Lust, ein nachhaltiges Velo zu entwickeln?

Donnerstag 25. Juli 2019

Author: Roger Züger by Veloplus

Verantwortlicher Content Marketing und Kommunikation

Veloplus will ein nachhaltiges Touren- und Alltagsvelo entwickeln – mit eurer Hilfe. Dein Know-how und deine Erfahrungen sind gefragt, um das Projekt erfolgreich zu starten.

Direkt zum Formular.

Veloplus möchte zusammen mit Veloplus-Kunden ein möglichst nachhaltiges Touren- und Alltagsvelo entwickeln. Damit dies gelingt, soll das Velo möglichst lange intensiv genutzt werden können und über verschiedene Lebensphasen, ja vielleicht sogar Generationen, Freude bereiten.

Deine Hilfe ist gefragt

Hast oder hattest du in der Vergangenheit ein Velo, welches dich lange treu durch‘s Leben begleitete? Welche Geschichten, Emotionen oder Eigenschaften haben dazu bewegt, diesem Velo Sorge zu tragen und es weiterhin zu nutzen? Welche Probleme musstest du dabei überwinden oder brachten dich dazu, dich schweren Herzens von deinem Lieblingsstück zu trennen? Oder steht bei dir die Freude am Neuen und technischen Neuerungen im Vordergrund, hast aber Ideen oder Fachwissen für ein nachhaltiges Velo beizutragen?

Dann erzähl uns deine Geschichte, in dem du das Formular ausfüllst. Ebenfalls bieten wir dir die Gelegenheit, das Projekt „ein nachhaltiges Veloplus-Velo“ zum Start aktiv zu untersützen, in dem du dich für den Kunden-Event bewerben kannst (ebenfalls im Formular).

Der Kunden-Event findet am Freitag, 30. August 2019, von 14 bis 17 Uhr im Laden in Wetzikon statt. Mach mit und entwickele mit Veloplus ein Velo, an dem auch künftige Generationen Freude haben!

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 25. Juli 2019 um 14:57 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

11 Kommentare über “Lust, ein nachhaltiges Velo zu entwickeln?”

  1. Michael Gödecken schrieb:

    Hallo, mein hoffentlich nachhaltiges und langlebiges,alltagstaugliches Reiserad sieht folgendermaßen aus: Lenker, Gabel und Sattelstütze aus Titan; Tretlager und Steuersatz von Chris King; Scheinwerfer und Nabendynamo von Son. Die Gepäcktträger sind aus Edelstahl Cosmo Tubus, sowie auch die Speichen. Für mich ist es wichtig, das ich ein pflegeleichtes und wartungsfreies Rad habe, welches dem Klima bei uns in Wilhelmshaven an der Nordsee der salzhaltigen Luft über Jahre standhält. Meine Räder( Rennrad, Sportrad und Reiserad) wurden während meiner 10 jährigen Zeit in der Schweiz von einer Firma in Buchs gebaut. Gerne schicke ich euch die komplette Liste. Viele Grüße Michael Gödecken

  2. Keller Romeo schrieb:

    Das nachhaltige Velo gibt es bereits. Es ist das alte, schwarze Militärvelo. Ich erhielt, als ich ca. in der 5. Klasse war, einen solchen Drahtesel mit Stormey-Archer-3-Gangschaltung, Brooks-Sattel und vorderer Trommelbremse von meinem Vater geschenkt. Er hat es für einen Fünfliber von einem Kollegen abgekauft. Dieses Velo hat mich durch die Hippyzeit (farbig gestrichen) begleitet. Nach Ablauf der gröbsten Zeit (mit einem Unfall) habe ich es abgeschliffen und wieder schwarz gestrichen. Anfangs der Mountain-Bike-Zeit bin ich mit dem Militärvelo auch gebikt. Habe dann ein MB gekauft und ein Triathlonvelo für Wettkämpfe. Aber gefahren bin ich immer mit dem Militärvelo. Bin über 3 Jahre auch jeden Samstag an eine Weiterbildung nach Zürich (60km von Gommiswald weg) gefahren und auch jetzt ist es das Velo, das einfach passt und für jede Gelegenheit passt. Meine Frau ist zwischenzeitlich einmal über das Velo gefahren und ich habe es wieder gerichtet. Es gibt wohl kein anderes Fahrzeug, dessen Ökobilanz besser ist. Also: baut ein Velo mit Nabenschaltung, Stahlrahmen, der geschweisst werden kann, mit einer Geometrie, die ein aufrechtes Fahren ermöglicht und Pneus, die für jedes Terrain passt (wenig Rollwiderstand auf der Strasse, eine vernünftige Dicke, die etwas dämpft und einer mittleren Breite, die sich auch auf Kiesstrassen gut anfühlt).
    Das, was zur Zeit an e-Bikes mit Dicksten Stollenpneus verkauft wird, ist so ziemlich das unökologischste, was es gibt. Die Pneus reiben sehr schnell ab, brauchen mehr Kraft (bei e-Bikes Strom) und surren.
    Ich bin zur Zeit 62-jährig und habe viele KM in meinen Oberschenkeln. Zusätzlich repariere ich meine Fahrzeuge selbst, bin also sozusagen ein Wirtschaftskrimineller, weil ich einfach keinen Umsatz generiere ;-))

    Herzliche Grüsse
    Romeo Keller

  3. Urs Gabi schrieb:

    Hallo
    So schön und nachhaltig das tönt und Ihr werdet ganz viele Antworten kriegen, die das super toll finden, ich bin jedoch der Meinung, das wollen nur ganz wenige. Die Technik ist gerade in der letzten Zeit mit den E-Bikes dermassen voran geschritten, dass ich glaube, die meisten werden immer irgendwann wieder auf die neuste Technik umsatteln und nicht ein Leben lang auf einem veralteten Drahtesel herum düsen. Ich ganz bestimmt nicht. Vermutlich werde ich ziemlich quer in der Landschaft stehen mit meiner Antwort, aber ich denke es wird letztlich die Realität sein.
    Beste Grüsse
    Urs

  4. Yves schrieb:

    Mein Alltagsvelo muss rostfrei sein, damit es den jährlichen Salzorgien standhält, wartungsarme Naben- oder noch besser Tretlagerschaltung (zB Pinion), Riemenantrieb und Scheibenbremsen. Fest montierte Lichtanlage mit Nabendynamo.
    Sportliche Grüsse
    Yves

  5. Viktor Stadelmann schrieb:

    ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar Romeo, ich bin zwar nicht im Militär gewesen, jedoch finde ich die alten schwarzen 1-Gang Göpel auch am nachhaltigsten. Mein Lieblingsvelo ist als Rosthaufen bei mir angekommen. Nachdem es 1 Jahr bei mir rumgelegen hat nat nahm ich mir eine Totalrevision vor und bald wird es nun 100jährig (1924-2014). Die Nachhaltigkeit ist wahrscheinlich eher in den Köpfen der Fahrer zu suchen, nicht in der neuesten Technik!

    Gruss Viktor

  6. Geugi schrieb:

    Das nachhaltige Velo für mich (fahre seit 45 Jahren fast täglich Velo):
    Wenig Unterhalt nötig.
    Schaltung: nicht zu viele Gänge > Stabile Kette & Nabenschaltung (bei meinem alten Schulvelo bruchte ich in ca 10 jahren nur zwei mal eine neue Kette).
    Starkes Licht fest installiert.
    Gepäck: stabiler Träger hinten. Nachrüstbar vorne und Anhängekupplung montierbar.
    Bremsen: Bessere Scheibenbremsen als das „Glump“ was es heute gibt (soll ein paar Jahre halten; für Vielfahrer mindestans ein Jahr. Autobremse überhitzt auch nicht bei jeder Passabfahrt und
    braucht nicht 2*im Jahr erneuert zu werden).

  7. Peter Baumgartner schrieb:

    Für mich wird ein nachhaltiges Velo möglichst weitgehend in der Schweiz hergestellt, nicht nur zusammengebaut. Daher würde sich Aarios oder einer der kleineren Rahmenbauer als Partner aufdrängen.

  8. Lex schrieb:

    Ein Allroundtalent ist wohl schwer herzustellen. Jeder hat andere Vorlieben und Verwendungszwecke. Ich fahre seit ca. 8 Jahren ein tout terrain mit Nabenschaltung, Zahnriemen, Nabenlichtanlage. Das Fahrrad hat einen Stahlrahmen. Persönlich glaube ich sollte das Fahrrad unauffällig bleiben, damit man es auch am Bahnhof abstellen kann, ohne dauernd Angst zu haben das es verschwindet. Es sollte möglichst viele Standardkomponeten verbaut sein, damit man über eine lange Zeit Ersatzteile bekommt und man auf seine Bedürfnisse erweitern und optimieren kann.
    Wie Geugl geschrieben hat… die Bremsen… wenn ich alle 700km die Beläge wechseln muss….. das geht nicht. Entwickelt einen Top Rücktritt oder leichte Trommelbremsen?

    Montage und Hauptbestandteile sollten in/aus der Schweiz kommen.

  9. Roman schrieb:

    Für Jahresvelo mit 6’000 Kilometer:

    – möglichst wenig Alu -> Alu und Salzwasser vertragen sich nicht!
    – Messing statt Alunippel -> darum baue ich meine Laufräder selber zusammen
    – Titan- oder Carbonrahmen -> der Rest rostet
    – sehr gute Schutzbleche -> alles andere ist nervt
    – viele Reflektoren -> beim Licht schwöre ich seit dem letzten Jahrtausend auf Lupine
    – Laufräder müssen schnell und einfach ausgebaut werden können -> keine Nerven für gefummel bei Schlauchwechsel bei Kälte und Dunkelheit
    – „günstige“ und gute Teile (SLX Bremsen, DT Swiss 350er Naben, NX-Gruppe etc.) -> hoher Verschleiss im Winter
    – 1-Fach Schaltung (1×11) -> der Umwerfer taugt im Winter nichts

  10. Christian schrieb:

    Als junger, frischgebackener Vater im urbanen Raum wohnend, wünsche ich mir sowas wie die Eierlegendewollmilchsau. Das darf auch gerne etwas kosten, da ich es als Langzeitinvestition und nachhaltigen Autoersatz sehe (qualitativ hochwertige Materialien sind also wichtig). Es sollte ein dynamisches E-Bike sein, welches mich als Pendler täglich schnell von zuhause an den Bahnhof bringt, welches ich in der Freizeit mit Freunden für kleinere sportliche Radtouren verwenden kann (dann auch Tempobolzen, also 45km/h) und welches ich aber auch für die Familie im Alltag benutzen kann (also mit Kinderanhänger oder für gemütliche Familienausflüge am Wochenende aus der Stadt heraus in ländlichere Gebiete). Es muss nicht im Stande sein, Mountainbike-Trails zu meistern, aber Feldwege mit leichtem Schotter angenehm abfedern. Im urbanen Raum und mit dem Transport von Kindern ist mir die Sicherheit auch wichtig (also sehr gute Bremsen für schnelles Bremsen).

  11. andreas schrieb:

    das nachhaltige velo gibt es bereits und wird in gretzenbach von aarios in 100% schweizer handarbeit aus stahl massangefertigt. jedes einzelteil kann individuell gewählt werden. ich habe damals die pulverbeschichtete variante gewählt und habe mit rost kein problem.
    wer glaubt ein velo mit akku und elektroantrieb sei nachhaltig, hat von der welt leider keine ahnung!
    elektrovelos brauchen nur menschen denen es in den beinen oder im kopf fehlt! ok es ist besser als ein auto, aber ein motor und schwere akkus haben an einem velo nichts verloren.

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