Velolichter im Test: Neue Darstellungstechnik

Montag 3. Oktober 2016

Author: Kathrin by Veloplus

Social Media Verantwortliche und Redaktorin bei Veloplus

Ein Veloscheinwerfer muss nicht nur über eine gute Reichweite verfügen – er muss die Umgebung auch möglichst homogen ausleuchten. Damit der Lichtkegel optimal gemessen und aufgezeigt werden kann, haben wir für die Herbstausgabe des AKTUELLs dieses Jahr erstmalig sechs Frontlichter mit einer Beleuchtungsplanungssoftware auswerten und darstellen lassen. Das Ergebnis findest du nachstehend oder im AKTUELL Herbst 2016.

Herbst- und Winterzeit bedeutet immer kürzere Tage und längere Nächte. Die Dunkelheit erfasst sowohl Berufspendler wie auch Freizeitbiker früher, und darum ist ein passender Veloscheinwerfer unumgänglich. Produktmanager Uolf Grass hat dieses Jahr erstmalig mit einem Beleuchtungsplaner zusammen eine Methode erarbeitet, um die Lichtkegel von Velofrontlichtern optimal darzustellen.

 Vorgehensweise und Vorteile

Beim Veloplus-Lichttest ging es in einem ersten Schritt darum, eine geeignete reale Kreuzung zu finden.Diese konnte anschliessend mit Hilfe der erwähnten Software wahrheitsgetreu nachgebildet werden. Die Software hat den entscheidenden Vorteil, dass jede beliebige Situation konstruiert und bei Bedarf auch optimiert werden kann.

In einem weiteren Schritt ging es darum, die Lampenmodelle zu definieren und jedes einzelne Modell lichttechnisch zu vermessen. Die Messdaten wurden in die Software eingespiesen und in eine Bilddatei umgewandelt. So entstand eine einst reale Situation, lichttechnisch optimal ausgemessen mit Hilfe der Beleuchtungsplanungssoftware. Auf den Grafiken ist genau erkennbar, wie sich der Lichtkegel in der Umgebung verhält. Um den Effekt verstärkt darzustellen, kann die Software die gesamte Szenerie auch in Falschfarben darstellen.

Strassenlichter

Bei der Auswahl von Frontlichtern ist in erster Linie immer der Einsatzzweck entscheidend. Die ersten drei Lichter sind für den Einsatz auf Strassen konzipiert, können aber auch angewendet werden, wenn es mal ein wenig dunkler ist. Nachfolgend drei Strassenlichter aus dem Veloplus-Sortiment im Test.

Der STEETBEAMER ist, wie der Name verrät, für den Einsatz auf Strassen konzipiert. Die Leuchtdauer der kompakten und dennoch sehr leichten 300 Lumen-Frontlampe, beträgt auf voller Leuchtstufe stolze 2.5 Stunden und im Blinkmodus ganze 16 Stunden

Klein, kompakt, leicht, einfache Montage, mit Li-Ion-Akku und über USB aufladbar – das ist die URBAN 350. Für mittlere Geschwindigkeiten ist der Lichtkegel dieser 350 Lumen starken Lampe schon ausreichend.

Ganz unscheinbar kommt die URBAN 800 daher. Was sie jedoch an Lichtleistung und Verarbeitung bietet, ist gehobene Klasse. Abseits von Strassen ist die helle, regelmässige Ausleuchtung der 800 Lumen sehr angenehm.

Traillichter

Die hier präsentierten Frontlichter sind besonders für den Einsatz im Gelände geeignet. Je nach Umgebung und Untergrund eignet sich der eine oder andere Veloscheinwerfer besser. Durch die Verwendung von Falschfarben wird noch deutlicher, wie der Lichtkegel im Gelände fällt.

Winzig klein und kaum spürbar, leuchtet die am Helm befestigte PIKO R 7 den Trail mit 1500 Lumen sehr hell aus.

Diese powervolle Kompaktlampe TAZ 1500 leuchtet mit 1500 Lumen die Umgebung vor dem Bike sehr gut aus.

Mit seinen beiden Top-LEDs leuchtet die TRAILBEAMER DUO R-Lampe die Umgebung bis in grosse Entfernung und seitlich regelmässig aus. Dank der Fernsteuerung fällt das lästige Umstellen, an der Lampe selbst, weg.

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 3. Oktober 2016 um 13:00 und abgelegt unter Allgemein, News, Produkte, Service, Swiss Design. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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