Sollen 12-Jährige bald E-Bikes fahren dürfen?

In der Schweiz dürfen Jugendliche erst ab 14 Jahren mit einem E-Bike fahren. Und dies nur dann, wenn sie die Mofa-Prüfung absolviert haben. Der Ständerat will das ändern und 12-Jährigen das Fahren mit einem Elektrovelo erlauben.

Bericht von Fabian Baumann von unserem Medienpartner Velojournal.

Wann ist man alt genug, um mit einem E-Bike zu fahren? Der Ständerat hatte am 11. März über diese Frage zu befinden. Laut geltendem Recht müssen Jugendliche mindestens 14 Jahre alt sein, um in der Schweiz mit einem langsamen Elektrovelo (Tretunterstützung bis 25 km/h) fahren zu dürfen. Zusätzlich benötigen unter 16-Jährige den Mofa-Führerschein (Kat. M). Ab 16 Jahren dürfen sich Jugendliche prüfungsfrei auf einen E-Bike-Sattel schwingen.

Jugendliche sollen in der Schweiz künftig ab 12 Jahren aufs E-Bike sitzen. // Bild Velojournal

Motion will Mindestalter senken

FDP-Ständerat Martin Schmid findet diese Regelung falsch. In einer Motion fordert er, dass Jugendliche ab 12 Jahren langsame E-Bikes ohne Fahrausweis fahren dürfen. In der ständerätlichen Diskussion erhielt er von Parteikollege Hans Wicki Rückendeckung: «In den meisten benachbarten Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und Italien, besteht überhaupt kein Mindestalter für die E-Bikes. In Österreich liegt dieses bei 12 Jahren respektive, bei Bestehen einer Fahrradprüfung, bei 10 Jahren. Selbst mit der Annahme der Motion wären wir noch immer restriktiver als die anderen Staaten.»

In der Senkung des Mindestalters sehen die Motionäre aber nicht nur eine Möglichkeit, um das E-Bike-Fahren zu fördern. Eine Änderung der geltenden Regelung käme auch dem Tourismus entgegen. E-Bikes stellten im Sommer ein wertvolles Angebot dar. Für viele Touristen sei es aber unverständlich, warum ihre Kinder hierzulande nicht mit auf E-Bike-Touren könnten. Dies umso mehr, als sie sich das von zuhause ja bereits gewohnt seien.

Soll künftig auch in der Schweiz möglich sein: Eine E-Bike-Tour mit der Familie mit Kindern ab 12 Jahren, die selbst auf einem E-Bike fahren.

Was denkst du?
Bist du der Meinung, dass E-Bikes in der Schweiz für Kinder ab 12 Jahren erlaubt sein sollte? Oder findest du das total verantwortungslos? Uns interessiert deine Meinung: Schreib uns mit einem Kommentar unten, was du zu dieser Motion denkst!

Bundesrat ist dagegen

Anderer Meinung ist der Bundesrat. «Ich finde es wunderbar, wie Sie sich für die E-Bikes einsetzen», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga während der Diskussion im Rat. Für die Landesregierung habe die Verkehrssicherheit aber Vorrang. Dazu gehöre, dass Jugendliche sich im Verkehr sicher bewegen und die Verkehrsregeln kennen. Darum wolle man am Status quo festhalten.

Ein E-Bike ist (k)ein E-Bike

Bundesrätin Sommaruga wies zudem darauf hin, dass sich die Zulassungsvorschriften der Schweiz von jenen im EU-Raum unterscheiden. So zählten hierzulande gewisse Elektroroller – bekannt als «Vespinos» – zur gleichen Kategorie wie die langsamen E-Bikes (Leichtmotorfahrräder). Sollte das Gesetz geändert werden, dürften Jugendliche Vespinos ebenfalls ab 12 Jahren prüfungsfrei fahren. Dasselbe gelte für die derzeit beliebten Elektrotrottinette.

Mit dieser Argumentation stiess die Bundespräsidentin in der Kleinen Kammer aber nicht auf Gehör. Der Ständerat nahm Martin Schmids Motion mit 40 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung an. Damit geht das Geschäft als Nächstes an den Nationalrat.

65 Kommentare

Steven
27. März 2020

Ich würde es sehr begrüssen.
Mein 12 Jähriger Sohn bewegt sich sehr sicher und Eigenverantwortlich mit dem E-MTB. Wir können dadurch sehr schöne Bike Touren innerhalb der Familie durchführen. Ohne E-Bike wäre Junior nie und nimmer auf solche Bergtouren mitgekommen.

Irene
27. März 2020

Ich fahre schon seit drei Jahren ein EMTB und mache damit auch gerne ausgedehnte Touren in hügeligem Gelände. Meine Tochter (12) wollte mich immer gerne begleiten. Daher haben wir ihr letztes Jahr auch ein EMTB gekauft. Wir haben seither viele tolle Touren im Jura und den Alpen absolviert, die wir sonst so nicht hätten machen können. Wir sind meistens auf Feldwegen oder Schotterstrassen unterwegs.
Ich fände es daher super, wenn auch Kinder diese Möglichkeit offiziell bekommen.

Peter
27. März 2020

Ich denke auch es wäre doch ein Schritt in die richtige Richtung z.B. für den Schulweg der dann nicht mehr mit Mami/Papi Taxi stattfinden muss. Meinen Kinder 11+13 Jahre kommen auch mit in die Berge, für Bike touren und das nicht selten bis auf 2000 Meter hohe Hügel und das ohne Motor und sind hellauf begeistert. Das letzte mal gab es sogar Applaus von einem Tourgide der auch elektro los unterwegs war. Es etabliert sich wohl überall dass wir nicht mehr etwas ohne motorische Unterstützung machen wollen, ist es etwa Faulheit. E-Bike als Ersatz für Autoverkehr wäre das Richtige, e-Bikes aber als Ersatz für Fahrradfahren ohne Motor wäre einfach mehr Energie verbrauchen erzeugen….dahinter stelle ich ein grosses Fragezeichen und ist dann ökologisch absolut Sinnfrei.

Tina
27. März 2020

Ich würde es zum Absolvieren von langen und hügligen Schulwegen begrüssen, aber auf Singletrails verbieten. Wir haben so gebietsweise schon zu viele Konflikte zwischen Mountainbikern und Wanderern, wenn nun die Kinder und Familien hordenweise auch noch dazukommen…

Christof
27. März 2020

Ich finde diese Vorstellung nicht gut, denn die Kinder sollen sich sportlich ohne Unterstützung bewegen können. Die Gefahr im Strassenverkehr ist auch bei teils Erwachsenen sehr kritisch. Ich bin selber E-Biker aber nur durch meine Krankheit bedingt. Mit einer Chemotherapie war es nicht mehr möglich mein geliebtes Bike zu bewegen.
Das E- Bike gibt mir Kraft, ohne dass ich an meine Grenzen stosse.

Urs
27. März 2020

Wichtig ist vor allem, dass jeder Motorfahrzeugführer eine Prüfung bestanden hat, damit er weder sich noch andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährdet. Die Art der Motorisierung (Elektro, Verbrenner, mit oder ohne Pedalunterstützung,…) ist dabei eigentlich irrelevant.
Über das Alter kann man diskutieren. Es ist durchaus möglich, dass einige 12-jährige bereits genügend reif wären.

René Albertin
27. März 2020

So oder so; Voraussetzung ist m.E. das Bestehen einer Veloprüfung.

kari
27. März 2020

Ich fände es gut, wenn das Alter auf 12 Jahre gesenkt würde. Könnte mir aber vorstellen, dass dies von der schulischen Veloprüfung abhängig gemacht wird. Es ist auch hier halt so, wer grundsätlich nicht Velofahren kann, sollte dann auch nicht auf ein E-Bike steigen. Ansonsten kann ich mich dem Text von Steven nur anschliessen, ist mir auch so ergangen.

A.S.
27. März 2020

Im öffentlichen Strassenverkehr kann ich die Beschränkungen noch verstehen, denn schliesslich müssen die Kinder auch kognitiv in der Lage sein, ihre Geschwindigkeit in Relation zum Verkehr richtig einzuschätzen.
Mit Veloprüfung sollte es mit 10-12 Jahren möglich sein, einem Kind ein E-Bike auf der Strasse bis 25km/h zu erlauben.

Was ist aber mit Bike Touren z.B. im Wald oder auf Feldwegen abseits vom öffentlichen Strassenverkehr ?
Warum sollte es da einem Kind/Jugendlichen nicht erlaubt sein, ein 25km/h E-Bike zu bewegen ?
Erst recht, wenn es mit den Eltern unterwegs ist ! Da sollte mehr differenziert werden !

Ich gehe mit meinem 9 jährigen Sohn regelmässig Biken (seit er ohne Stützräder unterwegs ist, also seit mit etwa 3.5-4): Forstwege, Wald, Single Trails rauf und runter, volles Programm.
Es ist erstaunlich, wie gut und sicher er unterwegs ist und wie geschickt er sich anstellt, z.T. deutlich geschickter als viele erwachsene Biker, die ich sonst so im Walt sehe. 🙂
Und ja, ich würde mir manchmal (insgeheim) wünschen, dass er mehr Ausdauer/Kraft hätte, damit wir einigermassen auf dem gleichen Niveau biken können, das würde beiden mehr Spass machen.
Mir ist schon klar, dass das alles kommen wird, wenn er älter und grösser und kräftiger wird, schliesslich hatte ich als Kind auch kein E-Bike (gab’s ja nicht mal im Ansatz, bin Jahrgang 1976 😉 ).
Trotzdem ist der Gedanke verlockend, auch wenn ich ihm wohl vorläufig kein E-Bike kaufen werde, eher ein 26“ Fully als Nachfolger für sein 24“ Hardtail.
Schliesslich muss er es zuerst ohne E-Unterstützung beherrschen und dann sehen wir weiter 🙂

Grundsätzlich kann ich als Elternteil aber wohl am besten einschätzen, ob mein Sohn/Kind einem E-Bike gewachsen ist oder nicht.
Insofern sollte es, zumindest abseits öffentlicher Wege, der Verantwortung der Eltern überlassen sein, ob sie ihrem Kind ein E-Bike anvertrauen oder nicht.
Wenn allerdings hierfür die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht geschaffen sind, bekämen wir im Falle eines Unfalles zurzeit noch Probleme mit der Versicherung.
Dies müsste natürlich zuerst angepasst werden, ansonsten wäre das Risiko viel zu hoch.

Kleine Selbsterfahrungs-Geschichte:
Ich habe meinen Sohn, als er noch 8 Jahre alt war, 2 grosse 27.5er Fully E-Bikes (L und M Rahmen) testfahren lassen.
Er hatte, ausser beim Auf- und Absteigen, keine Probleme und ist in der Gegend rumgeflitzt, als hätte er nie etwas anderes gemacht.
Dann hat er rausgefunden, dass er jeweils nur neben einem höheren Gegenstand (Bänkli, Absatz, Baumstamm, etc.) anhalten muss, damit er auf- und absteigen kann. 🙂
Somit kann ich, aus Erfahrung, behaupten, dass er es im Griff hätte, wenn er denn dürfte ! 🙂

fritz bleiker
27. März 2020

furchtbar!
die e-bikes sind ok als auto-erstatz, aber sonst hat man ja muskeln…
mit den akkus wird die umwelt extrem belastet und die gewinung zerstört die natur, die existenz vieler menschen, die durch das verschmutze wasser die lebensgrundlage verlieren und die arbeitsbedingungen in den minen sind horror.
typisch FDP? wachstum/wirtschaft/funn auf wessen kosten auch immer???

Barbara Lorenzetti
27. März 2020

Ich finde 12 Jahre zu jung, um mit einem Velo mit E-Motor zu fahren. Viele Erwachsenen fällt es bereits schwer, sich im Strassenverkehr mit einem E-Bike verantwortungsbewusst an die allgemein Verkehrsregeln zu halten. 12-Jährige können dies aus entwicklungspsychologischen Gründen noch weniger, was nachvollziehbar ist. Ihnen fehlt ein gewisser Weitblick und das Einschätzen von Distanzen und Geschwindigkeiten braucht viel Erfahrung. Wenn sie also mit E-Bike schneller fahren, erhöht sich im verdichteten Verkehr die Unfallgefahr und auch die daraus folgenden Verletzungen. Dies mag Wald, in den Bergen, in der Natur auf einsamen Wegen mit der Familie anders sein, aber nicht im täglichen verdichteten Strassenverkehr. Zuerst müssen aus meiner Sicht auf politischer Ebene Grundlagen für eine differenziertere Verkehrsführung gefunden werden., wie bspw. Ausbau von Veloverkehrsnetzen und dringend Überlegungen zur Mehrfachnutzung verschiedener Strassen/Wege.

Martin
27. März 2020

Einer der jährlichen Höhepunkte unserer Familie sind jeweils die Bike-Ferien in der Toskana – auch, weil unser inzwischen Elfjähriger mit grossen Eifer dabei ist. Ein nicht zu unterschätzender Grund dafür ist, da er dort ein E-MTB fahren darf, mit dem er jeweils in der Erwachsenengruppe meiner Frau oder in meiner mitfahren kann. Mit seiner Fahrtechnik – er war einige Zeit Kids-Biker in unserem Veloclub – verblüfft er jeweils die anderen Erwachsenen. Für ihn wichtig ist jedoch, dass er körperlich nicht ans Limit muss, denn das würde ihn angurken. Die «Action», die ein E-MTB eben auch bergauf ermöglicht, motiviert ihn jedoch total. Deshalb hoffe ich, dass auch die grosse Kammer der Liberalisierung zustimmt. Allerdings ist seit geraumer Zeit eine politische Entwicklung im Gang, die den Bürgern immer weniger Selbstverantwortung zutraut. Unsere Kinder sind davon ganz besonders betroffen. Ich frage mich, wie sie so jemals zu selbstverantwortlichen Bürgern heranwachsen sollen.

John
27. März 2020

Unbedingt. Meine Tochter ist 11 und hat eine Herzkrankheit und kann darum nicht wirklich mithalten beim Velofahren. Ein E-Bike wäre eine grosse Erleichterung für sie.

Andtreas Beyer
27. März 2020

Meine Enkelkinder sind erst 8 und 6, aber sind sehr gescheit beim Velofahren, fahren ganz sicher nicht schlechter als ein Erwachsener. Ich bin der Meinung, dass die (Gross)Eltern das selbst entscheiden sollen, sie schicken kein Kind auf die Strasse, die nicht sicher Velo fahren können.
Schlussendlich ist ein Elektroantrieb nur eine Krafterhöhung und macht kein Raser aus dem Velo.
Deshalb bin ich für eine Aufhebung dieser Regelung für Velos bis 25 kmh.

Philipp
27. März 2020

Eine sehr fragwürdige Entwicklung!

Gegen E-Bikes im Alltagsverkehr habe ich überhaupt nicht einzuwenden. Auch wenn ältere Menschen; oder Menschen mit einem medizinischen Problem für den Sport E-Bikes benutzen, ist das ok.

Doch, je jünger desto unsinniger! Kindern hat es noch nie geschadet, wenn sie Ausdauer trainiert haben. Und, wer schon als Kind eine gute Kondition hatte, profitiert auch später davon.
Besonders Kinder sollen die Höhenmeter aus eigener Kraft bewältigen. Das gibt zudem eine grössere Befriedigung, auch wenn die Biketour dann halt etwas kürzer ausfällt.
Leider sind wir vom Wohlstand umzingelt und haben das Gefühl, dass wir unseren Kleinen das Leben mit E-Bikes erleichtern müssen…

Kaspar
27. März 2020

Finde ich total daneben. Für alle, die das nicht (mehr) wissen, radeln geht auch ohne Motor! Weder im Alltag noch in der Freizeit ist ein Motor wirklich wichtig. Ja, wer velofährt, muss pedalen.
Übrigens: je potenter das E-bike, desto „AUDI-ähnlicher“ sprich rücksichtslos ist die Fahrweise.

Hansjörg
27. März 2020

Aus wirtschaftlicher Sicht finde ich es toll, bereits 12-jährige so abhängig der Bequemlichkeit zu machen, dass man sie an E-Bikes konditioniert und so an ein teurere Produkt bindet. Aus gesundheitlicher Sicht finde ich die Diskussion eine Katastrophe, da gerade Jugendliche Anstrengungen brauchen, damit sie die körperlichen Möglichkeiten lernen. Da aber höchstwahrscheinlich Mami und Papi zu faul sind, ein unmotorisiertes Velo zu nehmen (Cargo/Anhänger ausgenommen), wird es wohl darauf raus laufen, dass die Kinder diese Faulheit auch anerzogen bekommen und dadurch zukünftig auch 12 jährige mit E-Bikes rumkurven

Markus Gisler
27. März 2020

Ab 12 Jahren sollten Kinder ebike fahren. Vorausgesetzt, die Kinder sind richtig instruiert worden, wie die Technik am ebike funktioniert und im Alltag ein sicheres Fahren freude macht.

Simon
27. März 2020

Aus wirtschaftlicher Sicht finde ich es toll, bereits 12-jährige so abhängig der Bequemlichkeit zu machen, dass man sie an E-Bikes konditioniert und so an ein teurere Produkt bindet. Aus gesundheitlicher Sicht finde ich die Diskussion eine Katastrophe, da gerade Jugendliche Anstrengungen brauchen, damit sie die körperlichen Möglichkeiten lernen. Da aber höchstwahrscheinlich Mami und Papi zu faul sind, ein unmotorisiertes Velo zu nehmen (Cargo/Anhänger ausgenommen), wird es wohl darauf raus laufen, dass die Kinder diese Faulheit auch anerzogen bekommen und dadurch zukünftig auch 12 jährige mit E-Bikes rumkurven

Ronny
27. März 2020

Hmm- wofür?
Ich befürworte die alte Regelung. Die Vernunft von 95 % der 12 – jährigen, insbesondere Knaben, ist sicherlich nicht gegeben, um ruck-zuck mit 25 km/h rum zu düsen. (Klar eine Mutmassung von mir:-) )
Muss wirklich alles elektrifiziert werden um weiter, schneller und vor allem bequemer ans Ziel zu gelangen?
Wir sind eine aktive Velo- und Bikefamilie und immer wieder auf Trails unterwegs. ( Kinder 11 und 12 Jahre jung) Bei einer Familientour sind persönliche Grenzen des machbaren noch immer die Schönsten. Sprich – man spürt tatsächlich was man geleistet hat. Und so orientiert man sich gerade bei Familienausfahrten eben am schwächsten Glied – was kürzere Touren mit weniger Höhenmeter mit sich bringt.
Bin kein E-Bike Verfächter – aber alles zu seiner, resp. sinnvolleren Zeit, wo die Gefahrensensibilisierung mit 14 Jahren sicherlich fortgeschrittener ist…
Viel Spass auf dem VELO 🙂

reto
27. März 2020

Ein ganz klares nein. Es hat bereits jetzt schon genug elektromotorisierte Fahrzeuge auf den STrassen und Fusswegen. E-Trotti, Hooverboard,e-Bike, Sagway, e-Kickboards usw.

Hans
27. März 2020

Aber sicher!
Als Familie mit jüngeren Teenagern ist es schwierig, gemeinsam durch die Lande zu kurven, wenn die Eltern auf E-Bikes sitzen.
Das killt die Motivation der Kids.

Heinz
27. März 2020

Kinder haben ein kleineres Körpergewicht und weniger Kraft. Bei einem Anstieg müssen sie mit dem normalen Velo viel mehr Kraft aufwenden, werden langsamer und damit unstabiler und unsicherer. Mit Unterstützung bis 20 oder 25 km/h werden sie nicht zu schnell; bei der Talfahrt sind sie schneller unterwegs. Mit elterlicher-Aufsicht oder Selbstverantwortung sollten den 12 Jährigen Unterstützung erlaubt sein.

Lionel
27. März 2020

Familienpolitik ist noch die eine Schweizer Stärke gewesen. Darum sind wir auch was das anbelangt Schlusslicht gegenüber unseren Nachbarn. Jugendliche in dem Alter wissen das es in anderen Ländern erlaubt ist und haben kein Verständnis dafür warum Sie anders behandelt werden.
So wie Steven sagt – dank E-Bike/MTB für Kinder, kann man früher gemeinsame Touren mit der ganzen Familie unternehmen – wo alle auf Ihre Kosten kommen. Es würden zudem sicher mehr Kinder sich für Velofahren durch „Rückenwind“ begeistern lassen – was wiederum Übergewichtigkeit entgegenwirkt und der Volksgesundheit dient. Also bitte – Freigabe für Bike für Kinder ab 12 (und ohne Töfflischein)!

Kurt Schnyder
27. März 2020

Unnötig, Blödsinn! Kinder brauchen Bewegung, müssen sich austoben können. Velofahren mit der Familie ist wertvoll, muss aber kinderfreundlich betrieben werden. Endlich sind die stinkenden und lärmenden Töfflis (fast) aus der Welt und die Leute fahren Velo und Bike. Leise und sich bewegend. E-Bikes sind für Randgruppen: Mamis mit Kinderanhänger, sehr unterschiedliche Paare, bei denen der stärkere nie warten kann/will, oder alte Senioren auf Velotour. Das unnütze und endlose Stromverschleudern muss ein Ende haben!
PS: Bin 72, fahre Stadtvelo, Tourenvelo, Tandem und ein 25 jähriges MTB und wandere gern auf Wegen ohne E-Bike-Krieger.

Erwin
27. März 2020

Ich fände das gar kein gutes Signal für die Jugend. Für mich ist es nicht eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern eine falsche gesellschaftliche Entwicklung. Es gibt für jedes Alter schöne und abwechslungsreiche Velotouren, die auch ohne Hilfsmotor zu bewältigen sind. Weshalb auch hier noch Energie und Ressourcen einsetzen, wo doch die körperliche Ertüchtigung im Vordergrund stehen sollte? Warum denn überhaupt noch treten, nur mit Motor gehts noch bequemer mit 12 Jahren über alle Gipfel?

Simon
27. März 2020

Hallo,
Kinder sollen ihren Bewegungsdrang so ausleben können wie ihnen der Körper Grenzen setzt. Ich find sie gehören nicht auf ein E-Bike, auch wenn dies den Eltern mehr Spielraum auf Touren gibt. Dann sind die Ausflüge eben kürzer und angepasst, dafür lernen die Kids ihre Grenzen kennen. Wir müssen unsere Kinder nicht schon an unseren Bequemen Lebensstil gewöhnen und wenn ein Berg eben in einem gewissen Alter noch zu hoch ist, dann soll man das akzeptieren. Aber grundsätzlich finde ich dass das auch für Erwachsene gelten sollte.

Bütikofer Adrian
27. März 2020

Ich bin selber E-Bike Fahrer damit ich meinen täglichen Arbeitsweg von 2*27km zurücklegen kann. Denke da ist ein E-Bike sinnvoll. Doch auch ich als 45-jähriger Erwachsener muss mich täglich mit den Gefahren auseinandersetzen. Für mich ist ein E-Bike ein sehr gefährliches Fahrzeug. Ich habe sogar Respekt unserem 16-jährigen Sohn ein solches für die Lehre zu beschaffen. Zudem finde ich, dass 12-jährige sich eher mit normalen Velos bewegen können, die Kids brauchen definitiv keinen Motor. Daher ist meine Meinung ziemlich klar. 12-jährige haben auf einer solchen „Waffe“ definitiv nichts zu suchen! Wenn dies angenommen wird, hat es wohl irgendetwas mit wirtschaftlichen Überlegungen zu tun.

Jörg Arnold
27. März 2020

Ich finde das komplett daneben: ökologisch, gesundheitlich und sicherheitstechnisch.

Charlotte
27. März 2020

E-Bikes für Kinder, völlig unnötig, E-Bikes sollten eh nur für den Arbeitsweg zu gebrauchen sein. Die Menschheit wird nur noch fauler, wie kann man nur ein E-Bike als Sportgerät nutzen, diese Entwicklung ist sowas von schlecht. Wenn mir jemand sagt, weisst Du das ist Fun, da kommen mir eher die Tränen. Unsere Gesellschaft ist so faul und bequem und jetzt noch die Kinder verwöhnen.

Martin Keller
27. März 2020

Mit Geschwindikeitbeschränkung auf 20km pro Stunde und Fahrradprüfung muss bestanden sein ab 12 Jahren fahren im Fussgängerbereich Trotoir sollte strenger von Polizei gebüsst werden…

Bert
27. März 2020

Kann mir jemand erklären, was der E-Bike-Boom soll? Wieso nicht normale Velos fahren? Die Leute werden so einfach immer fauler und ungesünder.
E-Bikes sind gut für gebrechliche und schwache Menschen oder von mir aus als 50kmh-Version gut als Motorradersatz fürs Pendeln.
Aber grade Kinder sollten sich doch auch ein wenig anstrengen können, Mensch!

Sabine
27. März 2020

Wenn in Zukunft schon 16 jährige 125er fahren dürfen, Senioren die jahrelang gar kein Velo gefahren sind ebike fahren und ich sehe wieviele Kinder schon vor dem Schulalter mit dem Kindervelo auf der Strasse fahren JA!

Ruedi
27. März 2020

Die Fähigkeit eines Menschen die Konsequenzen seines Handels langfristig abzuschätzen hat sich in den letzten Jahren nichtgeändert. Die Unfälle mit E-Bikes haben auch zugenommen.(https://www.roadcross.ch/unfallzahlen16/)
Als Fahrlehrer kann ich täglich beobachten, wie Kinder sich im Verkehr verhalten. Sind sie alleine unterwegs machen die meisten das ganz ordentlich. Sobald aber in der Gruppe gefahren wird, ist die Aufmerksamkeit nicht mehr auf den Verkehr fokussiert. Die Regeln werden nicht strikte befolgt (Rotlicht, Stop). Wenn man dann ohne grosse Anstrengung 25km/h fahren darf, so denke ich sind die 12-jährigen von ihrem Verkehrssinn her überfordert. Der Spieltrieb steht im Vordergrund. Solange die Infrastruktur für die Radfahrer nicht besser ausgebaut ist, sind die velofahrenden Kinder von vornherein einem grossen Risiko ausgesetzt. Mit dem mühelosen Erreichen einer höheren Geschwindigkeit wird dies meiner Meinung noch eher steigen.
Falls dies kommen sollte hoffe ich doch, dass wenigstens für diese Kinder ein Helmobligatorium eingeührt wird und an allen E-bikes sollte ein gut lesbarer Nummerschild angebracht werden um den Halter bei Bedarf ausfindig machen zu können.
Es ist wie in der Erziehung. Nicht alles was möglich muss man erlauben.

MB
27. März 2020

Ich bin bedingt dafür. Wenn ein Nachweis besteht, dass das Kind mit dem E-Bike umgehen kann und die Verkehrsregeln kennt (Prüfung) sehe ich kein Problem. Es gibt jedoch Jugentliche, die selbst mit einem normalen Fahrrad nicht gut umgehen können, deshalb bin ich stark dagegen, dies einfach Prüfungsfrei zu ermöglichen.
Mir sind aber lieber Jugendliche auf der Strasse, als Rentner, welche kein Gefühl für die Geschwindigkeit haben und eine altersbedingte verlangsamte Reaktionszeit.

Marcel Hosang
27. März 2020

Echt nicht zum aushalten! Möchtet ihr nicht gleich das E-Dreirad für’s Kleinkind?? Überall an den Preisen rummeckern aber für’s „Büäbli“ oder „Meitäli“ muss es dann schon ein „Motöörli“ haben . . . . . . . die Muskelkraft reicht eben nur noch für’s Iphone . . . . .

Edwin
27. März 2020

Man sieht es wieder, die faulen softigen E-Bike Eltern produzieren auch nur faule Profiteure, hahaha, kann man man Familie nur geniessen wenn man als Batteriehuhn unterwegs ist? Bis vor ein paar Jahren konnte jeder der wollte selber, aus eigener Kraft den Berg hinauf fahren. Heute geht dies nicht mehr, wie sollen die Kinder lernen, dass man etwas leisten sollte, ohne Maschine. Willkommen sei die nächste Generation, einer fauler als der andere.
Sollte ich je an einem verunfallten E-Bikefahrer vorbeifahren werde ich ihn liegen lassen.

Franziska Schmid
27. März 2020

…genau, immer mehr strommobilität unter’s volk mischen, die stromproduktion hingegen ist langfristig gesehen gar nicht gesichert!

Jaggi Karl
27. März 2020

Nur wer selber strampelt, muss auf die Zähne beißen. Wer sich motorisch unterstützen lässt, kann nachgeben und kommt trotzdem weit und hoch. Die motorisierte Tretunterstützung aber ist der körperlichen Leistungsfähigkeit abträglich und auch für eine gute Gesundheit wenig förderlich. Aus diesen Gründen fahre ich auch mit 65 Jahren immer noch ohne Strom auf Alpen bis 2500m. Ich möchte die heutigen Eltern, zusammen mit ihren Kindern, zu mehr Leistungsbereitschaft ermuntern.

Thomas Tanner
27. März 2020

E-Bike sind ganz klar IV und AHV Fahrzeuge. Alle anderen sind Weicheier und Wohlstandsprofiteure. Velofahren nur ohne Motor. Alle E-Bike Benützer sollten die doppelten Krankenkasse Prämien bezahlen müssen. Den mit ihrem Verhalten verteuern sie unser Gesundheitswesen enorm. Die Eltern sollen sich den Kindern anpassen. E-Biker sind Pseudevelofahrer.

Jürg Marty
27. März 2020

Appell an die Vernunft aller Eltern und Politiker. Ihr habt es immer noch nicht verstanden. Noch mehr Akkus und Abbau von Hochgiftigen Stoffen die unsere Umwelt belastet. Das Rücksichtslose fahren der schon jetzigen E-Biks Fahrer gehört nicht auf die Fahrwege. Und jetzt sollen schon Kinder ab 12 an der Bequemlichkeit teilnehmen. Man sagt immer wieder die Kinder sollen sich gesund ernähren und Sport machen. Mit E-Biks werden die Jugendlichen noch Träger und haben noch weniger Ausdauer. Ich sehe jetzt schon, wie Kriminell die Jugendlichen ohne Antrieb die Strassen überqueren. Meine Fazit: Lasst die Gesetze so wie bis anhin und denkt an Eure körperliche Gesundheit.

Willi
27. März 2020

Unnötig, Blödsinn! Kinder brauchen Bewegung, müssen sich austoben können. Velofahren mit der Familie ist wertvoll, muss aber kinderfreundlich betrieben werden. Wir waren mit unseren Söhnen damals schon, als noch keine Motoren gab einige Male unterwegs, Wochende, Velo-Ferien von A nach B etc. und das in den Jahren 1988 bis….
Wir hatten alle immer grosse Freude daran und konnten die Natur sehr geniessen.
Bin 75 und fahre regelmässig Velo, Einkaufen, Rennvelo- und Biketouren. Habe mir letztes Jahr ein neues Bike ohne gekauft., das alte war 25 jährig und immer noch im Gebraucht.

Max Ritschard
27. März 2020

Zuletzt dürfen wohl Kleinkinder mit Windelpack schon Ebike fahren und mit ihren ach so klugen Eltern den Berg hinunter donnern. Fussgänger springt auf die Seite…..!!

Willi
27. März 2020

Unnötig, Blödsinn! Kinder brauchen Bewegung, müssen sich austoben können. Velofahren mit der Familie ist wertvoll, muss aber kinderfreundlich betrieben werden. Wir waren mit unseren Söhnen damals schon, als noch keine Motoren gab einige Male unterwegs, Wochenende, Velo-Ferien von A nach B etc. und das in den Jahren 1988 bis….
Wir hatten alle immer grosse Freude daran und konnten die Natur sehr geniessen.
Bin 75 und fahre regelmässig Velo, Einkaufen, Rennvelo- und Biketouren. Habe mir letztes Jahr ein neues Bike ohne gekauft. Das alte ist 25 jährig und immer noch im Gebrauch.

Horst Veitschegger
27. März 2020

Ich bin entschieden dagegen, das Mindestalter für die Benutzung von E-Bikes zu senken. Die Menschen bewegen sich ohnehin viel zu viel motorisiert. Wer in jungen Jahren nicht lernt, sich aus eigener Mukelkraft zu bewegen, wird auch später Mühe damit haben. (Massvoller) Sport ist die beste Medizin für nachhaltige Gesundheit.

Hinzu kommt der ökologische Aspekt:
Wenn ein(e) Autofahrer(in) sich entscheidet, in Zukunft öfter ein E-Bike anstelle des Autos zu benutzen, ist dies ökologisch sinnvoll. Wenn allerdings jemand aus Faulheit ein E-Bike anstelle eines normales Velos fährt, schlägt sich dies negativ auf die Ökobilanz.

Johannes
27. März 2020

Ich verspreche euch, es wird tragisch:
Bereits vor über 45 Jahren bin ich als Kind sehr viel und auch schnell mit Trotti und Velos herumgefahren und hatte entsprechende Unfälle.
Hätte ich ein E-Bike gehabt, wäre ich wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben. Ich wurde dabei jeweils über die Autos hinweggeschleudert…
In der heutigen Zeit sind die Autos noch viel gefährlicher als damals weil all die SUVs mit den hohen Fronten genau auf Brust und Kopf zielen, da muss man noch vorsichtiger sein als damals – und als Kind ist man halt schon mal abgelenkt oder im Eifer – oder gerade auf einer Verfolgungsjagd!
Wenn ich sehe wie unaufmerkasm und teilweise unkontrolliert die Kinder von heute fahren (nicht nur auf auf Trottoirs und Fussgängerbeichen was uns damals verboten war) wird mir schon übel.
Mir ist schon 2 mal ein ca 12 jähriges überraschend vom Gehsteig herunter auf die Strasse vors Auto gefahren. Nur dank meiner vollen Aufmerksamkeit konnte ich jeweils eine Kollision rechtzeitig verhindern.
Unter all den Aspekten kann ich nur davon abraten den Kindern ein motorisiertes Fortbewegungs-Gerät zu geben.
Es macht die Kinder so schnell, dass sie die Folgen selber nicht einschätzen können.
Sogar die Erwachsenen, die vorher nie mit Velos gefahren sind, sind mit E-Bikes überfordert und fahren gefährlich.
Man muss es zuerst lernen mit eigener Kraft zu machen – nicht mit hoher Geschwindigkeit – genau das sollen die Kinder tun.
Ich verspreche euch, es wird tragisch, wenn das E-Bike schon ab 12 für Kinder freigegeben wird.
So schön und bequem es auf den ersten Blick aussieht.

(Abgesehen vom Umweltaspekt – wie lange wird das Kindervelo mit Akku benutzt bis das Kind zu gross ist dafür ? die heutigen Konsumenten kaufen mehrheitlich neu, und das gebrauchte … bleibt typischerweise irgendwo liegen bis es kaputt ist oder landet im Müll.)

Ändu
27. März 2020

Der Grundgedanke ist lobenswert. Doch bin ich aus folgenden Gründen dagegen:

– Muskeln sind zum benutzen da.

– Die Realität zeigt in einem grossen Prozentsatz, dass viele Kinder / Jugendliche (und leider auch viele Erwachsene) sich nicht um die Strassenverkehrsregeln kümmern. Dies führt tagtäglich zu gefährlichen Situationen. Darum würde ich es sogar begrüssen, wenn es immer eine Fahrrad (mit und ohne E) Prüfung mit Ausweis geben sollte.

– Zuletzt stellt sich mir auch noch die Umweltfrage iS Akkus.

– Weiter ist auch zu sehen, dass viele „Rentner“ die E-Bikes nicht im Griff haben bzw. die Physik ausser acht lassen u/o mit der Geschwindigkeit nicht zurecht kommen…

Biker
27. März 2020

Ich bin ein begeisterter Biker und sehe den Elektrobike-Boom differenziert an. Er hat vielen Leuten den Zugang zu ein wenig Bewegung verholfen. Er hat auch viele beim Arbeitsweg vom motorisierten Verkehr weggenommen. Es hat aber auch viele E-Biker, die im E-Biken einen Sport sehen. Da kann ich nicht gross zustimmen obwohl diese immer wieder behaupten, dass sie nur auf der untersten Stufe fahren. Nun was müsste bei den Kindern das Ziel sein. Die Bewegung und das Sportliche oder auch das Herausfordernde. Darum bin ich der Meinung, dass man das Alter nicht heruntersetzen kann. Es müsste vielleicht Ausnahmen geben, wenn der Schulweg so weit ist, dass es mit dem E-Bike sinnvoll wird.

Daniel Siegenthaler
27. März 2020

Fitte Kinder ab 12 Jahren erreichen auch ohne Strom hohe Geschwindigkeiten mit dem Bike und müssen diese beherrschen. Die Zulassung von E-Bikes würde viel mehr helfen als Schaden.
Beispiel: Unsere Kinder fahren ab der 7. Klasse 130 Höhenmeter runter in die Schule. Dabei erreichen sie ohne Antrieb Geschwindigkeiten von 50km/h. Wenn sie dann rauf mit Strom mit 17km/h und etwas weniger Schwitzen fahren können, nützt das viel und ist wenig gefährlich.

Pierre Jappert
27. März 2020

Finde ich total daneben. Da ja jeder 3/5 Jugendliche übergewichtig ist sollen sie bitte die Pedalen mit Muskelkraft bewegen, den es geht auch ohne Motor! Aber da die meisten eben etwas Weicheier sind ist das für sie zu streng!
Nein Radfahren braucht für jugendliche keinen Motor.
Übrigens: Wenn ich sehe wie fraglich die Schüler bei uns im Quartier unterwegs sind, möchte ich nicht wissen, wie es dann mit dem E-Bike wird! Die Unfälle sind garantiert vorprogrammiert.

Thomas
27. März 2020

Absoluter Stumpfsinn! Aber unsere kriminellen Rechtspolitiker kennen nur Geld und Profit. Was mit der Umwelt und der Bevölkerung geschieht , ist denen egal. Hauptsache, die Kasse stimmt. Es gibt genug ökologische Argumente gegen das E-Bike ab 12 und sportliche Argumente für Biken ohne Motor. Und: Viele Eltern können nicht verzichten und warten, bis die Kids kräftig genug sind, um ohne Elektromotor mitfahren zu können.

Daniel
27. März 2020

Bin klar dagegen, 14 Jahre ist noch längstens früh genug. Ein eBike ist ein Motorfahrrad und kein Velo. Auch mit 67 brauche ich noch kein eBike, mein Tourenvelo genügt. Eltern sollen mit den Kindern normale Velos fahren, mit dem guten Beispiel voran. Fit wird man mit eBike nicht, man hat Bewegung an frischer (?) Luft.

Luzia Rutz
27. März 2020

Und was sollen Eltern mit mehreren Kinder machen, wen das Geld nicht reicht um allen ein E-Bike zu kaufen und auf dem Schulausflug fast alle mit einem E-Bike fahren?

Rolf Weibel
27. März 2020

Meine Frau und ich waren uns einig, dass unsere 4 Kinder erst beim Erlangen der Mündigkeit (damals mit 20) mit einem Motor unter dem Hintern fahren sollen. Die Kinder haben das akzeptiert. Sie sind alle früh Velo gefahren, meine Frau und ich auch. Wir Eltern hatten kein Motorfahrzeug. Der eine Sohn hatte eine Lehrstelle (4 Jahre) auswärts, 6,4 km entfernten, mit 240 m Höhenunterschied. Er war dann so durchtrainiert, dass er seinen Kollegen mit Töffli überallhin im Ort und in der Umgebung folgen konnte. Geschadet hat es ihm nicht. Noch heute fahren alle regelmässig Velo obwohl bei allen ein Auto vorhanden ist. An was man sich in der Jugend gewöhnt behält man oft bis ins Alter!

Tom
28. März 2020

Mein 12 jähriger Sohn fährt das 25 km/h E-Bike meiner Frau mit Tiefeinstieg sicher, bisher allerdings nur auf Nebenstrassen. Er ist allerdings gross und kräftig, in diesem Fall sicher ein Vorteil.
Vielleicht kann man dem Sicherheitsbedürfnis des Bundesrates entgegenkommen, wenn 12 jährige Kinder einen Kurs absolvieren müssen, ähnlich wie die Pro Velo Kurse, die wir mit unseren Kindern mitgemacht haben. Ob E-Bike fahren für 12 jährige gefährlicher ist als sich mit einem normalen Velo bewegen im Verkehr, ist wohl eine offene Frage.
Ich bin für die Möglichkeit, 12 jährige 25 km/h E-Bike fahren zu lassen.

Velöler
28. März 2020

Ich feiere @Thomas Tanner 🙂

Martin
28. März 2020

Ab 2021 dürfen Jugendliche ab 15 Jahren mit Motorrädern der Kategorie A1 (max. 11 kW und auf 45km/h beschränkt) fahren und ab 16 Jahren ist ein Motorrad mit max 125 ccm erlaubt (also auch Autobahnfahrten).
Ich sehe E-Bikes als guter Einstieg / Angewöhnung an das „motorisierte Fahren“, so haben Jugendliche mit 15 Jahren, nicht zum ersten Mal ein Fahrzeug mit Motor unter ihrem Hintern 😉

Lanz Reto
28. März 2020

Es gibt auch Kinder die leider nicht mehr in der Lage sind aus eigener Muskelkraft Velo zufahren. Unser Sohn 12 leidet an der Muskelkrankheit Duchenne nur mit seinem E-Bike kann er den Schulweg bewältigen und mit uns Velo fahren und mit seinen Freunden ohne ein E-Bike keine Chance : sind nicht alle Kinder gesund.

Ehrbar Konrad
29. März 2020

Ich bin klar dagegen. Kinder sollen sich bewegen.
– Wir setzten ein falsches Signal punkto Nachhaltigkeit.
– Kinder müssen lernen mit unseren Ressourcen sparsam umzugehen. Weniger konsumieren ist mehr! Kinder sollen Freude erleben, sich 100% aus eigen Kraft fortzubewegen.
– Durch falsche Erziehung steigt die Gefahr dass sich so ein Kind später ein Motorfahrzeug kauft.
E-Bikes sind alles andere als umweltfreundlich:
– Was geschieht mit den alten Batterien?
– Wie wird der zusätzlich notwendige Strom produziert?
– Kinder wachsen nach 2 Jahren wird ein Motor und ein Akku unnütz?

ruchti simon
29. März 2020

auf keinen fall!
was ist das fuer ein zeichen an die kinder und deren entwicklung? bist du zu schwach nimm einfach ein ebike.

was sind das fuer ego eltern, die die touren nicht ihren kindern anpassen!
haha klar wenn die eltern schon zu schwach sind mit biobike zu fahren wie sollen dann die kinder erst…..

macht einfach eine tour die kindergerecht ist. wenn die kinder sportlich sind fahren sie vielen eltern mit 12 eh um die ohren ohne motor und genau da sehe ich eher das problem der eltern…….

Keller Alex
30. März 2020

Es ist immer wieder interessant, wie widersprüchlich wir im Setzen von Regeln sind: Auf der einen Seite will man das Alter, das Kindern erlaubt auf dem Trottoir Velo zu fahren, erhöhen, weil Kinder sich noch nicht so sicher im Strassenverkehr bewegen können und auf der anderen Seite wollen wir das Alter für das Fahren von E-Bikes auf 12 heruntersetzen.

Ruedi
30. März 2020

Ich bin ein begeisterter Biker und sehe den Elektrobike-Boom differenziert an. Um von A nach B zu fahren zB. Arbeitsweg oder Enkaufen ist ein e-Bike sinnwoll. Es hat aber auch viele E-Biker, die im E-Biken einen Sport sehen. Da kann ich nicht zustimmen. Eine Stunde E-Biken oder eine Stunde Biken ist für die Fitness oder Bewegung das gleiche. Mit E-Bike 20km mit Bike 10km, aber der Kalorienverbrauch ist identisch. Ich werstehe nicht wiso Kinder schon mit 12 Jahren ein E-Bike brauchen. Mit 14 Jahren und bestandener Prüfung ok. Bei den Kindern müsste das Ziel die freude an der Bewegung und die sportliche Herausforderung sein. Darum bin ich der Meinung, dass man das Alter nicht heruntersetzen kann. Jeder der kein E-Bike fährt könnte Energieeinsparung beitragen !

Viktor Krummenacher
31. März 2020

So belassen! Die Kinder dürfen gut noch ein paar Jahre mehr erleben, was sie alles aus eigener Kraft erreichen können. Selbstverständlich macht die Mutter und der Vater mit und nehmen ihren „alten“ Göppel hervor, wenn sie mit den Kids los radeln.

Heinz Notter
31. März 2020

Ich bin jahrelanger Biker in allen Gegenden und Geländen.
Für mich ist das eine absolute Fehlentwicklung.
E-Bike-Unfälle steigen überproportional.
Die 12 Jährigen sollten zuerst die Fahrtechnik erlernen und auf der Strasse und im Gelände unter Beweis stellen.
Immer mehr E-Biker sind ohne Helm (siehe Bild in diesem Veloplus Bericht), und rücksichtslos gegenüber der Natur unterwegs.
Die Konflikte mit Wanderer, Fußgänger und antriebslosen Fahrräder sind ebenfalls überproportional am wachsen. Ohne jeglichen Hilfsantrieb würden nicht so massive Eingriffe in die Natur wegen Touristen vorgenommen. Deswegen nehmen auch die privatrechtliche allgemeinen Fahrverbote zu.
Sämtliche Fahrräder im Hilfsantrieben sollten den Mofa-Gesetzen zugeordnet werden. Mit einer eigenen, kostendeckenden, obligatorischen Versicherung gegen Unfall und Haftpflicht, damit die Krankenkassen nicht belastet werden.

Beni Nyffenegger
31. März 2020

Ich bin grundsätzlich gegen Motorsport auf Wanderwegen. Der nächste Schritt ist dann der E-Töff! Spätestens dann wird das biken abseits von Feld und Waldstraßen grundsätzlich verboten!

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