Produktmanagerin Barbara Pfister hat sich ins Monsun-Labor im Veloplus-Laden Emmenbrücke gewagt. Bei simuliertem Starkregen und Wind hat sie die neuste Version der Monsun-Regenbekleidung einem Härtetest unterzogen. Ob sie dicht gehalten hat, erfährst du hier.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Bekleidung. Kaum irgendwo trifft dieser Satz so zu wie beim Velofahren. Niemand möchte bei garstigem Wetter durchnässt am Ziel ankommen. Auf dem Weg zur Arbeit, zum Arzt oder Einkaufen sorgt die richtige Bekleidung dafür, dass man sich auch bei Regen auf den Weg machen kann. Auch auf langen Fahrten und Touren ist es entscheidend, trocken unterwegs zu sein.
Kriterien für gute Regenbekleidung
Was macht gute Regenbekleidung aus? Sie muss funktional und praktisch sein – und selbstverständlich wasserdicht. Der wichtigste Faktor ist die Membran. Sie sorgt dafür, dass kein Wasser von aussen eindringt oder durchdrückt. Gleichzeitig befördert sie Wasserdampf, der beim Schwitzen entsteht, nach aussen. So bleiben Haut und Unterkleidung trocken und man selbst warm. Die fünf Kriterien, die eine gute Regenbekleidung ausmachen, sind:
- Wasserdichtigkeit: Diesen Wert kennt man unter dem Begriff Wassersäule und wird in Millimetern angegeben. Damit ist die Menge Wasser in mm gemeint, der die Membran standhält, ohne dass etwas durchdrückt.
- Atmungsaktivität: Sie gibt die Wasserdampfdurchlässigkeit an. Bei einem Temperaturunterschied von mindestens 15 Grad zwischen Haut und Umgebung drängt feuchte Luft nach aussen. So bleibt die Haut trocken und kühlt nicht aus.
- Nähte: Bei hochwertiger Regenbekleidung sind sie mit Tape abgedichtet oder verklebt (Bonding), je nach Verfahren mit Heissluft, Laser oder Ultraschall.
- Reissverschlüsse: Sie müssen spritzwasserfest und mit einem Über- oder Untertritt verdeckt sein.
- Schnitt: Er ist wichtig, damit die Bekleidung gut sitzt und keine Schwachstellen entstehen.
Die neue Version der Monsun-Regenbekleidung
Bei der neusten Generation der Monsun-Regenbekleidung hat Veloplus auf das Feedback aus der Praxis gesetzt. Zahlreiche Rückmeldungen von Nutzer:innen sowie Inputs aus dem Verkauf flossen direkt in die Weiterentwicklung ein. In einem Workshop wurden konkrete Verbesserungen definiert und umgesetzt. Das Resultat ist ein umfassendes Update – vom Material bis ins Detail.
Das sind die Neuerungen im Detail
- Optimierter Schnitt: Jacken und Hosen sind noch besser auf Fahrposition und Komfort abgestimmt.
- Verbesserte Befestigungslasche: Neu verfügt die Kapuze über einen Druckknopf anstatt eines Klettverschlusses, damit sich keine Haare mehr verfangen.
- Praktische Netzinnentasche in der Regenjacke für einfaches Verstauen von Handy, Portemonnaie oder Schlüssel.
- Hose ohne Träger, dafür mit etwas längerem Reissverschluss für einfacheren Ein- und Ausstieg.
- Die Monsun-Regenbekleidung hat zudem eine neue Membran erhalten. Statt wie bisher Gore-Tex kommt eine neue WPM-Membran zum Einsatz.
Die neue Membran der Monsun-Regenbekleidung
Die neue Version der Monsun-Regenbekleidung hat beim Material ein umfassendes Update erhalten. Sie ist mit der neuen von Löffler entwickelten WPM-Colibri-Membran ausgestattet, die besonders leistungsfähig und atmungsaktiv ist und über eine Wassersäule von 20 000 mm verfügt. Das dreilagige Laminat überzeugt durch einen besonders textilen Griff und hohe Dehnbarkeit. Dadurch bietet die Bekleidung einen aussergewöhnlich angenehmen Tragekomfort und optimale Bewegungsfreiheit auch bei sportlichen Aktivitäten.

Nachhaltigkeit
Bei der Entwicklung der WPM-Colibri-Membran war Nachhaltigkeit ein wichtiger Punkt. Sie kommt gänzlich ohne PFAS aus und setzt auf eine PFC-freie Imprägnierung des Obermaterials. Die Membran wird wie die Regenbekleidung selbst komplett in Europa hergestellt. Das macht die Transportwege besonders kurz.
So bleibt die Regenbekleidung wasserdicht
Barbara Pfister empfiehlt zur Pflege die folgenden Produkte.
Der Härtetest im Monsunlabor

So hat Veloplus getestet
Barbara Pfister hat die neue Monsun-Regenbekleidung im Monsunlabor im Laden Emmenbrücke unter Extrembedingungen getestet. Darin herrscht simulierter Starkregen und ein Wind von 30 km/h, der die Bedingungen einer schnellen Fahrt, beispielsweise mit einem E-Bike, perfekt nachstellt. Das Labor simuliert garstige Bedingungen realitätsgetreu.
Das Test-Setup
Veloplus hat zwei Tests durchgeführt. Sie zeigen, wie wasserdicht die Membran ist und wie es sich auswirkt, wenn man die Bekleidung nicht richtig trägt. Barbara begab sich dazu mit Regenbekleidung ins Monsunlabor. Um ein Eindringen von Wasser zu visualisieren, trug sie darunter blaue Jeans und ein graues Langarmshirt, auf denen man Wasserflecken sehr deutlich sieht.
Test 1
5 Minuten mit perfekt sitzender und korrekt geschlossener Regenbekleidung.
Ergebnis
Nach 5 Minuten steigt Barbara vom Testvelo und tritt komplett nass aus dem Labor heraus. Es folgt der Moment der Wahrheit. Barbara zieht die Regenbekleidung aus. Ihre Unterkleider sind komplett trocken geblieben, weder auf ihrer Hose noch auf dem Shirt sind Wasserflecken sichtbar. Die WPN-Colibri-Membran hat kein Wasser durchgelassen. Auch an Kragen, Kapuze und Ärmeln ist kein Wasser eingetreten. Test bestanden.

Test 2
60 Sekunden mit schlecht verschlossenem
Reissverschluss am Kragen.
Ergebnis
Es folgen 60 Sekunden im Labor, dieses Mal mit schlecht verschlossenem Reissverschluss beim Kragen. Nach Ablauf der Zeit zeigt sich, dass am Hals Wasser eingetreten ist. Dieser Test zeigt zwei Sachen: Die Membran hält weiterhin dicht, man sieht zudem, wie wichtig es ist, den Reissverschluss gut und bis ganz oben zu schliessen, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern.

Infografik von Expertenseite einfügen
Follow us: