Zwift – das brauchst du für das Indoor-Velo-Training

Montag 23. September 2019

Author: Roger Züger by Veloplus

Verantwortlicher Content Marketing und Kommunikation

Mit der Zwift-App wird Indoortraining zum realistischen Fahrerlebnis. Zugleich kannst du gegen Freunde und Fahrer aus aller Welt antreten. Alles was du für Zwift brauchst und wie das Indoortraining funktioniert, erklären wir in diesem Blog.

Mit der App Zwift wird jedes Rollentraining ein besonderes Erlebnis. Denn Zwift ist die Software, die einen interaktiven Rollentrainer mit dem Computer verbindet. Ein Game, in dem auf dem Bildschirm in einer virtuellen Landschaft gefahren wird. Echtes Velofahren, aber in einer virtuellen Welt. Dabei kann der Fahrer nicht nur auf topografisch realen Strecken fahren und echte Anstiege bewältigen, sondern sich auch mit Tausenden anderen Zwift-Fahrern messen. Indoor-Training in den eigenen vier Wänden, aber mit Zwift-Nutzern aus der ganzen Welt. Das perfekte Training im Winter, um für den Sommer gerüstet zu sein. Um das Game nutzen zu können, ist die App Zwift auf einem PC, Tablet oder Smartphone sowie eine Rolle (Rollentrainer, freie Rolle oder interaktiver Rollentrainer/Smarttrainer) zwingend notwendig. Hier erklären wir ausführlich, wie Zwift funktioniert und was du alles brauchst.

Zwift verleiht dir beim Indoortraining ein echtes Fahrerlebnis im Freien.

Der Hometrainer

Als Basisgrundausstattung für Zwift ist nebst dem Rennrad ein Rollentrainer oder eine freie Rolle ein must have. Bei den Rollentrainern und der freien Rolle sind zusätlich Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssenoren (beispielsweise von Garmin oder von BBB) mit ANT+ oder Bluetooth notwendig, um Zwift nutzen zu können. Denn Zwift braucht die Daten der Sensoren, um deine Geschwindigkeit und Leistung im Spiel zu bestimmen. Es gibt zwar einige Rollentrainer und freie Rollen, die über die Möglichkeit verfügen, den Widerstand anzupassen. Das geschieht allerdings manuell, weshalb Zwift die Daten nicht automatisch nutzen kann und das Fahrerlebnis damit nicht ganz so realistisch macht.

Beim Zwift-Training hast du dir deine Leistungsdaten stets im Überblick.

Der smarte Trainer

Wer einen Smarttrainer hat, der erlebt das absolut realistische Fahrerlebnis inklusive Widerstandsanpassungen im Anstieg oder etwa die Vorteile von Fahren im Windschatten. Denn der Smarttrainer ist ein interaktiver Rollentrainer, der von Zwift gesteuert werden kann. Bei einem Smarttrainer kann Zwift beispielsweise den Widerstand aufgrund eines Steigungsgrads automatisch anpassen. Der Widerstand wird somit auf der gefahrenen Strecke, bergauf oder bergab, automatisch angepasst.

Doch aufgepasst: Nicht alle Smarttrainer können beliebige Steigungsgrade simulieren. Smarttrainer in einer höheren Preisklasse können Steigungsgrade bis 25 Prozent simulieren, günstigere Modelle können eine Steigungswiderstand bis etwa 7 Prozent erreichen. Der T2980 Flux 2 von Tacx überzeugt beispielsweise mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis und einem maximalen Steigungsgrad von 16 Prozent. Der brandneue NEO 2T SMART ist etwas höher in der Preisklasse, verfügt aber auch über 25 Prozent Steigungsgrad und läuft gegenüber seines Vorgängers, der Neo 2 Smart, der schon leise war, praktisch geräuschlos. Zusätzlich weist der 2T eine detaillierte Pedaltrittanalyse aus, mit der du deine Technik verbessern kannst. Bei beiden Modellen spannst du nicht das Rad, sondern direkt den Hinterbau auf den Trainer, auf dem im Vorfeld eine Kassette montiert wird.

Der T2980 Flux 2 von Tacx.
Der brandneue Neo 2T Smart von Tacx.

Mit dieser Grundausstattung kannst du nun auf Zwift trainieren. Dies ist möglich auf einem Smartphone, Tablet, PC, Mac oder etwa via Apple TV. Nach dem du Zwift heruntergeladen und installiert hast, kannst du nun deine Rollentrainer und die Sensoren mit dem Programm verbinden.

Wenn schon, dann richtig

Hast du noch nie ein Indoortraining auf einem Trainer absolviert? Dann lies nun aufmerksam weiter. Und falls du die bereits auf einer Rolle oder einem Smarttrainer fährst, ebenfalls – damit du noch optimieren kannst.

Eine Unterlagsmatte schützt den Boden vor Vibrationen, Beschädigungen und Schweisstropfen.

Denkt daran: Ein Rollentrainer kann durch Vibrationen viel Lärm verursachen. Abhilfe verschafft eine Matte, welche die Vibrationen des Rollentrainers schluckt. Deine Nachbarn – oben, unten sowie seitlich – werden dir dankbar sein. Und: Die Bodenmatte schützt deinen Boden vor Schweisstropfen und Beschädigungen. In unserem Sortiment bieten sich zwei Optionen für Matten, beispielsweise die Unterlagsmatte von Tacx oder die Bodenschutzmatte von Veloplus.

Wer Zwift nicht vor einem TV-Screen oder PC-Bildschirm nutzt, der kann auf ein Tablet zurückgreifen. Denn der Tabletbildschirm ist gross genug, um die Strecke jederzeit im Überblick zu haben. Damit du das Tablet optimal auf dem Rad positionieren kannst, empfehlen wir Tablethalterungen, die du direkt am Lenker befestigen oder als Ständer benutzen kannst. Optimale Produkte bietet etwa Tacx oder Elite.

Die Tablethalterung von Tacx.
Der Tabletständer von Elite.

Damit dein Vorderrad nicht auf deinem Parkettboden beziehungsweise der Unterlagsmatte hin und her ruscht, gibt es stabilisierende Vorderraderhöhungen, in der das Rad gestellt wird und zusätzlich, dank leichter Erhöhung, für ein angenehmeres Fahrgefühl sorgen. Auch hier bieten Tacx und Elite optimale Produkte.

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Und Vorsicht: Beim ersten Training wirst du staunen, wie sehr du ins Schwizten kommst. Denn ohne Fahrtwind in der frischen Luft wird dein Körper noch intensiver gefordert. Damit dein Rad nicht von Schweisstropfen überflutet wird, kann ein Schweissfänger an Lenker und Sattelrohr gespannt werden. Mit einem Schwässfänger von Tacx (inklusive Einschub für das Smartphone) oder Elite bleibt dein Rad Schweisstropfen-frei und erspart dir im Anschluss das Putzen.

Der Schweissfänger ist im Nu montiert und Schützt dein Rad vor Schweisstropfen.

Eigentlich kannst du ohne Probleme mit deinem Rad, wie es du auf der Strasse fährst, auf deiner freien Rolle benutzen. Hat dich aber das Zwift-Fieber gepackt und willst du das Maximum aus deinen Duellen gegen die Zwift-Konkurrenz rausholen, dann solltest du die richtigen Reifen aufspannen. Dafür gibt es spezielle Hometrainerreifen, beispielsweise von Continental, die praktisch profillos sind und dir den geringsten Rollwiderstand bieten, den du haben kannst.

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 23. September 2019 um 14:05 und abgelegt unter Allgemein, Produkte, Service. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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