«Es ist einfach mega intensiv.»

Beat Aregger ist unser Mitarbeiter im Fokus. Im Interview erzählt der Verkausberater über seinen Beruf, sein Leben und seine Passion für das Velo.

Der inzwischen 50-Jährige Beat Aregger ist im Kanton Luzern am Sempachersee aufgewachsen und seit Kindesalter naturverbunden. Ins Berufsleben gestartet ist er mit einer Verkaufslehre im Lebensmittelbereich, bevor es ihn vor über 15 Jahren in die Outdoor-Branche als Verkaufsberater zu Veloplus gezogen hat. Nach einem Abstecher in den vergangenen Jahren kehrte er in den neuen Laden in ­Steinhausen-Zug zu Veloplus zurück.

Mitarbeiter im Fokus:

Abenteurer Beat Aregger. Vom Übernachten auf dem Uyuni-Salzsee in Bolivien bis zu einer Veloreise mit seinem Sohn auf den Galapagosinseln rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors hat er alles erlebt.

Mit Beat Aregger
sprach Roger Züger

Beat, du hast 2006 bei Veloplus als Verkaufsberater begonnen und bist jetzt nach gut drei Jahren Unterbruch zurück. Was hat sich in diesen 16 Jahren verändert?

Abgesehen davon, dass Veloplus für mich nach wie vor das Velogeschäft Nummer 1 ist, eigentlich so ziemlich alles. Das Sortiment ist mit vielen digitalen Produkten komplexer geworden, auch Velos und E-Bikes gehören seit 2014 zum Sortiment. Und ein Beratungsgespräch heute ist nicht mehr zu vergleichen mit einem von damals. Die Kunden informieren sich vorgängig im Internet und haben bereits einen entsprechenden Wissensstand. Damit steigen auch die Ansprüche, was für mich als Berater aber durchaus spannend ist.

Warum bist du zu Veloplus zurückgekehrt, was macht es aus, hier ­zu arbeiten?

Menschen mit gleicher Passion zu beraten und sie auf ihre Abenteuer vorzubereiten, erfüllt mich heute noch genauso wie damals. Bei Veloplus habe ich zudem die Möglichkeit, in allen Bereichen zu beraten: von Velos über Outdoor-Produkte bis hin zu Bekleidung und Zubehör. Das ist nicht überall so und macht den ganzen Arbeitstag sehr abwechslungsreich.

Du warst jahrelang Bestandteil des Veloplus-Teams im Laden ­Emmenbrücke, nun bist du am neuen Standort in Steinhausen und hast tatkräftig beim Aufbau mitgewirkt. Was bietet die neue Veloplus-Welt?

Die Zeiten des Umbaus und Einrichtens waren sehr spannend. Heute hier zu stehen und zu wissen, dass wir den Laden als Team aufgebaut haben, ist mega. Wir bekommen sehr viele positive Feedbacks, dass der Laden mit seinen vielen Teststationen auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt, aber auch grosszügig und übersichtlich ist. Wer ein Velo kauft, wird zudem mit einer speziellen Übergabe überrascht, die allen ein Strahlen ins Gesicht zaubert.

Du fährst Mountainbike, E-Bike, aber auch Tourenvelo und hast schon einige Veloreisen in Skandinavien, Australien, Neuseeland, Costa Rica, aber auch Südamerika in den Beinen. Was fasziniert dich an Veloreisen?

Solche Reisen mit dem Velo zu erleben, ist einfach mega intensiv. Natur, Landschaften, Kultur und Menschen – man saugt alles extrem auf, wie es mit keinem anderen Fortbewegungsmittel möglich wäre. Bolivien bleibt mir besonders in Erinnerung. Das Hochland ist geprägt von atemberaubender Natur. Es hat zwar einige Touristen, aber nur wenig Radreisende, die dieses intensive Gefühl erleben.

Veloplus-Mitarbeiter Beat Aregger gemeinsam mit seinem Sohn auf den Galapagosinseln

Das letzte Abenteuer liegt noch nicht lange zurück, hast du bereits das nächste geplant?

Die letzte lange Reise mit der Familie in Peru war genial! Auch unsere Kinder, inzwischen zehn- und zwölfjährig, haben reichlich bleibende Erfahrungen gesammelt. Natürlich ist mit Kindern die unbeschwerte Flexibilität aus früheren Jahren etwas abhandengekommen. Aber ich habe mir gedacht, ich könnte mir zum Fünfzigsten wieder einmal ein Abenteuer für mich allein gönnen (lacht).

Und wo würde es dich hinziehen, was möchtest du noch sehen?

Zurzeit ist ein Abenteuer zwar nicht in Sicht. Aber der Norden von Chile würde mich nochmals reizen. Ich war schon zweimal dort, habe aber noch eine andere Route im Kopf, um diese traumhafte Gegend nochmals von Neuem zu erkunden.

Du bist viel mit dem MTB unterwegs. Welches ist deine Lieblingsroute in der Schweiz, die du mit der Veloplus-Community teilen möchtest?

Als ich einige Zeit in Schüpfheim im Entlebuch gelebt habe, war ich oft im Gebirgsstock Schrattenfluh unterwegs. Die Umrundung bietet Vielseitigkeit und ein wahres MTB-Abenteuer. Und selbstverständlich eine Aussicht mit wunderbarem Panorama.

Beats Routentipp

Route: rund um die Schrattenfluh
Strecke: 41 km, 1430 Hm / 1430 Tm
Dauer: ca. 5 h

Hier die Route auf der ­Navigationsapp Komoot einsehen und abfahren.


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