Veloplus-Kunden tüfteln mit

Dienstag 15. März 2011

Author: Michael by Veloplus

Social Media Verantwortlicher und Redaktor bei Veloplus.

Täglich tüfteln wir von Veloplus an neuen Eigenprodukten oder verschiedenen Dienstleistungen für gesünderes Velofahren. Viele spannende Ideen werden uns aber auch von Kunden zugetragen. So wie vor wenigen Tagen der selbstgebaute Spritzschutz von Edi Gautschi aus Pfäffikon. Dass ähnliche Produkte schon kommerziell angeboten werden, schmälert den Erfindergeist nicht. Denn davon wusste der Biker nichts.

Am letzten Freitag kam Veloplus-Kunde Edi Gautschi mit seinem Bike in unseren Laden in Wetzikon. Dieses Mal nicht, um sich mit Zubehör auszurüsten, sondern um uns seinen selbstgebauten Spritzschutz zu präsentieren. „Ich hatte einfach genug davon, dass mir bei nassen Strassen immer Wasser und Dreck ins Gesicht geschleudert wird“, erzählte der Pfäffiker, „also suchte ich eine Lösung.“  Weil er im Internet nicht fündig wurde, schritt Gautschi selber zur Tat. Er schnitt ein Stück Neopren aus einem alten Anzug und befestigte dieses mit Kabelbindern. Mit dem Resultat ist er sehr zufrieden. Der Spritzschutz hat sich bereits auf einer längeren Tour bewährt.

 

Simpel und effizient: Mit einem Stück Neopren und Kabelbinder hat Veloplus-Kunde Edi Gautschi das Spritzproblem gelöst.

Wie beurteilst Du seine  Lösung?

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schutzblech bietet das Neopren-Stück einen deutlichen Gewichtsvorteil. Nicht zu vergessen natürlich die Optik, die wesentlich unauffällger daher kommt, als bei einem herkömmlichen Schutzblech. Uns interessiert nun natürlich, wie du mit der Spritzproblematik umgehst. Setzt du bei Regen und/oder nassen Strassen auf  Schutzbleche oder steckst du Wasser und Dreck weg? Und was hälst du von der Lösung von Edi Gautschi?

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 15. März 2011 um 10:13 und abgelegt unter News. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

6 Kommentare über “Veloplus-Kunden tüfteln mit”

  1. Manuel schrieb:

    Super!
    Mit 10% Aufwand 90% Schutz.
    Solche Ideen faszinieren.

  2. Martin schrieb:

    Perfekte Lösung, könnte man auch mit einem Stück aufgeschnittenen Schlauch machen.

  3. Hans schrieb:

    Ein Spritzschutz hat zwei Aufgaben: Neben dem Schutz des Fahrers ist auch zu beachten, wo der abgewehrte Schmutz landet. Bei herkömmlichen Schutzblechen kann er auf Felgen, Speichen, Bremsen landen. Bei der Lösung hier scheint es, dass der Dreck zuerst auf den Bügel der Bremse fliegt.

  4. Adrian Bitterli schrieb:

    Dieser Spritzschutz überzeugt mich auf Anhieb nicht. Bei Kurvenfahrt spritzt das Vorderrad dennoch direkt ins Gesicht. Mit herkömmlichen Schutzblechen wird auch das Velo teilweise geschützt. Zudem finde ich es optisch nicht elegant und von der Aerodinamik sprechen wir lieber gar nicht.

  5. Oliver by Veloplus schrieb:

    Guten Morgen Herr Bitterli
    Danke für Ihren Beitrag. Also kommen bei Ihnen herkömmliche Schutzbleche zum Einsatz? Oder haben Sie eine andere Lösung?

  6. Adrian Bitterli schrieb:

    Guten Tag Oliver

    Ja genau, ich bevorzuge die Produkte von SKS. Beim MTB hinten das X-Blade, vorne das Shockboard oder das X-Board. Beim Rennvelo haben sich die Race Blades sehr bewährt.

    Als jüngerer Biker waren bei mir Schutzbleche verpönt. Mit zunehmendem Alter lernte ich die Schutzbleche schätzen. Heute bin ich der Meinung, dass das Systemgewicht (Bike mit Steckblechen, Fahrer und Schmutz) nach einer Schlammfahrt mit Steckschutzblechen leichter ist als ohne. Zudem kühlt man mit Schutzblechen weniger schnell aus.

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