NEU: Das superleichte E-MTB Levo SL Comp von Specialized

Es ist die Revolution im Bereich E-MTB: das Levo SL Comp von Specialized. Ab sofort ist das ultraleichte E-MTB mit neuem Motorenkonzept bei Veloplus erhältlich.

Der Begriff Revolution ist in den letzten Jahren in der Velobranche viel verwendet worden. Doch noch selten war er so passend wie für das neue Levo SL von Specialized. Diest bestätigte auch E-Mountainbike, das führende E-Mountainbike Magazin. So schreibt die Redaktion: „Das neue Specialized Levo SL ist eine Revolution und vermutlich die größte News im Mountainbike-Segment der Saison 2020. (…) Das neue Levo SL könnte klassische Mountainbikes killen und (E-)Mountainbiking auf ein neues Level heben.“

Hier gehts direkt zum Levo SL Comp im Veloplus-Shop.

Die Redaktion von E-Mountainbike ging der Revolution auf den Grund und verrät, warum das Levo SL derart für Aufsehen sorgt:

Was macht das Specialized Levo SL so besonders?

Ziel bei der Entwicklung des neuen Specialized Levo SL war es, das Levo derart zu „downsizen“, dass es sich wie ein normales Trail-Bike anfühlt. Bereits beim Launch der ersten Generation an Levos stellte sich das Entwicklungsteam rund um Marco Sonderegger und Jan Talavasek die Frage: Wie viel leichter könnten wir das Levo bekommen, wenn wir den Turbo-Modus killen würden? Genau damit begann die Suche nach der richtigen Motoren-Power und Akkugröße vor rund vier Jahren. Allerdings sollte die Reichweite nicht unter dem Ziel leiden, ein deutlich leichteres Bike zu bauen. Das Resultat heute? Der neue 320-Wh-Akku und SL 1.1-Motor wiegen genauso viel wie der 700-Wh-Akku des aktuellen Levos. „Es ging nicht darum, das E-Mountainbike neu zu erfinden, sondern das Mountainbike“, sagt Marco Sonderegger, Senior Product Manager. Und so bringt das Levo SL je nach Grösse und Ausstattung nur 17 Kilo+ auf die Waage.

Dass es einen Markt für leichtere E-Mountainbikes mit deutlich weniger Power gibt, zeigen die Ergebnisse der E-MOUNTAINBIKE Leserumfrage 2019 mit über 10.000 Teilnehmern: Nur etwa 5 % von euch nutzen hauptsächlich die stärkste Unterstützung ihres Motors. 53 % sind vorwiegend im energiesparenden Eco- oder Tour-Modus unterwegs und nutzen die maximale Power gar nicht aus!

Rahmendesign, Geometrie und Features

Mit seinem kompakten Motor und dem schlanken, im Unterrohr integrierten 320-Wh-Akku besitzt das Levo SL sehr stimmige Proportionen. Auf den ersten Blick sieht es damit dem nicht motorisierten Specialized Stumpjumper ähnlich – und natürlich auch dem Levo. Denn das Levo SL baut auf der gleichen Plattform auf und setzt auf die Levo- und Stumpjumper-typischen Designmerkmale und Features, wie den asymmetrischen Hauptrahmen mit Side-Arm sowie die Anlenkung des Dämpfers. Dass das Bike einen Motor hat, wird erst auf den zweiten Blick klar.

Es verfügt wie das Levo ebenfalls über 29”-Laufräder, über 150 mm Federweg an Heck und Front und, abgesehen von der Kettenstrebenlänge, über eine sehr ähnliche Geometrie. Dank der deutlich kleineren Einbaumaße des SL 1.1-Motors im Vergleich zum kraftvollen Levo mit 2.1-Motor konnten die Specialized-Ingenieure beim Levo SL die gleiche Kettenstrebenlänge wie beim Stumpjumper realisieren. Ein weiterer Unterschied ist die Raderhebungskurve des Hinterrads: Aufgrund des größeren Motors am Levo sitzt dort der Hauptdrehpunkt etwas höher als beim Stumpjumper und Levo SL.

Das Specialized SL 1.1-Motorensystem im Levo SL

Herz des neuen Specialized Levo SL ist das Motoren- und Akku-Konzept rund um den neuen Specialized SL 1.1-Mittelmotor mit 35 Nm Drehmoment und maximal 240 Watt Unterstützung. Zum Vergleich: Der Specialized 2.1-Motor des Levo und Kenevo bringt 90 Nm auf den Trail und liefert in der Spitze eine Unterstützung von bis zu 565 Watt. Während der Specialized 2.1-Motor des Levo entwickelt worden war, um maximale Power mit einem möglichst natürlichen Fahrgefühl zu vereinen, war das Ziel beim neuen Specialized Levo SL 1.1-Motors, das leichteste Gesamtsystem zu entwickeln, das sich wie ein nicht motorisiertes Trail-Bike fahren sollte.

Dank Magnesiumgehäuse und einem sehr kompakten, inneren technischen Aufbau wiegt der SL 1.1-Motor gerade einmal 1,95 kg (Herstellerangabe), womit er rund 1 kg leichter ist als der Specialized 2.1-Motor.

Doch nicht nur der Motor ist kleiner und leichter, auch die Batterie ist es: Da der Motor deutlich weniger Maximalleistung hat, darf der „Tank“ auch kleiner sein. Seine Energie bezieht der Mittelmotor aus dem im Unterrohr fest verbauten 320-Wh-Akku und kann mithilfe eines 1050 g schweren Range-Extender-Akkus mit zusätzlichen 160 Wh gespeist werden. Der kompakte Range-Extender findet im Flaschenhalter Platz und wird kinderleicht über ein Kabel mit der Ladebuchse des Levo SL am unteren Ende des Sattelrohrs verbunden. Der Twist-Lock-Schraubverschluss sorgt dafür, dass sich das Kabel im harten Trail-Einsatz nicht lockert.

Im aktuellen Wettrüsten um Akku-Kapazität klingen 320 Wh plus zusätzliche 160 Wh mit Range-Extender erst einmal gering. Doch wenn man bedenkt, dass der Motor über deutlich weniger Maximalleistung verfügt und entsprechend weniger Energie verbraucht, erscheinen die 480 Wh in Summe als mehr als genug. Man ist zwar langsamer unterwegs, soll laut Specialized aber genauso lange fahren können wie mit dem Levo, das 700 Wh Akku-Kapazität besitzt. Dies zeigt: Spätestens seit dieser neuen Motorengeneration macht es keinen Sinn mehr, Kennzahlen isoliert zu betrachten und daraus voreilige Schlüsse zu ziehen.

Der Specialized SL 1.1-Motor verfügt wie der deutlich kraftvollere Specialized 2.1-Motor beim Levo über drei Standard-Modi: Eco, Trail und Turbo, die via Specialized Mission Control-App alle frei individualisierbar sind. Zudem gibt es eine Schiebehilfe. Natürlich kann man den Motor auch Off fahren, da das Bike im Vergleich zu klassischen E-Mountainbikes deutlich leichter ist und der Motor, verglichen mit anderen Motoren, fast keinen internen Tretwiderstand besitzt. Viel spannender ist jedoch das Fahrgefühl an der 25 km/h-Schwelle, wenn der Motor nicht mehr unterstützen darf. Während einige Motoren hier sehr abrupt und deutlich spürbar ein- bzw. aussetzen, gibt sich der SL.1.1-Motor extrem sanftmütig am Übergang.

Wer mit dem zigfachen der Eigenleistung im Turbo-Modus wie Superman durch die Gegend braust und an der 25 km/h-Grenze plötzlich nicht mehr unterstützt wird, der hat das Gefühl, gegen eine Wand zu fahren. In der Regel wird dies direkt auf das zu schwere Bike oder den internen Widerstand des Motors geschoben, wobei das auch je nach Bike- bzw. Motoren-Modell richtig ist. Dennoch ist dieses „Gegen-die-Wand-Fahrgefühl“ meist eine Täuschung des eigenen Geschwindigkeits- und Kraft-Empfindens, das immer relativ ist. Ein Beispiel zum Verständnis: Kommt man mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h auf der Autobahn in eine 30-km/h-Zone, hat man ebenfalls das Gefühl zu kriechen. Wer hingegen aus einer langen Spielstraße auf eine Schnellstraße abbiegt, der fühlt sich auf einmal wie auf der Überholspur auf der Autobahn.

Um besagtes „Gegen-die-Wand-Fahrgefühl“ zu reduzieren und „das natürlichste Fahrgefühl an der 25 km/h-Schwelle“ zu erreichen, beginnt der SL 1.1-Motor im Vergleich zu Motoren der Bosch-Liga deutlich früher, die Leistung zu reduzieren.

Die Mission Control-App – spannende Funktionen und effektive Individualisierungsoptionen

Über die Mission Control-App kann man die einzelnen Unterstützungsstufen des Motors im gesetzlichen Rahmen individualisieren und eigene Presets für unterschiedliche Ausfahrten erstellen.

Bild ebike-mtb.com

E-Mountainbike empfiehlt: Connecte das Bike auf jeden Fall mit der Mission Control-App und spiel mit den Einstellungen! Daraus ergeben sich riesige Unterschiede in der Fahr-Performance. Anhand von zwei Parametern – Maximalleistung und Support – lassen sich dort die Modi individualisieren. Die Maximalleistung gibt an, wie viel Watt der Motor maximal leisten kann – beim Levo SL sind es bis zu 240 Watt. Die Einstellung des Supports reguliert, wie schwer oder leicht man in die Pedale treten muss, um die Maximalleistung zu erreichen. Den Nachlauf, also wie lange der Motor noch unterstützt, wenn man das Treten unterbricht, kann man zwar nicht direkt einstellen, aber da der Nachlauf abhängig von der Support-Stärke ist, kann man ihn indirekt regulieren.

Den ausführlichen Bericht von E-Mountainbike zum Levo SL gibts hier.

Hier gehts direkt zum Levo SL Comp im Veloplus-Shop.

7 Kommentare

Lionel Eaton
26. Juni 2020

Vorbildlich – hat Veloplus auch dieses Zeitzeugnis ins Sortiment aufgenommen! Hoffentlich mehr davon in Zukunft. Weiter so!

    Veloplus – Roger Züger
    29. Juni 2020

    Hoi Lionel
    Danke für deine Rückmeldung – freut uns zu hören. Wir werden auch künftig solche Neuheiten aufnehmen. Die Frage ist immer, wie innovativ sich die Hersteller zeigen, aber wir bleiben am Ball. Beste Grüsse

Jürg Ris
30. Juni 2020

Sehr interessant das E-MTB Levo SL Comp von Specialized!-
Was ist der Preis?

Vincent Leuenberger
7. Juli 2020

.Dann bin ich ja sehr gespannt, auf dieses ‚weniger gegen die Wand fahren‘. 🙂

Ralph M
1. August 2020

Salut Roger. Ich fahre das Levo 90 Nm. Kann ich den SL Range Extender auch verwenden, wenn mein Akku leer ist? Grooze. Ralph

    Veloplus – Roger Züger
    3. August 2020

    Hoi Ralph
    Also du meinst, wenn dein Hauptakku an deinem E-Bike leer ist? Ja klar, dann kannst du den Range Extender anschliessen und erhälst so mehr Reichweite. Wenn denn der Range Extender ebenfalls leer ist, ist aber definitiv fertig;) Dein Veloplus-Team

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