedienen.
So stellst du das Velolicht richtig ein
Die richtige Einstellung ist der Schlüssel für deine Sicherheit im Strassenverkehr und für die aller anderen. Das Ziel ist es, die Fahrbahn gut auszuleuchten, ohne dabei Entgegenkommende zu blenden. Die Art der Einstellung hängt davon ab, welche Art von Velolicht du benutzt, mit oder ohne begrenztem Lichtkegel.
Frontlicht mit begrenztem Lichtkegel
Dazu benötigst du einen komplett ebenen Boden und eine Wand – am besten eine weisse, gut reflektierende. Stell dein Velo aufrecht mindestens 5 Meter vor der Wand auf (A). Miss nun die Höhe des Velolichts am Velo und übertrage diese Höhe auf die Wand (B). Nun schaltest du das Licht ein. Jetzt darf die Oberkante des Lichtstrahls nicht höher sein als die Markierung auf der Wand. Stelle die Höhe des Lichts so ein, dass die waagerechte Lichtgrenze auf der Markierung oder leicht darunter liegt (C). Zieh die Montagevorrichtung des Lichts gut fest, damit sie beim Fahren nicht verrutscht. Mach nach dem Einstellen den Test wie oben beschrieben. Schon eine geringfügig zu hohe Montage des Lichts führt dazu, dass du andere dennoch blendest. Justiere die Höhe so lange, bis es passt.

Frontlicht ohne begrenzten Lichtkegel
Stelle das Velo eben und aufrecht hin. Markiere die Stelle am Boden, die 10 Meter vor deinem Velo liegt (A). Schalte nun das Licht ein und finde heraus, wo die hellste Stelle des Lichtkegels am Boden liegt. Stelle die Neigung des Lichts nun so ein, dass diese hellste Stelle möglichst genau bei der Markierung liegt (B). Zieh die Montagevorrichtung des Lichts gut fest, damit beim Fahren nichts verrutscht. Am besten machst du diese Einstellung, wenn es dunkel ist und du den Lichtkegel gut siehst.

Teste Velolichter in den Veloplus-Läden
Die Wahl des richtigen Velolichtes hängt davon ab, zu welcher Zeit und wo du es benutzt. In der Stadt und bei Dämmerung reichen weniger leuchtstarke Positionslichter. Bist du im Dunkeln und ausserorts unterwegs, empfehlen wir einen leuchtstarken Frontscheinwerfer.
Komm in einem unserer 11 Läden vorbei und lass dich von unseren Expert:innen beraten. Probiere die Velolichter in unseren Lichttesträumen selbst aus und finde das Modell, das am besten für deine Bedürfnisse geeignet ist.


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