Bikepacking: minimales Gepäck für maximalen Fahrspass

Bikepacking ist in aller Munde. Doch was bedeutet es und was ist der Vorteil? Veloplus-Kunde und Kommunikationsfachmann Fabian Reichle ist vom Bikepacking-Fieber angesteckt worden und erzählt, was es ausmacht.

Ein Erlebnisbericht von Fabian Reichle

Bikepacking ist kein Trend mehr. Längst hat es sich als leichte Alternative zum klassischen, voll beladenen Reiserad entwickelt. Mit Minimalgepäck neue Wege entdecken, das hat seinen Reiz. Was in der Theorie spannend klingt, muss in der Praxis bestätigt werden – auf einer dreitägigen Jungfernfahrt.

Radreisen haben etwas Magisches. Allein mit dem Velo durch fremde Länder kurven, sich monatelang Zeit nehmen, in Kulturen eintauchen. Dabei mit den Elementen eins werden, bei Pannen selbst Hand anlegen und durch Improvisation weiterkommen. Das Ungewisse liegt in der Luft, das Unvorhersehbare wird zum Reiz. Und dennoch gab es stets eine Hürde, die zumindest mich davon abhielt, ein Zweirad-Abenteuer zu wagen: das Gepäck.

Bikepacking: Die ideale Art, mehrtägige Velotouren mit minimalen Gepäck in vollen Zügen zu geniessen.

Das klassische Panier-Setup langweilt mich. Meine Passion liegt beim Rennrad. Daraus habe ich einen Sinn für das Puristische und die Geschwindigkeit sowie Leichtigkeit entwickelt. Des Weiteren macht mir unwegsames Gelände Spass – mit dem Fully über Trails heizen, fernab von Asphalt. Auch mit dem Mountainbike bin ich gerne unterwegs.

Hier liegt das Dilemma. Für die typischen Satteltaschen-Ungetüme ist weder zügiges Vorwärtskommen noch ruppiges Gelände realistisch. Die Konsequenz daraus ist, dass auch meine favorisierten Velos nicht geeignet sind. Ein passendes Tourenvelo ist für mich zu öde und irgendwie hat es den Beigeschmack, Mittel zum Zweck zu sein. Alles kann auf einen Punkt heruntergebrochen werden: Ich möchte nicht die Reise ins Rampenlicht stellen, ich möchte Velofahren. Und dann kam plötzlich das Bikepacking.

Weniger Gepäck ist mehr

An und für sich ist Bikepacking keine neue Entwicklung, aber definitiv ein Trend, der durch die Decke geht. Minimalistisches Gepäck, elegant am Velo befestigt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob die Tour auf dem Rennrad oder dem Mountainbike stattfindet. Endlich gibt es eine Alternative. Aus der primären Reise, die sekundär mit einem Velo unternommen wird, entsteht eine Reise, die sämtliche Facetten des Velos auszureizen vermag. Der Weg bleibt das Ziel, aber der Horizont wird geöffnet. Ich war seit meiner ersten Berührung mit dem Thema Feuer und Flamme.

Nach etlichen Stunden auf Blogs und YouTube war ich im Bikepacking-Dschungel angekommen. Es ist unglaublich, wie viele Hersteller auf den Zug aufgesprungen sind. Und das nicht nur beim Gepäck, sondern auch mit dezidierten Bikemodellen wie dem Trek 1120. Einerseits eine schöne Entwicklung, da sie noch mehr Menschen der facettenreichen Velo-Welt näherbringt, andererseits auch etwas befremdlich, das für jede neue Nischen-Disziplin ein neues Rad angeschafft werden soll. Für mich stand daher fest, dass ich meine Ausflüge mit dem treuen Rennrad machen will, ganz ohne Neuorientierung in Sachen Vehikel. Also konzentrierte ich mich auf Taschen.

Irgendwann musste ich den erwähnten Produkte-Dschungel verlassen und liebäugelte mit dem Equipment von Apidura. Allen voran war ich von Josh Ibbetts Videos überzeugt. Der Extrem-Bikepacker schwört auf die Produkte. Ich wurde «geinfluenct», wie es so schön neudeutsch heisst. Ob es die richtige Wahl war? Vielleicht. Ich bin auf jeden Fall zufrieden, dazu jedoch später mehr. Meine Freundin hat die Ortlieb-Pendants montiert und ist ebenfalls glücklich.

SEAT-PACK L von ORTLIEB

Die Bikepacking-Tasche von Ortlieb ist 100% wasserdicht. Mit zwei robusten Klettverschlüssen um die Sattelstütze, zwei Riemen um die Sattelstreben und verstärktem Gewebe an Kontaktstellen zum Sattel.

SADDLE PACK DRY von APIDURA

Die leichte Satteltasche von Apidura kann dank zwei robusten Klettverschlüsse um die Sattelstütze und zwei Riemen um die Sattelstreben am Velo montiert werden und ist 100% wasserdicht.

HANDLEBAR-PACK M von ORTLIEB

Diese wasserdichte Lenkertasche von Ortieb wird mit drei Riemen am Lenker und Lenkkopfrohr montiert und bietet ein Volumen von 15 Litern.

HANDLEBAR PACK DRY von APIDURA

Diese Lenkertasche von Apidura ist wasserdicht und hält den Inhalt bei jedem noch so starken Regenschauer trocken. Die Lenkertasche bietet 14 Liter Volumen Platz.

FRAME-PACK M von ORTLIEB

Mit der wasserdichten Rahmentasche von Ortlieb gewinnst du spielend leicht 4 Liter Volumen Platz. Die Montage  erfolgt mit robusten, haftstarken Klettverschlüssen am oberen Rahmenrohr und seitlichen, variablen Straps um das Sattel- bzw. Unterrohr.

FRAME PACK DRY von APIDURA

Die wasserdichte Rahmentasche von Apidura wird mit drei robusten Klettverschlüssen am Oberrohr, einem Riemen am Lenkkopfrohr und einem Riemen am Unterrohr befestigt und bietet dir zusätzliche 4,5 Liter Volumen.

Sattel-, Lenker– und Rahmentasche, soweit meine Basisausrüstung. Von längeren Wandertouren bin ich es mir gewohnt, minimalistisch zu packen, das war auch mein erklärtes Ziel fürs Bikepacking, darum habe ich bewusst auf zusätzliche Toptube-Taschen, Seiten-Bags und dergleichen verzichtet. Meine Idee vor dem Kauf war es, dass ich Zelt, Matte und Schlafsack, Kleider für drei bis vier Tage sowie Essen und velorelevante Utensilien verstauen kann. Mit den drei erwähnten Taschen ist das absolut realistisch.

Eine minimalistische aber ausreichende Ausrüstung, die gut in einer Sattel- und Lenkertasche verstaut werden kann.

Bikepacking: Auf zu fremden Ufern

Die Recherche ist das eine, der Praxistest das Andere. An einem schönen Wochenende im Frühsommer war es endlich soweit. Zu zweit starteten wir von Bern aus zu einer dreitägigen Tour. Die erste Etappe sollte via Thun und dem Simmental nach Chateau-d’Oex gehen, tags darauf weiter durchs Fribourgerland nach Grandson am Neuenburgersee und abschliessend über Murten zurück nach Bern.

Spätestens ab Thun merkte ich das Gewicht. Ein Rennrad, das plötzlich 50 Prozent mehr auf die Waage bringt, ist ungewohnt. Besonders in Anstiegen tat ich mich schwer. Das Simmental zieht sich gute 40 Kilometer den Berg hoch; nie wirklich steil, aber dennoch konstant. Normalerweise wäre das eine durchschnittliche Strecke mit moderatem Effort, aber voll beladen war ich in Chateau-d’Oex. Dazu muss ich erwähnen, dass wir in Gaststätten übernachteten und ich die Rahmentasche gar nicht erst montierte.

Auch die Gewichtsverteilung ist ungewohnt. Als ich das erste Mal für den Wiegetritt aus dem Sattel stieg, kippte ich beinahe um. Das Handling des flinken Rennrads fühlte sich plötzlich an, als ob ich einen Lastwagen manövrieren würde.

Bikepacking: Die Kunst des Packens

Zweiter relevanter Punkt war meine Packstrategie. Diese existierte nämlich nicht. So kam es soweit, dass die Lenkertasche viel zu voll war und Dimensionen annahm, die gegen meine Dropbars arbeitete. Ständig kam die Tasche beim Schalten in den Weg. Mit Gravelbike-Dropbars, die in der Regel etwas nach aussen geneigt sind, wäre das Problem wahrscheinlich nicht gewesen, auf dem Rennrad wurde das Ganze jedoch zur echten Nervenprobe.

Vor der nächsten Etappe war mir bang. Wird das wieder so eine Tortur? Das Ziel sollte Grandson am Neuenburgersee sein. Etwas weniger Höhenmeter, aber dennoch eine ordentliche Strecke vorbei am malerischen Gruyères und über Landstrassen des Fribourger Voralpenlandes in Richtung des grössten, komplett in der Schweiz liegenden Sees. Mulmig stieg ich auf den Sattel.

Nach einem ersten, gewöhnungsbedüftigen Tag war der zweite Tag die pure Freude.

Gewusst wie

Und plötzlich ging es. Es pedalierte wie von selbst, das Gewicht zwar noch stets spürbar, aber irgendwie lief alles rund. Was war das gestern? Einfach einer dieser Tage? Egal. Die Strapazen waren vergessen und in gewohnter Rennvelo-Manier zog die Landschaft zügig an uns vorbei.

Dieses Mal hatte ich auch etwas cleverer gepackt. Vor allem die Satteltasche habe ich nicht bis zum Maximum ausgereizt. Die Lenkertasche wurde so einerseits weniger voluminös, andererseits habe ich nochmals kräftig an den Verschlusslaschen gedreht. Kompakter ging es nicht. Endlich konnte ich gescheit schalten. Was für ein Komfortgewinn bei einer solch banalen Angelegenheit.

Mittlerweile ging auch das Handling der Taschen einiges routinierter über die Bühne. Hier eine Bewegung, dort ein festzurren, die Apidura-Taschen sind wirklich enorm einfach zu bedienen. Fast zu einfach. Ein schneller Zugriff aufs Innere wäre allenfalls praktisch und gerade die Lenkertasche muss komplett abgenommen werden, wenn man vernünftig an den Inhalt kommen will – Bikepacking eben.

Nacht Nummer zwei war kaum der Rede wert. Wir kamen an und legten uns hin, die Energie wollten wir für die letzten paar Kilometer zurück nach Bern sparen, deren Etappe südlich des Neuenburgersees verlief, dann mitten durch das mittelalterliche Murten und schlussendlich in einer Quasi-Luftlinie in die Hauptstadt. Weder lang, noch sonderlich hügelig. Aber dennoch machten wir uns sorgen.

Donnerwetter nochmal

Ab dem Mittag war ein heftiges Gewitter angesagt. Wir zogen früh los und alsbald verfolgte uns eine bedrohlich schwarze Wolken-Wand. Die Tour fast schon im wortwörtlich Trockenen holte uns besagte Wand ein. In einem beispiellosen Niederschlag und einer gefühlten Arche Noah-Sintflut pflügten wir unsere Velos über den untertauchenden Asphalt. Nass bis auf die Knochen. Ausser unser Gepäck, das blieb trocken.

Vor dem Kauf überlegte ich mir, ob wohl die reguläre Ausführung der Apidura-Ausrüstung reichen würde. Ich wägte sie bereits im Warenkorb, als ich mich doch für die hochpreisige, wasserdichte Version entschied. Es hat sich bewährt, denn all unser Hab und Gut bliebt komplett verschont. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die normale Variante diesem monsunähnlichen Regenschauer standgehalten hätte.

Hundert Meter vor dem Ziel zeigte sich aber dennoch Murphy’s Law. Ein Platten. Mitten in Bern fuhr ich meinen Reifen zu Schrott. Unser Ziel war jedoch bereits in Sichtweite. Glück im Unglück, wie man so schön sagt.

Bikepacking-Liebe

Ist es das nun, dieses Bikepacking? Wird es dem Hype gerecht? Die kurze Antwort: Ja. Es braucht ein bisschen Gewöhnungszeit, allerdings war ich letzten Endes doch überrascht, wie schnell ich mit dem auf ein minimum reduzierten Gepäck zurechtkam und ich mit dem Rennvelo wieder fast in alter Manier umherkurven konnte. Nur schon der Gedanke daran, welche Möglichkeiten sich mit einem Gravelbike oder einem MTB entfalten, lassen meine Augen grösser werden.

Zugegeben, ich bin keine Referenz, ich war nie mit Paniers und einem Tourenvelo unterwegs, dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass Bikepacking die Entwicklung ist, die das Fahrradreisen braucht. Vielleicht ist diese neuartige Methode, sein Velo zu beladen, weniger dazu geeignet, über Monate hinweg durch die Pampas zu fahren, aber für mehrtägige Abenteuer vor der Haustüre kann ich mir nichts Besseres vorstellen. Ich werde weiter ausprobieren, Erfahrungen sammeln und optimieren.

Aber in diesem Sinne: Praxistest bestanden. Ich nenne mich jetzt offiziell begeisterter Bikepacker.

10 Kommentare

Wenzel Zuber
2. August 2020

Hallo Roger
MTB mittlerweile ausprobiert?
Wie schaffst du es, dass der Handlebar Bag trotz zusätzlicher Riemen nicht das Vorderrad berührt beim Droppen?
Gruss Wenzel

    Veloplus – Roger Züger
    3. August 2020

    Hoi Wenzel
    Nein, leider nicht. Aber unser Verkaufsberater Jürg Bauert ist da unser Spezialist, wenn es um Bikepacking mit dem MTB geht.
    Grundsätzlich sollte die Tasche sicherlich nicht zu prall gefüllt sein, damit du weniger Volumen hast und damit auch eine kompaktere Tasche, die beim Droppen nicht das Vorderrad berührt. Sprich: Es ist nicht sinnvoll, das Packmass bei der Lenkertasche voll auszunutzen. Was auch vielfach ein Problem ist: Dass die Federgabel zu weich eingestellt ist! Überprüfe doch den Druck in der Gabel. Denn zu beachten ist: Mit der Lenkertasche ast du schnell 5, 6, 7, Kilo mehr, die auf die Federgabel drücken, und im Falle eines Drops das Mehrgewicht mit sich bringt, die deine Tasche das Vorderrad berühren lassen. Weil du mehr Systemgewicht beim Bikepacking mitbringst, besonders mit der Lenkertasche, die direkt auf die Gabel drückt, solltest du auch den Druck in der Gabel erhöhen, womit sich dein Problem ebenfalls beheben könnte. Beste Grüsse, dein Veloplus-Team.

Dietmar Bachmann
2. August 2020

Hallo Roger

Danke für diesen Erfa Bericht. Vermutlich wird er nun der berühmte „Zünder“ sein, denn ich denke schon länger daran, mal so etwas zu wagen. Sehr nützlich sind natürlich auch deine Packing-Tipps in diesem Bericht. Vielen Dank!

LG Didi

    Veloplus – Roger Züger
    3. August 2020

    Hoi Dietmar
    Gerne geschehen. Das Lob gehört natürlich aber Fabian Reichle.
    Aber so oder so: Toll, wenn dich dieser Bericht fürs Bikepacking motiviert. Wir stehen dir in unseren Läden natürlich jederzeit für Beratungen zur Verfügung! Dein Veloplus-Team

Myrim
3. August 2020

Oh Göttin – ein neuer Trend!?! Ich fuhr schon im letzten Jahrtausend manchmal bloss mit Lenkertasche am Rennrad während einigen Tagen Alpenpässe. Das bedeutete: Reduce to the max – aber immer einigermassen schicke Klamotten fürs Restaurant abends.
Seit kurzem besitze ich ebenfalls das Saddlepack von Apidura: Das erlaubt, den Lenker frei zu behalten, was ich angenehmer finde. Ich fand beim Googeln schnell heraus, dass dies vor 1, 2 Jahren absoluter Testsieger war.
Dass ein VeloPlus-Verkäufer solch schickes Zubehör ohne Plan packt, hat mich jedoch etwas schockiert… Selbst beim Packen der bewährten Ortlieb-Saccochen auf dem Tourenrad überlegt man sich doch, was wohin kommt – aufgrund von Gewicht resp. Bedarf unterwegs (Regenklamotten, Flickzeug). 😮
Bikepacking umfasst m.E. jegliches Bepacken eines Fahrrads – also auch Saccochen hinten und vorne.

    Veloplus – Roger Züger
    3. August 2020

    Hoi Myrim
    Danke für dein Feedback… Ja, reduce to the max ist natürlich nicht erst seit gestern bekannt.
    Allerdings stellen wir fest, dass sich die Leute oft fragen, was „Bikepacking“ überhaupt ist und was es dafür braucht.
    Der Autor dieses Beitrags ist übrigens kein Veloplus-Mitarbeiter. Er ist ein Bikepacking-Neuling. Und genau darauf zielt der Bericht ab. Geschrieben von jemandem, der ausserhalb von Veloplus einen Einblick geben kann in die Bikepacking-Anfänge. Denn wer schon seit Jahr per Bikepacking unterwegs ist, für den ist alles klar, auch Pack-technisch. Aber am Anfang ist es dies nicht. Man lernt mit jedem Abenteuer dazu. Das gilt für unerfahrene wie auch erfahrene Velofahrende. Und wer sich von erleutenden Erfahrungen scheut, braucht gar nicht erst mit Bikepacking oder etwa Tourenfahren anzufangen – nicht wahr?!;) Darum: Allen weiterhin eine gute Fahrt!

Lukas Blatter
4. August 2020

Man kann sich dabei auch an den Langstrecken-Wandern orientieren. Hier geht es auch darum das Gewicht auf ein möglichstes Minimum zu reduzieren.

Siehe z.B. den Artikel über die Weltrekordwanderin in der Aargauerzeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/leben/jeden-abend-liege-ich-voller-dankbarkeit-in-meinem-zelt-diese-schweizerin-hat-das-glueck-gefunden-138540621

So lässt sich auch auf dem Bike das Maximum rausholen.

    Veloplus – Roger Züger
    4. August 2020

    Hoi Lukas
    Danke für deine Inputs – interessante Art zu wandern!
    Dein Veloplus-Team

Daniel Hugentobler
4. August 2020

Ach das heisst heute Bikepacking und ist voll im Trend? Dann war ich vor 33 Jahren wohl ein Trendsetter, um mit Minimalgewicht über Alpenpässe zu fahren. Ich fertigte sogar im Eigenbau einen gekürzten Packträger für meinen abgespeckten Halbrenner, weil es so etwas gar nicht zu kaufen gab. War das Bikepackbuilding?
Beim richtigen Rennrad konnte ich ihn mangels passender Anschraubmöglichkeiten nicht mehr verwenden, also trug ich einfach einen Rucksack. War das Bikebackpacking?

Paul Schneider
5. August 2020

Hoi Lukas
Als begeisterter Rennradfahrer käme es mir nie in den Sinn, damit Fernfahrten mit Gepäck zu fahren, ich will doch nicht ständig auf Hauptstrassen im Autoverkehr unterwegs sein!
Willst Du mit einem Springpferd ein Fuhrwerk ziehen??
Ich bin als Rentner 2640 km. Jakobsweg in 30 Tagen von Konstanz bis Santiago de Compostela-Finisterre mit einem top ausgerüsteten Tourenrad Wald- Feld- und Wanderwege in der Natur geradelt. Ich hatte jeden Tag maximalen Genuss und nie eine Situation der Überforderung oder Kompromisse. Den Renner nehme ich für Tagestouren mit Trinkflasche und Portemonnaie. Ende Saison radle ich jährlich den 220 km. Bodenseemarathon. Auch das macht Freude, weil schnell und ohne Gepäck!
Gruss von Paul

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