Mit dem Bike auf Wanderwegen – die Resultate der Umfrage

In einer umfangreichen Befragung zu Konflikten auf den Trails hat die IMBA Schweiz gezeigt, wo es Konflikte gibt, wer mit wem Konflikte hat und was es für Lösungsansätze gibt.

Titelbild: Schweiz Tourismus

Die Berg- und Tourismusregionen werden von zahlreichen Gruppen beansprucht. Die Tendenz ist steigend. Dadurch entstehen teilweise auch Nutzungskonflikte. Der wohl bekannteste Konflikt besteht zwischen Wander:innen und Biker:innen. Damit diese Situation entschärft wird und ein friedliches Miteinander und eine gemeinsame Nutzung der Natur weiterhin möglich bleibt, muss an Lösungen gearbeitet werden. Und diese Lösungen gibt es auch. Denn auch wenn es Konflikte gibt, bestehen dennoch viele gemeinsame Ansichten und Berührungspunkte an denen angesetzt werden kann.

Erst kürzlich hat nun die IMBA Schweiz (International Mountainbiking Association) eine neue Umfrage zu diesem Thema durchgeführt. Die IMBA Schweiz ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die nachhaltige Förderung des Mountainbike Freizeitsports auf nationaler Ebene einsetzt. Der Verein agiert als Interessenvertreter Mountainbike und positioniert sich als Sprachrohr von und zu den Schweizer Mountainbiker:innen. Seit Mitte März ist auch Veloplus Mitglied der IMBA Schweiz.

19’509 Jahre Mountainbike-Erfahrung

Mit der IMBA-Umfrage „Konflikte auf den Trails“ konnten Antworten von über 1’170 Befragten gesammelt werden. Gemeinsam bringen diese Befragten es insgesamt auf rund 19’509 Jahre Mountainbike-Erfahrung. Die Umfrage gab spannende Rückschlüsse darauf, wer sich auf den Trails bewegt, was die grössten Konfliktpunkte sind und welche Lösungsansätze von den Biker:innen angestrebt werden. Die IMBA hat die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst. Die gesamte Studie findest du auch hier: IMBA Schweiz Umfrage.


Umfrageauswertung: Konflikte auf den Trails

Wer wurde befragt?

Demographie

Der durchschnittliche Biker in der Umfrage ist männlich, 44 Jahre alt, fährt seit 17 Jahren Mountainbike und sieht sich als Könner. Er fährt mindestens einmal pro Woche, meist sogar häufiger. Die Altersgruppe 30 bis 59 ist am stärksten vertreten. Männer dominieren in der Umfrage immer noch den Sport.

Demografie der Befragten

Sportausübung

Mit 77%, die mindestens einmal, und 57%, die sogar mehrmals pro Woche biken gehen, ist der Radsport für viele mehr als nur eine Zweitsportart.
Das Fahrlevel spiegelt die vielen Jahre Bike-Erfahrung wider: viele können Mountainbiken. Es zeigt jedoch auch, dass Anfänger als wichtige Zielgruppe nicht abgeholt werden konnten. Dies kann daran liegen, dass sie meist noch nicht gut in der Community vernetzt oder Teil einer Bike-Organisation sind. Es ist uns ein Anliegen, in Zukunft auch diese Gruppe besser vertreten zu können. Wer aber einmal dem Sport verfallen ist, bleibt ihm wohl lange treu und betreibt ihn häufig. Dabei benutzen 14% am häufigsten das E-MTB.

Erfahrungslevel der Befragten

Was wollen Biker:innen?

Die beliebtesten Segmente, All Mountain und Enduro, zeigen: Bikende wollen natürliches und anspruchsvolles Gelände auf den Touren. CC und Tour ergänzen die Beliebtheit von Naturstrassen und einfachen bis mittelschweren Trails. Gravity orientierte Ausprägungen, wie Freeride und Downhill, sind nicht stark vertreten, sollten in der Angebotsgestaltung aber nicht vergessen werden!

Das wichtigste Motiv zum Biken ist Landschaft und Natur, dicht gefolgt von Spass, Fitness und Abenteuer. Im Gegensatz zu 55%, die das Abfahrtserlebnis als Motiv zum Biken sehen, ist das bergauf Fahren nur bei 24% einer der wichtigsten Gründe zum Biken.

Mountainbikesegmente und Motivation der Befragten

Biken in der Schweiz

Wo biken sie?

Die meisten gehen dort, wo sie wohnen, am häufigsten biken. Die Ausnahme machen die Tourismuskantone Graubünden und das Wallis: In Graubünden sind fast doppelt so viele regelmässig am Biken, wie dort wohnansässig sind; im Wallis immerhin 2% mehr. Die Biker im Kanton Zürich, gefolgt von Bern, Luzern und Aargau, sind häufig ausserhalb ihres Kantons unterwegs.

Wohnort und häufigster Mountainbikeort der Befragten

Wo darf man biken?

Schilder (Verbote & Routenbeschilderung) sind für die Biker:innen die ausschlaggebenden Hinweise, wo sie fahren dürfen.
Betretungsrechte im Wohnkanton empfinden lediglich ein Viertel als klar kommuniziert. Knapp die Hälfte ist sich nicht immer sicher, ob sie einen Weg offiziell befahren dürfen. 11% ist unklar, was ein offizieller Wanderweg mit Mountainbike Erlaubnis ist.

Wahrgenommene Kommunikation von Zugangsrechten in der Schweiz

Was bedeutet das für die IMBA Schweiz?

Wir möchten uns dafür einsetzen, dass Betretungsrechte klarer kommuniziert werden, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. Verbote sollten dabei aber immer gut begründet werden können und das letzte Mittel der Wahl sein. Am ehesten können hierbei Konflikte vermieden werden – durch ein allen Wegnutzern klar kommuniziertes und attraktives Mountainbike-Angebot. Die Grundlage dafür sollte eine gemeinsame Nutzung der Wege sein, die durch Bike-Strecken ergänzt wird.

Im Rahmen des Swiss Mountainbiking Projekt möchten wir den Bikemarkt der Schweiz noch genauer untersuchen, um für Gemeinden, Kantone und Urlaubsdestinationen eine Planungsgrundlage für ein gutes und nutzergerechtes Angebot bieten zu können.


Wie entstehen Konflikte?

Vergangenheit und Zukunft

Nur ein Drittel hat auf dem Rad noch keine Konflikte erlebt. Das Thema wird immer brisanter, da die Auslastung des Wegenetzes durch Outdoorsportarten in der Vergangenheit immer mehr gestiegen ist und in Zukunft weiter steigen wird. Diese Entwicklung führt unweigerlich auch zu mehr Konflikten. Aus diesem Grund gilt es die Grundlagen für eine konfliktfreiere Zukunft auf den Wald- und Bergwegen zu schaffen.

Wahrnehmung des Konflikts durch die Befragten

Orte

Die meisten Konflikte entstehen auf offiziellen Wanderwegen.

Konfliktorte der Befragten.

Dabei macht es jedoch keinen grossen Unterschied, ob das Mountainbiken auf diesem Weg erlaubt ist oder nicht. Selbst auf offiziellen Mountainbike-Routen kommt es bei fast einem Viertel zu Konflikten.

Konfliktwahrnehmung nach Betretungsrecht

Konfliktpartner

Am häufigsten sind Konflikte mit Wandernden und Hundebesitzern. Auch Landeigentümer und Bauern sind nicht selten Konfliktpartner.

Konfliktpartner der Befragten

Arten

Ein Konflikt besteht häufig aus Beschimpfungen oder abwertenden Bemerkungen. Unfälle und beinahe Kollisionen sind eine Seltenheit. Unnötige Behinderungen der Weiterfahrt oder Drohungen kommen jedoch auch vor. Erschreckend sind die 9% der Umfrageteilnehmenden, die oft oder regelmässige mit gefährlichen Wegmanipulationen in Kontakt kommen. Insgesamt erleben 25% mindestens gelegentlich solche Wegmanipulationen.

Von den Befragten wahrgenommene Arten von Konflikten

Entschärfung

Besonders wichtig ist es, zu reagieren, wenn ein Weg stark frequentiert ist, der Weg/Boden besonders sensibel auf Velos reagiert und/oder der Weg hohe Geschwindigkeiten erlaubt bzw. fördert. Dabei sollen vor allem Aufklärungsmassnahmen wie ein Verhaltenskodex, Info-Tafeln und -Kampagnen helfen, Konflikte zu reduzieren. Denn das Verhalten von Bikern und Wanderern hat laut Umfrageergebnissen einen gleich starken Einfluss auf den Ausgang einer Konfliktsituation. Als weitere Massnahmen sollen einzelne Wegabschnitte angepasst werden oder mit einem entsprechenden Angebot beziehungsweise zusätzlichen Wegen/Streckenabschnitten getrennt werden.

Maßnahmen zur Entschärfung von Konflikten

Was bedeutet das für die IMBA Schweiz?

100%, also allen Befragten, ist es wichtig, dass man sich auf den Wegen und Trails gegenseitig respektiert. Wir möchten uns als Sprachrohr der Mountainbiker:innen speziell dem Thema Aufklärungsarbeit widmen. Die Umfrage zeigt, dass ein aktives Miteinander von einem gemeinsamen Verhaltenskodex geprägt ist. Nötig sind weitere Sensibilisierungs- und Informationskampagnen, wo das Mountainbiken erlaubt ist. Denn dies sollte allen beteiligten Gruppen gleichermassen klar sein.

Wir möchten sowohl den Austausch mit anderen Nutzergruppen suchen, uns aber auch intensiv mit den Bedürfnissen der Biker:innen auseinandersetzen. Dazu gehört auch, Landeigentümer, Bauern und weitere Stakeholder von Beginn an in die Planung miteinzubeziehen und abzuholen.

Besonders erschreckend ist für uns die Häufigkeit von gefährlichen Wegmanipulationen, die auch immer häufiger ihren Weg in die Nachrichten finden. Aus unserer Sicht ist jede einzelne davon eine zu viel! Wir möchten auch hier Aufklärung betreiben und uns besonders für eine Kommunikation untereinander einsetzen. Es sollte für niemanden ein Mittel der Wahl sein, andere in Gefahr zu bringen, denn dies kann sogar lebensbedrohlich sein.

Das hochfrequentierte Wege ein höheres Konfliktpotential bieten, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund möchten wir uns für ein breiteres und ganzheitliches Angebot einsetzen, um die Belastung auf einzelnen Wegen zu reduzieren. Zudem sollten diese kritischen Stellen durch ein professionelles Besucherlenkungskonzept und mit Massnahmen im Trailbau und geschickter Trailführung entschärft werden. Hinweis- und Informationstafel können für mehr Verständnis und Rücksicht sorgen.

Die IMBA Schweiz dankt allen Teilnehmenden und Partner:innen für die Teilnahme und Mitarbeit bei der Umfrage. Es ist uns ein grosses Anliegen, gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden und alle Beteiligten einzubeziehen.

Fragen, Kritik und Feedback bitte direkt an contact@imbaschweiz.ch


18 Kommentare

Anja
13. August 2021

9% der Biker die mit Wegmanipulationen in Kontakt kommen ist erschreckend und man fragt sich (vielleicht nicht zu Unrecht) woher diese starke Abneigung kommt. Viel erschreckender finde ich aber die 34 + 5 % die eine Beinahe-Kollision oder Unfall miterlebt haben. Das sind weit über ein Drittel, das würde ich nicht ’selten‘ nennen…

Kai
13. August 2021

Liebes Veloplus Team,
Danke für den interessanten Bericht und das Datenmaterial.
Ich selber fahre über 10`000 KM im Jahr auf den verschiedensten Wegen auf der ganzen Welt und hatte praktisch noch nie Stress oder Probleme!
Ich denke das wichtigste ist Freundlichkeit, Umsichtiges Fahren und hey „so wie es in den Wald reinruft, ruft es wieder aus“.
LG und bleibt Gesund, K.

Klossner Olivier
13. August 2021

Ich bin selber langjähriger Mountainbiker und heute E-Mountenbiker. Was man aber von einzelnen Fahrern sieht ist zum Teil haarsträubend. Es geht einfach nicht auf kleinen Trails Vollgas an den Wanderern vorbei zu rauschen. Ich finde es ist einfach gesunder Menschenverstand wie Respekt gegenüber den andern, dass man in solchen Situationen auf Tempi nahe am Schritttempo herunter bremst. So gibt es auch sehr wenig Konflikte und meistens, wenn man diese Befragt hatten sie kurz vorher ein Problem und lassen den Ärger am nächsten aus. Einmal mehr, es sind wieder einmal ein paar wenige die provozieren, dass überall Verbote spriessen werden.

Walter Pinot
13. August 2021

Es ist eine Tatsache, dass gewisse Wanderrouten (zu) stark frequentiert werden. Dies nicht zuletzt, da die örtlichen Tourismusverantwortlichen das Mountainbiking fördern (generieren von Mehreinnahmen). Die Biker sollten nicht vergessen, dass die Wanderrouten ehemals für Wandernde erstellt wurden.
Was mir auffällt: Da wird im flotten Tempo downhill dem Ziel entgegen geprescht. Dies mit nicht wenigen E-Bikes. Unten angekommen wählt man als Aufstiegshilfe Seilbahnen, den Zug oder eine andere Möglichkeit um wieder möglichst schnell hochzukommen. Ist das Sport??
Liebe Biker, echten Sport hiesse auch wieder per Muskelkraft den Aufstieg unter die Räder zu nehmen. Selber fuhr ich mit „normalen“ Bike über Pässe.
Ich rege mich absolut nicht auf wenn mir auf Wanderrouten Biker entgegenkommen, doch was mich in Rage bringt sind diejenigen Spezis, welche nur an sich denken und die Wandernden als Hindernis betrachten.
Grüsse von einem Velofahrer welcher seit Jahrzehnte mit dem Bike unterwegs ist.

Urs
14. August 2021

Ich machte leider auch schon die Erfahrung, dass sich Biker nicht an Fahrverbote hielten. Insbesondere wenn ich mit meinen Kindern auf einem Wanderweg, welcher nicht als Bikeroute ausgeschildert ist, unterwegs war. Auf solch einem Wanderweg sollen Kinder sich frei bewegen können und als Eltern sollte man nicht Angst haben müssen, dass in der nächsten Sekunde ein Biker um die Kurve geschossen kommt. So kam es auch schon zu einer Beinahekollision – und da ruhig zu reagieren fällt nicht leicht, besonders dann, wenn sich die Person auf dem Zweirad im Recht sieht freie Bahn zu haben.

Basler Peter
14. August 2021

Ich bin begeisterter Offroad-Cycler, wie auch Mitorganisator von Cross und Gravelrennen. Die Statistik bestättigt exakt unsere subjektiven Vermutungen. Es braucht nun schnellst möglich ein umfangreiches Trailnetz im Mittelland. Dabei meine ich beschilderte Gravel und Bikerouten. Die allermeisten Wanderwege im Mittelland sind gering frequentiert. Diese kann man gut ins Netzt einfügen. Dann kommen wir einen Schritt weiter.

Andreas Holzer
16. August 2021

Danke fuer die guten Kommentare. Es schleckt keine Kuh weg, es gibt inzwischen zu viele MTBler, die nicht getscheggt haben wie man sich in der Natur und gegenüber anderen Nutzern verhält. Und Tourismus, IMBA, Händler etc. pushen den Boom weiter. Erste dringende Massnahme: Verbot von E-Bikes auf Naturstrassen/Wald. Denn damit kann inzwischen wirklich JEDE/R auf die Trails.

    Veloplus – Béla Brenn
    16. August 2021

    Hoi Andreas
    Danke für dein Feedback. Wir sehen dies ein bisschen anders und ein Verbot von E-Bikes auf Naturstrassen/Wald als eher kontraproduktiv. Wir finden dass die Natur für alle da sein sollte und es ist unserer Meinung nach etwas Positives, dass jeder*e die Natur nutzen kann. Wichtig ist, dass die Kommunikation und der gegenseitige Respekt gefördert wird und für die jeweiligen Interessen der unterschiedlichen Parteien sensibilisiert wird. So sind wir überzeugt, dass die Natur für alle da sein kann.
    Freundliche Grüsse, dein Veloplus-Team

Eberhard Schauer-Camenzind
18. August 2021

Hoi zämme,
diese ganze Zusammensetzung aller Statistiken und Kommentare sind ausgezeichnet. Ich selber fahre zwar ausschliesslich auf dem Renn Velo. Das Bike steht inzwischen vor allem im Veloraum. Leider ist es so, dass es bei dem Biker, auf dem Wanderweg oder bei dem Renn Velofahrer auf der Strasse oft zu Unstimmigkeiten kommt. Ich meinte das Grundsätzlich eine nötige Respektierung und auch Anerkennung seines Gegenüber fehlt. Unsere Gesellschaft müsste sich einmal von dem „Schneller / Höher / Besser / Grösser “ lösen können. Viel wäre geholfen, seinem Gegenüber etwas mehr Achtung entgegen zu bringen und nicht bei jeder noch so kleinen Unstimmigkeit den „Stinke…“ zu zeigen. Das wäre schön ist aber leider, in dieser hektischen Welt kaum machbar !
Freundlichen Gruss Eberhard (Übername Velogrufti)

    Veloplus – Béla Brenn
    18. August 2021

    Guten Tag Eberhard
    Vielen Dank für dieses Feedback. Sie haben absolut Recht mit ihrer Aussage, dass der gegenseitige Respekt und die Akzeptanz an oberster Stelle steht. Und auch wenn es nicht etwas ist, dass von heute auf morgen kommen wird, sollte man mit dem eigenen Verhalten jeden Tag versuchen einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Denn jede positive Begegnung kann auch andere Leute dazu animieren, in dieser hektischen Welt auch einmal gelassener an eine Sache heranzutreten und bei der nächsten Begegnung ebenfalls eine positive Entwicklung zu erreichen.
    Freundliche Grüsse, dein Veloplus-Team

Klaus Mosimann
18. August 2021

Seit über 20 Jahren fahre ich Mountainbike und jetzt im alter von 68 bin ich mit dem E-Bike unterwegs. Bis anhin hatte ich 2 verbale Auseinandersetzungen Wanderer. Wohlbemerkt jedes mal beim anhalten um diese Personen durchzulassen. Mit allen anderen Wege-Teilnehmern mit einem freundlichen Grüezi sogar tolle Gespräche und Verständnis zueinander. Leider sehe ich immer wieder Biker die wie Gehetze über den Trail rauschen ohne Rücksicht auf die anderen. Bei geneseitiger Rücksicht ist für Alle platz und man kann gemeinsam die Natur geniessen.

    Veloplus – Béla Brenn
    18. August 2021

    Hallo Klaus
    Danke für deinen Kommentar. Dein Verhalten ist sehr gut und wenn alle Leute soviel Verständnis füreinander aufbringen würden, könnten bereits sehr viele Konflikte gelöst werden. Schön ist aber vor allem, dass bei dir die positiven Gespräche vor den negativen überwiegen* Weiterhin gute Fahrt wünscht dir dein Veloplus-Team

Marcel
18. August 2021

Ich bin zwar eher seltrn bis gar nicht suf Trails unterwegs denke aber dass die Kommentare passen. Ich denke wer wie auf richtigen Strassen auf Sichtweite anhalten kann vermeidet sogenannte Fast-Unfälle. Da glaube ich schon dass im Vergleich zum Strassenverkehr mehr über den Verhältnissen gefahren wird. Der Adrenalinkick lässt grüssen. Die Beschilderung könnte besser sein. Manchmal empfinde ich Verbotsschilder auf öffentlichen Waldwegen als unbegründet.

    Veloplus – Béla Brenn
    18. August 2021

    Hoi Marcel
    Merci für dein Feedback. Wir denken deine Herangehensweise ist sehr gut. Und über die Verbotsschilder und die Begründungen dazu lässt sich natürlich ebenfalls eine Diskussion führen. Wichtig ist aber immer der Austausch und dass man sich nicht von Beginn an ohne Respekt begegnet.
    Freundliche Grüsse, dein Veloplus-Team

thomas michael
18. August 2021

respekt auf den trail gegenüber allen und dann benutze ich an meinem lenker eine swisstrailbell. der sympathische klang der schelle macht schon von weitem auf mich aufmerksam und 99% der fussgänger reagieren positiv darauf. selbstverständlich ist immer ein gruss angebracht und das tempo angepasst. kann ich vorbehaltlos empfehlen
http://www.swisstraibell.ch

    Veloplus – Béla Brenn
    19. August 2021

    Hoi Thomas
    Merci für den guten Input. Ja eine Trailbell ist ein sehr empfehlenswertes Produkt, dass sehr gut gegen Konflikte und für die gegenseitige Achtsamkeit wirken kann. Freundliche Grüsse, dein Veloplus-Team

Heinrich Martin
20. August 2021

Als Fussgänger/Wanderer/Mountainbiker kenne ich die Problematik von beiden Seiten her. Es ist auch hier wie oft so, dass ein paar Wenige, welche sich nicht an die Spielregeln halten, das negative Bild der Mountainbiker prägen.
Ich habe an meinem Bike eine Bärenklingel montiert. So hören mich Fussgänger und Wandere von weitem und sind „gewarnt“ dass hier etwas kommt. Gekreuzt wird im Schritttempo und in der Regel bedanken sich dann beide Parteien für die gegenseitige Rücksichtnahme.
Bei Fussgängern mit Hunden mache ich mich 20-30m vorher bereits deutlich bemerkbar, bremse dann ab bis Hundi bei Fuss oder an der Leine ist, erst dann wird gekreuzt. Auch hier im Schritttempo. Mit dem gleichen Ergebnis wie oben.
Ich bin 65 Jahre alt und es kann gut sein dass diese Rücksichtnahme eine Frage vom Alter ist bei einigen. Ich fahre bereits seit fast 20 Jahren wie oben beschrieben über Felder und Wiesen und auf Waldwegen. Bin bis jetzt immer gut gefahren damit.

    Veloplus – Béla Brenn
    23. August 2021

    Hallo Heinrich
    Vielen Dank für dein Feedback. Genau so viel Rücksichtnahme wie von dir, wäre das Ziel für alle. So würden sich viele Konflikte lösen lassen. Wichtig ist es, dass man auch anderen Leuten zeigt, wie viel solche einfachen Verhaltensregeln bewirken können und wie gut man damit fährt. Besten Dank und Gruss, dein Veloplus-Team

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