Veloplus-Kunde Rudolf Bertschi: 360 Grad sichtbar

Donnerstag 12. Januar 2012

Author: Michael by Veloplus

Social Media Verantwortlicher und Redaktor bei Veloplus.

Immer wieder ereigneten sich in den letzten Wochen auf Fussgängerstreifen tragische Unfälle zwischen Autos und Fussgänger. Gefährlich ist die Dunkelheit auch für Velofahrer. Selbst dann, wenn man vorbildlich mit leuchtstarkem Scheinwerfer, Rücklicht und reflektierender Kleidung ausgestattet ist.

Denn seitlich bleibt das Velo trotz allen Massnahmen im Dunkeln. Das führt insbesondere an Kreuzungen und in Kreiseln immer wieder  zu heiklen Situationen.  Veloplus-Kunde Rudolf Bertschi hat dafür eine eigene Lösung entwickelt.  Mit 4 LED’s pro Seite macht er sich und sein Velo sichtbar. Im Dauerbetrieb reicht der Akku mit der Grösse einer Zigarettenschachtel dank gleichzeitig leuchtenden LED’s rund 5 Stunden. Befestigt sind die Leuchten und Leitungen mit Kabelbindern.

Sortimentserweiterung ist ein Thema

Wir haben ein Radlicht und Speichenreflektoren im Sortiment, seitliche Beleuchtungssysteme aber nicht. Wir überlegen uns, ob wir ein entsprechendes Produkt aufnehmen sollen. Da wir noch nicht ganz entschlossen sind, interessiert uns deine Meinung.

Hier siehst du das Velo von Rudolf Bertschi in Aktion:

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 12. Januar 2012 um 13:42 und abgelegt unter News, Veloplus inside. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

10 Kommentare über “Veloplus-Kunde Rudolf Bertschi: 360 Grad sichtbar”

  1. Marcel v.H. schrieb:

    Es sind schon genug Ninjabiker unterwegs die schwarz auf schwarz = unsichtbar mit ihren 2räderigen Sportgeräten ihre Kamikazefahrten machen. Nur ein Velo mit Licht und Reflektoren etc. ist ein echtes Fahrzeug!

    Da ich mit meinem Postvelo oft auch nachts unterwegs bin bzw. arbeite; habe ich folgende Produkte von Veloplus montiert: TIRE SPARX blinkende LED-Ventildeckel , RADSCHNUPPE LED-Speichenreflektoren, VELOMARKER Speichenreflektoren von 3M, FLEX Abstandhalter und FIBRE FLARE Leuchtstäbe Gelb am Velo Rot am Anhänger. Die B&M Beleuchtung habe ich von meinem Velomech 2RadRuprecht. An die Georg-Utz-Kisten habe ich hochreflektierende 3M-Scotchlite-Bänder in Weiss(vorne), Gelb(seitlich), Rot aus der Autozubehörabteilung im DoItYourself geklebt.

    Gerne sende ich auch Bilder oder ein YT-Video

  2. Oliver by Veloplus schrieb:

    Guten Abend Marcel
    Danke für deinen Kommentar. Auf die Bilder sind wir gespannt. Du kannst
    sie an lutz@veloplus.ch senden und/oder auf unserer Facebook-Seite
    (www.facebook.com/veloplus) posten.
    Gruss Oli

  3. Adrian Bitterli schrieb:

    Die Anstrengungen für eine bessere seitliche Sichtbarkeit finde ich gut. Aber auf dem Video sehe ich weisse LED. Die Ausrüstungsverordnung lässt aber an Strassenfahrzugen seitlich nur gelb/orange Reflektoren oder Lampen zu. (Ausnahme: Reflexstreifen am Velopneu)

    Zur Ausführung: Eine weitere Verkabelung am Velo finde ich nicht zeitgemäss, auch wegen den bekannten Nachteilen. Von den 10 Velos in unserer Familie ist nur noch eines mit Lichtkabel ausgerüstet. Alle anderen betreiben wir dank LED-Technologie mit Batterien oder LiION-Akkus. Die Alltagsvelos habe ich zudem mit Reifen mit Reflexstreifen und pro Rad zwei grossen Speichenreflektroren ausgerüstet. Moderne Lampen bieten vorne und hinten auch eine beschränkte Sichtbarkeit von der Seite her.

  4. Stefan Juon schrieb:

    Ich denke man muss realistisch bleiben: Auch mit LED’s auf allen Seiten wird das Risiko, angefahren zu werden, höchstens marginal verbessert. Mit Reflexstreifen an den Reifen sollte man auch seitlich einigermassen gut sichtbar sein. Ich meine, dass es wenig bringt, sein Alltagvelo in einen Weihnachtsbaum zu verwandeln. Wenn alle so herumfahren würden dann würde das bei Autofahreren evt. auch störende Reflexe hervorrufen.

    Mein „Überlebensrezept“ im zweirädrigen Strassenverkehr:

    – Komplette Beleuchtung inkl. Standlicht, dazu Reifen mit Reflexstreifen
    – Geeignete und helle Kleidung
    – fast noch wichtiger: passive Fahrweise…lieber einmal mehr bremsen.

  5. Daniel schrieb:

    Wieso nicht die seitliche Sichtbarkeit bei den bestehenden Beleuchtungen erhöhen? Ich mag nicht noch mehr Gadgets und noch mehr Akkus und Batterien an meinem Fahrrad. Ein Rücklicht mit seitlichen LED’s (orange oder gelb) würde ich kaufen und damit mein altes ersetzen. Gibt es das schon zu kaufen?

    Alle anderen Tipps (Kleider, Fahrweise) finde ich gut !

  6. Oliver by Veloplus schrieb:

    Guten Abend Daniel
    Wir haben mit der WALZE von Cateye ein entsprechendes Rücklicht im Sortiment.

  7. Robert schrieb:

    Ich finde auch Zusatzinstallationen am Rad unpraktisch – erfahrungsgemäss gehen solche Sachen rasch kaputt. Ich bevorzuge Rücklichter, die von der Seite zu sehen sind sowie Reflektionsmaterial an Rad und Kleidung.

    Die Reflektionsstreifen an den Reifen verschmutzen leider schnell und werden „stumpf“ – auch Regenfahrten ändern das nicht. „Katzenaugen“ zwischen den Speichen bringen mehr. Am besten ist Reflexionsmaterial an der Kleidung, das sich „bewegt“.

  8. Michel schrieb:

    Ich fahre mein Rad täglich (quatro staggioni) und bin dabei definitiv zum Nabendynamo-Fan avanciert. Kein Nachladen der Akkus oder ersetzen der Batterien ist nötig, das Licht ist immer dabei und bei jedem Wetter einsatzfähig. Zusammen mit einer LED-Standlichtleuchte für mich der Quantensprung fürs Alltagsvelo!
    Punkto Seitenbeleuchtung kann ich mir nicht vorstellen wieder auf Batterien zurückzukommen. Auch darum weil ich blinkende Lichter als irritierend empfinde (sie schonen leider die Batterielebensdauer).
    Für mich müsste es eine einfache, verdrahtbare Lösung geben, die eher nahe beim bestehenden Licht befestigt wird. (hohe Anforderung – aber es gibt ja kluge Köpfe bei den Herstellern)
    Übrigens gibt es schon eine sehr gute Lösung fürs Vorderlicht von Busch und Müller (Lumotec Lyt) bei der das helle LED-Licht sehr gut von der Seite sichtbar ist.

  9. John schrieb:

    Als Fahrradfahrer, welcher bei allen Wetterkonditionen fährt, finde ich die Produkte von Busch und Müller IQ Fly T vorne und Line Tec hinten in Kombination mit einem Nabendynamo die allerbeste Lösung. Für die seitliche Sichbarkeit bin ich für Speichenrückstrahler und auf dem Rahmen aufgeklebte Reflektionsfolien. Akkus und Batterien lehne ich ab, da sie meistens im ungünstigen Zeitpunkt leer sind. Wenn schon ein seitliches Licht dann eine beidseitig sichtbare Blitzlampe am Sattelrohr festgemacht und vom Dynamo gespiesen.

  10. Andre schrieb:

    Wie andere hier bin auch ich zum Nabendynamofan geworden.
    Akkus und Batterien sind immer im falschen Augenblick leer.

    Seitenlicht ist sicherlich sinnvoll, aber zusätzlich Kabel verbauen ist nicht Unterhaltsfreundlich.
    Am elegantesten wäre es meiner Ansacht nach, wenn man die Seitenlichter in Scheinwerfer und Rücklicht integrieren könnte….

Kommentar schreiben