«Die Vielfalt liess mein Herz höherschlagen.»

Melissa Riesen (25) lebt in der Gemeinde Münchenbuchsee im Berner-Mittelland. Sie ist leidenschaftliche Rennvelofahrerin und im Sommer viel in den Bergen anzutreffen. Seit jüngster Zeit trainiert sie auch des Öftern für Triathlons. Einst hat die 25-Jährige eine Ausbildung zur Velomechanikerin EFZ absolviert, nun arbeitet Melissa seit bald eineinhalb Jahren bei Veloplus und führt den Laden in Biel als Teamleiterin.

Mitarbeiterin im Fokus: Melissa Riesen

Dein Arbeitsweg beträgt 25 Kilometer, fährst du oft mit dem Velo zur Arbeit?

Ja, das mache ich regelmässig. Besonders im Sommer macht es mir Spass mit dem Rennvelo zur Arbeit zu fahren. Es ist ein guter Ausgleich und ideal zum Abschalten. 

Und im Winter?

Wenn es draussen schneit, bevorzuge ich es, meinen anderen Interessen nachzugehen. Ich mache eine Wanderung im Schnee oder bereite mich konditionell auf einen Triathlon vor. Um das Rennvelofahren nicht ganz zu missen, trainiere ich auf einem Smarttrainer.


Die Vielfalt und das enorme Know-how bei Veloplus ist riesig – das liess mein Herz höherschlagen.


Du hast eine Ausbildung als Velomechanikerin EFZ absolviert. Wo lag der Reiz an diesem Beruf?

Schon früh hat mich die Faszination für das Velo gepackt. Obwohl ich in meiner Jugend nie handwerklich tätig war, habe ich die Freude für das Veloreparieren von meinem Vater mitbekommen. Ich war fasziniert vom Reparaturprozess, der meine Begeisterung für die Vielfalt der Materialien am Velo weckte.  

Jetzt arbeitest du im Verkauf. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Bereits in meiner Ausbildung habe ich Erfahrungen im Verkauf gesammelt, wobei mir der Kundenkontakt immer viel Freude bereitete und ein Grund war, warum ich als Verkaufsberaterin bei Veloplus begonnen habe. Denn die Vielfalt und das enorme Know-how bei Veloplus ist riesig – das liess mein Herz höherschlagen.

Und plötzlich warst du Teamleiterin im Laden Biel…

Genau. In Biel wurde die Stelle des Clinic-Verantwortlichen sowie jene des Laden-Teamleiters frei. Ich hatte die Wahl, und war hin und her gerissen. Obwohl ich nie auf die Idee gekommen bin, eine Führungsposition zu übernehmen, nahm ich das Angebot, als Teamleiterin zu arbeiten, an. Ich habe die Entscheidung bis heute nie bereut und bin extrem dankbar, dass Veloplus mir diesen Werdegang ermöglichte.


Ob in der Verkaufsberatung oder als Teamleiterin: Es ist immer viel Kreativität und Spontanität gefragt.


Wie ist es, in einer von Männern dominierten Branche zu arbeiten und eine Führungsposition zu übernehmen?

Schwierig. Ich arbeite sehr gerne mit Männern zusammen. Als junge Frau bedeutet dies jedoch, dass man sich stetig etwas mehr beweisen muss. Wenn man seine Kompetenzen aber aufzeigt, kommt der Respekt von ganz allein. Durch meine Zeit beim Militär bin ich es gewohnt, mich zu beweisen und durchzusetzen. Das hat mir meine Arbeit erleichtert.

Wo liegen die Herausforderungen in deinem Job?

Als Teamleiterin musst du über den Tellerrand hinausschauen, Erfahrungen sammeln, Fehler begehen und anschliessend daraus lernen. Eine grosse Herausforderung war es, die Kreativität zu fördern, um Probleme lösen zu können. Ob in der Verkaufsberatung oder als Teamleiterin: Es ist immer viel Kreativität und Spontanität gefragt. Am Anfang, wenn man sich in der Branche noch nicht so gut auskennt, ist das ziemlich schwierig – inzwischen läuft es aber rund.


Mitarbeiterin im Fokus: Melissa Riesen ist passionierte Rennvelofahrerin
Ihren Arbeitsweg nimmt sie oft mit dem Rennvelo in Angriff.

Melissas Kopf- und Handy-Ausschalt-Route

Länge: 43.3 km

Dauer: 2 h 15 min

Aufstieg: 390 Meter

Min./ max. Höhe: 400/700 M.ü.M.


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